Sprunginnovationen für Nachhaltigkeit

Shownotes

In der zehnten Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ ist Prof. Dr. Nick Lin-Hi zu Gast bei Moderator Prof. Dr. Christian Busse. Das Gespräch fokussiert sich auf Sprunginnovationen als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung. Die Folge behandelt Ideen und Technologien, die unser Verhalten und unsere Wirtschaft verändern können. Oft handeln Menschen nicht so, wie es eigentlich für mehr Nachhaltigkeit notwendig wäre und wie sie es auch selbst anstreben. Diese sogenannte Intention-Behavior-Gap zeigt, dass gute Absichten allein nicht reichen. Damit nachhaltiges Handeln gelingt, müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die nachhaltiges Handeln einfacher und attraktiver machen. Ein wichtiges Beispiel ist kultiviertes Fleisch, das im Labor aus tierischen Stammzellen hergestellt wird und dabei ganz ohne Tierhaltung auskommt. Diese Technologie könnte den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung deutlich reduzieren sowie das Tierwohl erheblich steigern. Prof. Dr. Lin-Hi erwartet eine baldige Kostenparität mit etablierter Fleischproduktion, so dass eine Win-Win-Situation aus Konsumenten- und Nachhaltigkeitsperspektive entstünde. Als weitere mögliche Sprunginnovationen behandelt die Folge Blockchain-Technologien, die Transparenz in Lieferketten schaffen und Menschenrechte sichern können, sowie sozial intelligente Roboter, die vor allem in der Pflege unterstützen können. Zum Schluss wird die Wissenschaftsethik nicht nur im Hinblick auf das Transparentmachen von Werten, sondern auch die Generierung von Utopien kritisch reflektiert. Die Folge zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Frage der Technik ist, sondern auch davon abhängt, wie neue Ideen in Gesellschaft und Wirtschaft verankert werden.

Mit Video bei YouTube

sscm@uni-oldenburg.de

Prof. Dr. Nick Lin-Hi

Studiengang Management sozialer Dienstleistungen

Lehrstuhl für Sustainability and Supply Chain Management

Prof. Dr. Christian Busse

Begriffserklärungen

**SDGs = Sustainable Development Goals ** Ein weltweiter Aktionsplan der Vereinten Nationen, der mit 17 Zielen eine gerechte, inklusive und nachhaltige Entwicklung von Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft bis 2030 fördert

**Intention Behavior Gap ** Die Lücke zwischen dem, was Menschen beabsichtigen zu tun, und dem, was sie tatsächlich tun, besonders im Bereich nachhaltigen Konsum- und Entscheidungsverhaltens

**Point of Sale ** Der Ort, an dem Konsumentinnen und Konsumenten ihre Kaufentscheidungen treffen

**Preisparität ** Bezeichnet an dieser Stelle identische Preise für unterschiedliche Produkte, die dieselben Funktionen erfüllen

**Convenience ** Die Bequemlichkeit, mit der Konsumentinnen und Konsumenten Produkte oder Dienstleistungen erwerben, nutzen oder darauf zugreifen können

**Use Case ** Ein konkretes Szenario, in dem ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Technologie von Nutzenden angewendet wird, um ein spezifisches Problem zu lösen oder Ziel zu erreichen

**Proof of Concept ** Ein experimenteller Ansatz, um die Machbarkeit, Funktionalität oder Wirksamkeit einer Idee, Technologie oder Lösung in einem begrenzten Rahmen nachzuweisen

Fermenter Ein System, in dem Mikroorganismen unter kontrollierten Bedingungen wachsen und Stoffwechselprodukte wie Lebensmittel, Biokraftstoffe oder Medikamente erzeugen

Resilienz-Technologie Technologie, die Systeme oder Prozesse widerstandsfähiger gegenüber Störungen, Risiken oder Krisen macht und deren Stabilität, Anpassungsfähigkeit und Erholung verbessert

**Ökosystemdienstleistung ** Der Nutzen, den Menschen direkt oder indirekt aus natürlichen Ökosystemen ziehen, etwa Nahrung, sauberes Wasser, Klimaregulierung oder Erholung

**Ambidextrie ** Die Fähigkeit von Organisationen oder Individuen, gleichzeitig bestehende Strukturen effizient zu nutzen und flexibel neue Innovationen zu entwickeln

**Turnaround ** Ein erfolgreicher Prozess der grundlegenden Umstrukturierung oder Neuausrichtung eines Unternehmens, um seine Leistungsfähigkeit, Rentabilität und Marktposition zu verbessern

Supply Chain Alle an der Entwicklung, Erstellung und Lieferung eines Produktes beteiligten Unternehmen

Sub-Contracting Die Vergabe von Teilaufgaben oder Projekten eines Unternehmens an externe Dienstleister oder Zulieferer, um Spezialisierung, Effizienz und Flexibilität zu erhöhen

Distributed-Ledger-Technologie Eine digitale Technologie, die Daten über ein Netzwerk verteilt speichert, sodass Transaktionen nachvollziehbar, fälschungssicher und dauerhaft unveränderbar bleiben

Algorithmus Eine klar definierte, schrittweise Anweisung oder Rechenvorschrift, die ein bestimmtes Problem löst oder eine Aufgabe systematisch bearbeitet

**Informationsasymmetrie ** Situation, bei der eine Partei über mehr oder bessere Informationen verfügt als eine andere, was Entscheidungsprozesse und Markttransparenz beeinträchtigen kann

**Audit ** Systematische, unabhängige Überprüfung von Prozessen und Systemen, um insbesondere die Einhaltung vorgegebener Standards zu bewerten

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) Ein deutsches Gesetz, das Unternehmen verpflichtet, ihre Lieferketten auf Menschenrechts- und Umweltverstöße zu prüfen und Maßnahmen zur Vermeidung zu ergreifen

**Materialverschnitt ** Der Anteil an Material, der bei Produktion oder Verarbeitung nicht nutzbar ist und als Abfall oder Reststoff anfällt, wodurch Effizienz und Kosten beeinflusst werden

**Fluktuationsquote ** Der Anteil von Mitarbeitenden, die ein Unternehmen innerhalb eines bestimmten Zeitraums verlassen, gemessen an der Gesamtzahl der Beschäftigten

**Gamification ** Der Einsatz spieltypischer Elemente und Mechanismen in nicht-spielerischen Kontexten, um Motivation, Engagement und Verhaltensänderungen zu fördern

**Humanoide Roboter ** Roboter, die menschenähnliche Gestalt, Bewegungen oder Interaktionsfähigkeiten besitzen und Aufgaben in sozialen, industriellen oder dienstleistungsbezogenen Kontexten übernehmen

**Uncanny Valley ** Psychologisches Phänomen, bei dem Menschen künstliche Figuren als unheimlich oder abstoßend empfinden, wenn sie sehr menschenähnlich, aber nicht perfekt menschlich sind

**NGO ** Eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die sich ohne staatliche Kontrolle für soziale, ökologische oder humanitäre Ziele engagiert

**Kollektive Rationalität ** Das Phänomen, dass Gruppen durch gemeinsames Handeln oder Entscheiden rationalere, effizientere oder konsistentere Ergebnisse erzielen können als einzelne Individuen

**Trade-off ** Eine Situation, in der zur Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen Ziels eingeschränkt wird

Transkript anzeigen

00:00:00: Liebe Zuhörende, ganz herzlich willkommen zurück im Podcast zur Nachhaltigkeitsutopien.

00:00:04: Mein Name ist Christian Busse und ich bin der Moderator.

00:00:06: Und mein Gast in der Folge, die wir am neunzwanzigsten September zwanzig-fünfundzwanziger aufgenommen

00:00:11: haben

00:00:12: war Professor Dr.

00:00:13: Niklin Hi von der Uni Fächter.

00:00:15: Mit ihm habe ich über seine persönliche Utopie gesprochen, nämlich Sprunginnovationen zu kreieren, um damit Nachhaltigkeit zu ermöglichen.

00:00:24: Und im Mittelpunkt des ganzen steht ein total spannendes Thema wie ich finde nämlich das kultivierte Fleisch und was das vielleicht ermögliche kann eines Tages.

00:00:32: Ich wünsche Ihnen aber ganz viel Spaß!

00:00:34: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ganz herzlich willkommen zur heutigen letzten gewöhnlichen Folge in unserem nachhaltigkeitsutopien aus von Fürniedersachsen.

00:00:42: Ich freue mich außerordentlich meinen Kollegen Niklian Hii hier zu begrüßen Seines Zeichens Professor für Wirtschaft und Ethik von der Uni Fechter.

00:00:49: Halle, Nick!

00:00:50: Herzlich willkommen.

00:00:51: Oh, ein Christian?

00:00:52: Nick,

00:00:54: du bist heute unser Gast.

00:00:55: Ich habe gedacht liebe Zuschauernde dass das eine gute Idee ist zum Abschluss dieses Projekts nochmal zu zeigen, dass wir nicht nur einen Oldenburg an der Uni Oldenburger Nachhaltigkeitsforschung machen sondern natürlich überall in Niedersachsen über allen Deutschland sogar.

00:01:09: Und Nick, Du bist ein sehr bekannter Gesprächspaner aus den Medien da sehr Präsent und du hast ein Thema uns mitgebracht, Sprung Innovation für Nachhaltigkeit.

00:01:19: Warum willst du dabei?

00:01:20: Ja erstmal vielen Dank für die Einladung freue mich hier beitragen zu dürfen dieser Illustrum-Bunde zu diesem schönen Projekt ja Sprung innovationen.

00:01:28: grundlegende Idee ist hinten dran zu sagen immer eine Reihe von Lachheitigkeits Herausforderungen Und das was wir sehen ist dass wir mit dem Bekannten Instrumentarium nicht da einkommen wo wir eigentlich hin wollen.

00:01:40: also wir sehen es an den STGs Wir werden an vielen Zielen wirklich weit vorbei laufen und sprechen ist dann die Frage, was können wir tun?

00:01:47: Und ich bin mittlerweile der Überzeugung.

00:01:49: Wir brauchen Innovationen um halt unsere Nachhaltigkeitsherausforderungen wirklich lösen zu können weil wie gesagt das bestehende Instrumentarium bislang nicht gewirkt hat und ich wenig zuversichtlich bin dass es morgen wirken würde.

00:02:01: also insofern hier braucht man wirklich Innovation.

00:02:04: Ja kann ich verstehen gestattet wird einmal die Nahfrage bei einer Professur für Wirtschaft und Ethik Wie kommst du dazu, dass du dich genau mit diesen Innovationen beschäftigst?

00:02:12: Es wirkt erstmal unmittelbar naheliegend.

00:02:16: Generell Wirtschaft und Ethik oder Wirtschaftsethik, da geht es ja um die Frage wie kriegen wir ein gutes Leben hin?

00:02:22: Und leider kommen rein Themen wie Corporate Social Responsibility also die Verantwortung für Unternehmen.

00:02:26: Da kommt das ganze Thema rein Nachhaltigkeit.

00:02:28: Wie können wir da entsprechend die Ziele erreichen, die wir haben wollen?

00:02:32: Und ich habe viele Jahre, so nehmen wir mal das klassisch schon gemacht.

00:02:36: Also gerade zu gucken Unternehmenskontext, wirtschaftlicher Kontext.

00:02:39: Wie kriegen wir es dahin bessere nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

00:02:43: Und das, was ich gesehen habe und sehen muss ist immer im Prinzip der gleiche Mechanismus.

00:02:49: Wir reden alle gerne über Nachhaltigkeit wie verheitlos aber nicht so dass wir Nachhaltigkeits realisieren können.

00:02:56: Dieses Problem ist ja insbesondere salient im Bereich von nachhaltigen Konsum.

00:03:00: Wenn die alle nachhaltig konsumieren würden dann würden wir Unternehmen auf der anderen Seite dazu fossieren eben sich entsprechend nachhaltiger zu verhalten.

00:03:09: Aber da wir das so sagen, wir tun das und faktisch unser Verhalten anders ist.

00:03:13: Also die ja das sogenannte Intention Behavior gibt führt es dazu dass wir dastehen wo wir stehen.

00:03:20: Das heißt am Ende des Tages ist für mich mal die Frage wie kriegen wir es doch hin auf der Konsumierenden Ebene als all der starken Treiber bessere Verhaltensweisen am Point of Sale oder wo auch immer zu treffen?

00:03:34: Und am Ende dieses Tages glaube ich kann man jetzt auf den Punkt bringen Wir Menschen In verschiedenen Rollen, auch als Konsumierende sind nicht bereit im Namen von Nachhaltigkeit auf irgendwas zu verzichten.

00:03:45: Und insofern ist dann der Grundgedanke zu sagen Wenn wir es anders nicht hinkriegen... ...in dem Setting was wir heute haben Dann müssen wir halt die Rahmenbedingungen verändern und genau da setzen dann die Innovation oder gerade die Radikalen also die Sprung-Innovation an weil sie eben darauf ausgerichtet sind im Prinzip das Nutzenbündel für die Konsumierenen im Blick zu halten und sie da nicht schlecht dazu stehen, aber gleichzeitig hinten dran ein Haltigkeitsnutzen zu generieren.

00:04:11: Was genau meinst du wenn Du von der Sprung Innovation sprichst?

00:04:13: Also wir haben ja klassische Innovationen sind typischerweise incrementell.

00:04:16: Wir verwässern Dinge damit Sie halt schöner funktionieren.

00:04:19: also das klassische Beispiel ist die Kerze.

00:04:21: Die können wir immer weiter optimieren.

00:04:23: Die macht noch schönes Licht vielleicht auch ein bisschen kann sich ein bisschen länger brennen Aber wenn wir uns darauf fokussieren werden wir nie die Glyburner finden.

00:04:31: Und nun mal die beiden vergleich.

00:04:34: Da sieht man dass es einen Technologiestrang Also Technologie in Anführungszeichen bei der Kerze.

00:04:38: Und die Glühbirne ist der andere Technologiestrahl, von

00:04:40: der wir sogar zum Sprung zur LED gehen mussten.

00:04:42: Da

00:04:42: haben wir noch mehr Sprünge hinten dran genau als es heißt nicht nur wir haben nicht nur Einspruchs aber wir haben verschiedene Sprüngel und auch darin geht zu gucken Wir haben bestehende Fade da haben wir Probleme drin.

00:04:52: wie können wir denn neue Fade auftun durch genau diese Sprung Innovationen damit wir eben an dieser Stelle in der Lage sind ja unsere nachhaltiger Ziele zu erreichen?

00:05:01: Das heißt in einer gewissen Weise war das so eine Art Desillusionierung in deiner Forschungserfahrung aufgrund dieser Intention Behavior Gap oder Attitude Behavior GAP, dass du gesagt hast wir müssen da anders rangehen.

00:05:11: Du hast gesagt dann müssen wir die Rahmenbedingungen verändern wo mir einfallen würde man könnte auch über Regulatorik reden aber man kann natürlich auch über Sprung Renovationen reden und du hast dich sozusagen für die Sprungrenovation entschieden.

00:05:22: Richtig ich habe ja immer... Das war für mich der Anspruch als ich die Wissenschaft gegangen bin um mich dafür entschieden habe gerade mit dem Thema Wirtschaftsethik zu sagen Ich möchte positive Veränderungen schaffen ... in die Gesellschaft, in der Wirtschaft.

00:05:33: Und ja ausgehend davon dass auf der Seite von nachhaltigen Konsum... ... wo ich verschiedene Sachen auch oft gemacht habe... ... ja gewissermaßen nicht weitergekommen bin oder für mich selbst das Gefühl hatte... ...das ist jetzt eine Sackkasse!

00:05:43: Das hat nicht DIE Implikationen, die ich gerne hätte... ...hab' ich dann für mich gefragt was gibt es noch und Alternativen?

00:05:49: Da bin ich dann darüber auch drauf gekommen... ...auf das Thema Technologie Sprungrevation.

00:05:54: Ja das ist ganz interessant.

00:05:55: da haben wir eine ganz ähnliche... Erfahrungskurve irgendwie durchlaufen.

00:05:59: Also ich bin auch in der Wissenschaft, um eine gesellschaftliche Wirkung letztendlich zu haben und sie mich da als maximal anwendungsorientiert in dem Sinne und das sozusagen nur Journalpublikationen verfassen hat mich unter anderem dazu geführt dieses Projekt zu machen.

00:06:13: Ich denke euch wird gerne irgendwie direkter an die Öffentlichkeit wirken und du hast darüber das Thema gewählt.

00:06:18: Kannst interessant!

00:06:20: Würde ich es richtig zusammenfassen, wenn ich also sage du hast auch, wirst in den Medien auch schon mal als Zukunftsforscher bezeichnet und was vielleicht keine Bezeichnung im Innerhalb der Wissenschaft wählen würde.

00:06:32: Dass sozusagen die Unsicherheit am Ende auf die Zukunft reduzieren willst durch deine Forschung, indem du zeigst dass diese Sprung Innovation aus deiner Sicht tatsächlich einen Weg nach vorne wäre, trifft das ungefähr?

00:06:44: Ja

00:06:44: aber ich komme ja aus der verheidenswissenschaftlichen Forschung heraus.

00:06:47: ... ein

00:06:48: Schnittstelle zur Psychologie,

00:06:49: genau.

00:06:50: Genau, ich bin nicht derjenige die Technologie

00:06:51: macht.".

00:06:52: Ja was ich mache?

00:06:52: Ich gucke mir Technologien an und schaue mir an okay wie könnten die Wirbel... Klar da sind immer ganz viele Unsicherheiten dabei.

00:06:58: aber wenn ich etwas habe wo ich sage oh das hat Potenzial dann schau ich mal an was sind denn die Herausforderungen auf der gesellschaftlichen Seite damit wir solche Technologen auch zum Fliehen bringen können?

00:07:08: Und an dieser Stelle setzt sich halt dann an gerade mit meiner gemeinschaftlichen Forschung.

00:07:13: man kann es wahrscheinlich runterbrechen auf das Thema Technologie Akzeptanz So gerade.

00:07:17: wir sehen ja immer, dass das Neue ist für die Menschen immer etwas was schwierig ist.

00:07:21: Gerade wenn wir jetzt über Sprung Innovationen reden oder Hochtechnologie auch kommt vielleicht ein bisschen Ängste rein und da schaue ich dann okay Was können wir denn tun um die Menschen mitzunehmen an der Stelle?

00:07:32: Und zu sagen okay seid offen für neue Innovationen gibt ihnen eine Chance damit wir halt Dinge nicht gleich im Keil ersticken.

00:07:39: Das impliziert so ein bisschen dass du für dich die innovation vorher schon bewertet hast und davon ausgehst Das, was du da beforst hältst so auf für eine gute Sasser.

00:07:47: Liege ich da richtig?

00:07:48: Ja, ich hoffe das zumindest!

00:07:50: Wie gesagt Technologien im Blick auf wie wirken sie in der Zukunft?

00:07:54: Was kommt dann?

00:07:55: Innovationen?

00:07:56: immer Unsicherheiten.

00:07:57: Wir sehen ja gerade von der Datenlage her dass wir mit den Datenarbeiten die wir im Status quo haben auch wenn die Innovation noch nicht am Markt ist Auch wenn sie grad doch in der Forschung Entwicklungsphase ist Aber auf den Daten, die es dann gibt, entsprechend an dem Vorkast machen und sich dort zeigt.

00:08:12: Da ist potenziell drin.

00:08:13: Dann finde ich das spannend.

00:08:14: da gucke ich's mir genauer an Ja und dann schaue ich was kann ich dazu beitragen um an der Stelle ja auch Technologien in die Köpfe der Menschen positiv mit zu fahren können?

00:08:26: Es geht jetzt vielleicht ein bisschen zu sehr in die methodische Richtung.

00:08:29: Ich find einfach spannend wie erforscht, denn die Technologien von denen es noch gar keine Prototypen zum Vorzeigen gibt.

00:08:36: Also wie lässt du zum Beispiel Konsumenten bewerten?

00:08:39: Wie hier aufgeschlossen ist der Verwärmnis in das Experten-Petalys-Szenarien?

00:08:42: In dem Schilders, wie die Technologie aussehen soll und die Konsument müssen sich ihrerseits vorstellen oder

00:08:48: wie sieht das aus?

00:08:49: Wir haben ja durchaus von Technologin wissen wir ja, in welche Richtung sie laufen, wie sind sie ausgestaltet und basierend auf diesem Wissen?

00:08:57: typischerweise du hast gesagt experimentelle Untersuchungen.

00:09:00: Das heißt, wir schauen uns gewissermaßen die Technologie als solches erst mal an.

00:09:06: Skezieren Sie damit der Konsumierende oder in der unterschiedlichen Rolle wo die Menschen sich gerade befinden eine Vorstellung davon kriegen um was es sich handelt und dann manipulieren wir einzelne Faktoren zu schauen okay wie wirkt es sich aus zum Beispiel auch wenn wir eine Theminologie verändern?

00:09:21: Wie wirkt sie das auf Akzeptanzfaktoren aus?

00:09:24: Wie wird es sich raus wenn ihr weitere Informationen reingeben zb.

00:09:27: organisale Merkmale?

00:09:29: Ist das etwas, was gewissermaßen als Vertrauensankerfunktion fungieren kann und dass wiederum Technologieakzeptanz fördert?

00:09:36: Wir haben jetzt nochmal auch das Thema psychologische Distanz noch mal untersucht zu gucken.

00:09:42: Kriegen wir darüber Ansatzpunkte hin die gewissermals näherzubringen also rauszuziehen aus diesem ganz abstrakten Bereich greifbar zum machen für Menschen damit sie das erleben können und damit sich da an der Stelle ja in diesem Setting bewegen können und wir dann gucken können, okay was sind so Einflussfaktoren um Technologieakzeptanz zu befördern oder auch andersrum gefragt.

00:10:03: Was sind denn die Dinge, die uns gerade bremsen durch ja Technologie positiv aufgeschlossen zu sein?

00:10:08: Sehr interessant also eine Art Technologie-Entwicklungsbegleitforschung oder so könnte man das sagen zum Förder der Akzeptanz der Konsumenten für die Technologie die erst noch gestaltet werden kann.

00:10:20: Das

00:10:20: läuft ja rein.

00:10:21: es gibt den sogenannten Begriff der Soziotechnischen Perspektiv.

00:10:24: oder so zur technischen Forschung.

00:10:26: Das heißt, wir haben immer die Situation dass wir Innovationen in der technische Seite haben also die Umsetzung.

00:10:31: Also was müssen wir tun damit das ja quasi funktionieren kann?

00:10:35: Wir wissen aber gleichzeitig ist es halt nur eine Perspektive Die soziale Seite wo es dann genau darum geht zu gucken okay Was brauchen wir denn damit diese Technologie dann auch wirklich von den Menschen genutzt wird akzeptiert wird unterstützt

00:10:48: wird?

00:10:49: Und deine Grundthese ist und da können wir vielleicht einmal konkret werden ... dass für Konsumentinnen und Konsumenten die Technologien, die da entwickelt werden so attraktiv sind... ...dass sie tatsächlich auf nichts verzichten müssen.

00:11:01: Das wäre der Ideal, ich verklasse!

00:11:02: Wenn ich etwas Neues habe, ein Produkt habe mit dem ich einen bekannten Nutzen erfüllen kann,... ...und dieser Nutzen genauso groß ist wie ich den kenne, gleichzeitig aber auch Nachhaltigkeitsnutzen habe.... ... dann glaube ich sind die Chancen deutlich besser, dass wir eine solche Technologie auch reinkriegen in den Markten.

00:11:19: Damit auch gleichzeitig das ist der Punkt nachhaltiges Verhalten oder Einkaufsverhalten... ... hinten dran befördern können.

00:11:24: Der Idealfall ist natürlich, dass die Technologie dazu führt,... ...dass wir Produkte-Diensteistung etc.

00:11:31: haben, diese bestehenden nochmal deutlich überlegen sind und dann haben wir ein besseres Produkt, eine bessere Dienstleistung plus Nachhaltigkeit.

00:11:40: Und dann ist in meiner Hoffnung, haben wir quasi ein selbstdurchsätzliches Argument.

00:11:42: Also wie gucken das?

00:11:44: Wir uns im Windschatten halt von Anreiz zum Ende des Tages nimmt die mein Nachhaltigkeit nähern unter

00:11:48: der Promisse dass du nicht wesentlich mehr Kosten generierst wenn zumindest den selben Nutzen für den Konsumenten generiert als nutzwert sozusagen und dann einen nachhaltigkeitsmehrwert hast und das ganze dann noch wesentlich teurer ist Dann würde man meinen dann müsst es diffundieren und Die vorgänger innovation verdrängen.

00:12:04: ja absolut

00:12:05: wir wissen Ja Menschen sind preisensibel.

00:12:08: Also gerade hier zu landen, haben wir eine ruhe Preisensibilität?

00:12:10: Haben wir!

00:12:12: Wir können das wahrscheinlich alle noch an den Werbesloggen Geiz ist geil erinnern.

00:12:16: Ich glaube dass das sagt viel aus und insofern klar... Das Thema Kosten spielt doch rein auf der Nutzenseite.

00:12:22: also wenn ich es nicht schaffe auf der Kostenseit entsprechen die derenweise die die Priorität, also die Preisparität mit dem Bekannten zu kriegen habe ich immer größere Herausforderungen.

00:12:31: Wie kann in der Start solche Technologien unterstützen?

00:12:35: Ich glaube, was ganz wichtig ist, ist erstmal auch von staatlicher Seite das grüne Licht zu haben.

00:12:41: Wir wollen diese Technologie und gerade wenn wir ja bei Spuren Innovationen sind, sind wir vielfach im umklaren Raum wo die rechtlichen Aspekte nicht immer eindeutig sind Und das erzeugt Unsicherheit natürlich auch auf Seiten der Unternehmen.

00:12:54: Entsprechend ist es wichtig, dass davon staatlicher Seite auch ein Signal kommt.

00:12:57: ja wohl Wir werden uns darum kümmern diese Technologie einzuführen.

00:13:00: Also wir kennen das Thema autonomes Fahren zum Beispiel nicht direkt mit Dachhaltigkeit bezogen.

00:13:05: Aber da sehen wir ja Das ist nicht allgemein einfach möglich Dass wir jetzt die autonome Fahrzeuge auf die Straße bringen so und wir brauchen entsprechenden Rechtsrahmen Wir brauchen das ganze Thema auch Risikobewertung Wir brauchen Versicherungssfragen Haftungsfragen Kommt eine ganzen Radnusschweiß hinten dran Und wir sehen, dass Standorte die solche Fragen frühzeitig klären entsprechend auch Unternehmen anziehen.

00:13:24: Die sich mit solchen Technologien entsprechend auseinandersetzen.

00:13:27: Aber typischerweise würde man noch eigentlich sagen der Staat ist der schlechteste Unternehmer und das der Staat jetzt in einer frühen Innovationsphase schon unterscheiden können sollte was mal fliegen wird und was nicht Das erscheint mir erst einmal gewagt.

00:13:42: Es würde mir schon vollkommen reichen, wenn der Staat bei einer oder anderen Innovation nicht gleich das Stop-State hochhalten würde.

00:13:48: Und er eine faire Chance gibt.

00:13:51: Ich

00:13:52: erwarte auch durchaus von der Politik dass sie sich mit neuen Technologien auseinandersetzt und dass es sich da entsprechend ein bisschen aneignet damit die Politik in der Lage ist auf Basis von Daten von Fakten eine fundierte Meinung zu treffen.

00:14:07: Da haben wir hierzulande noch etwas Steigerungspotenzial.

00:14:11: Das glaube ich auch, wir haben diese Attitüde die du schnell erwähnt hast.

00:14:16: dieses Schlagwort Geiz ist geil.

00:14:17: es ist jetzt ein bisschen verschwunden und ich glaube das ist nicht mehr der allerletzte Trend auf Konsumentenseite.

00:14:23: Ich glaube der alle letzte Trend war eher so ein bisschen Convenience und dafür auch Zahlungsbereitschaft zu haben.

00:14:28: aber ich glaube hier sind insgesamt sehr wenig zahlungsbereiten in Deutschland und wir sind ja auch sehr veränderungsresistent.

00:14:33: kulturell das könnte man wahrscheinlich sagen ist das Grundproblem im Land Innovationsaffin.

00:14:40: erstmal, fände ich auch schade.

00:14:42: Wollen wir es mal konkret machen?

00:14:43: Was sind ein paar Beispiele was du beforst hast an Sprung Innovationen?

00:14:49: Also dass das große Thema was mich jetzt gerade rumtreibt ist Kultiviertes Fleisch.

00:14:53: Also das handelt sich dabei um den Ansatz, dass wir Fleisch nicht mehr auf der eigenen Gesamtorganismus also dem klassischen Tier erzeugen sondern auf der zellulären Ebene.

00:15:02: Das heißt wir füttern kein Tier mehr, sondern wir füttern Zellen.

00:15:05: die wachsen dann in einem Bioreaktor auf Vermänter, das kennen wir außerdem aus der Technologie.

00:15:10: da wäre zum Beispiel Bier drin gebraut, da wird Käse etc.

00:15:12: hergestellt.

00:15:13: eine Technologie haben wir schon, die nutzen wir jetzt um darin entsprechend Zellen zu vermehren.

00:15:19: Diese Zellen werden dann dort gezüchtet, die wachsen entsprechend und können zum Schluss geerntet werden.

00:15:24: Dann können wir aus dieser Ernte entsprechende Fleischprodukte wieder herstellen.

00:15:28: Und dass das entscheidend an der Stelle ist – Wir reden über das gleiche Produkt Das Produkt bleibt gleich.

00:15:32: Der Unterschied liegt nur in der Art und Weise der Herstellung.

00:15:35: Also heute haben wir einen Dreiklang Aus Aufzug, Mesto und Schlachtung.

00:15:41: In Zukunft sieht es dann anders aus, indem wir nicht dann Zellen für dann entsprechend diesen klassischen Reiklang nicht mehr brauchen.

00:15:48: Also wenn du sagst die Technologie haben das schon?

00:15:49: Dann haben wir schon die Fermentationstechnologie zum Beispiel dass was in so einem Bioreaktor sich weiterentwickelt.

00:15:56: aber die Zellen die sich dort entwickeln sollen sind doch wenn ich richtig informiert bin Standzellen von Tieren oder und Die.

00:16:05: wir arbeiten mit tierischen Zellen an der Stelle.

00:16:07: Also in der Tat man nutzt Stammzellen, weil sie halt nur von dem was mal sehr wachstumsvoll ist sind, weil die noch nicht ausdifferenziert sind.

00:16:13: Die können dann später in die zwei Zelltypen, die wir vor allen Dingen haben möchten, differenzieren.

00:16:17: wenn das eine ist dann es sprechen Muskelzellen und das andere sind Fettsälen typischerweise.

00:16:22: Genau damit wird dann auf dieser Seite der Forschung arbeitet richtig her.

00:16:28: Okay, das ist total spannend.

00:16:30: In welchem Reife gerade befindet sich diese Technologie jetzt?

00:16:33: Ich würde sagen, wir stehen so vor Markteintritt.

00:16:36: Also wie viel?

00:16:38: Das ist immer eine schwierige Frage!

00:16:41: Ich formuliere es ein Stück weit anders.

00:16:44: und dann machen wir einen größeren Schlenker.

00:16:46: also bei gerade bei Sprung-Innovationen haben wir nie eine lineare Entwicklung.

00:16:49: Wir bräuchten immer exponentielle Logiken hinten dran.

00:16:52: das heißt wir können gar nicht so genau sehen wo stehen wir eigentlich jetzt sondern wir merken es wenn die Technologie dann auf einmal den Durchbruch hat.

00:16:58: Also das klassische was was jetzt jeder kennt is KI in Form von ShedGPT.

00:17:02: Es müsste, glaube ich, wenn mal in den Jahr- und Jahrzehnten gewesen sein, wovon ja heute auf morgen auf einmal diese Anwendung gekommen ist.

00:17:09: Der Use Case.

00:17:11: Und seitdem auf einmal das Bewusstsein auch drin ist hoch im KI kann ja wirklich richtig was da ist ja auch mehr mit hinten dran.

00:17:18: Auf einmal fliegt dieser Technologie

00:17:21: weil man als Konsument die ganze Entwicklungsphase nicht sieht und es erst beobachten kann ab dem Zeitpunkt der tatsächlich Marker.

00:17:28: Ich

00:17:28: brauche im Prinzip genau diesen Use Case, ich brauche das Produkt was ich entsprechend nutzen selber idealerweise ausprobieren kann und zu sehen, okay was bedeutet das?

00:17:36: So.

00:17:36: Und auf die Frage zurück von dir, wo stehen wir?

00:17:40: um das kurz ein bisschen einzuordnen der Proof-Of-Concept, der wurde im Jahr hier in den letzten Jahren abgemacht.

00:17:46: Das war Mark Posten der Wissenschaftslauch Niederlanden, der gezeigt hat, ich kann mit dieser Technologie Fleisch erzeugen und hätte dann im Jahr zwei Tausend Dreizehn einen Hamburger zur Verkostung entsprechend auch Medienwirksam präsentiert.

00:17:57: Er war noch ein bisschen teuer, da leid man so bei zweieinfünfzigtausende Euro.

00:18:01: Das ist aber jetzt zwölf Jahre her und seitdem hat sie viel getan.

00:18:04: Also auf der Preisschiene sagt man jetzt so, liegen wir jetzt unter zehn Euro, also ihr habt nach zweieinhalb Fünfzehntausend waren hier vorher.

00:18:10: Da sieht man da ist was passiert.

00:18:12: und das was gerade jetzt gemacht wird, ist gewissermaßen die Überführung von diesem Labor-Marschstab wo wir wissen dass es da funktioniert in den industriellen Marschstaben.

00:18:22: Wir reden ja am Ende des Tages auch über Zellwachstum und damit wir über Exponenzialwachstum.

00:18:26: Zellen verdoppeln sich, exponentielle Logiken.

00:18:29: Das heißt je größer ich den Vermenter, dem Pio-Reaktor bauen kann und je besser das dann drin funktioniert, desto höher entsprechend ist mein Output und desto niedriger sind man hinten dran.

00:18:40: Der kriegste ziemliches gerade in Effekte, kann ich mir vorstellen?

00:18:43: Und dass die Kosten da noch massiv fallen werden und dass das typischerweise so ist bei... krassen Innovationen, radikalen Innovationen.

00:18:53: Das ist unmittelbar plausibel.

00:18:54: also das hat man schon ganz häufig beobachtet dass sicherlich etwas was man extrapolieren kann.

00:18:59: Man sieht mir ja schon an den zwei Zahlen die du genannt hast ne?

00:19:02: Zweihundertfünfzigtausend versus irgendwie was von zehn Euro oder so genau.

00:19:06: und wenn es keine Ahnung drei Euro sind oder so dann kannst du anfangen da tatsächlich Konsumenten zu... Na wahrscheinlich kann sich mit zehn Euro schon Leute überzeugen die das mal ausprobieren wollen.

00:19:16: Das

00:19:17: haben wir ja auch selber erlebt an verschiedenen Technologien.

00:19:19: Also ich kann mich noch an die ersten großen Flachbildschirme erinnern, da war ich glaube ich noch im Genasenwesen bis zu neunneunzig gewesen sein.

00:19:26: Da waren damit vierzigtausend Mark oder das glaube ich nochmal neun neunzig, fünfzigtaußen mark ausgezeichnet.

00:19:33: Die Qualität war natürlich so gut wie heute.

00:19:35: und was zahlen wir heute?

00:19:36: Ein paar hundert Euro für einen Riesen-Fernseher.

00:19:39: Auf einmal sieht man ja, was auf der Technologie Seite entsprechend passieren kann über die Jahre hinweg.

00:19:45: Ja, ich finde jetzt ganz viele Beispiele.

00:19:47: Das ist so... Ich glaube diese Produkte die da entwickelt werden, die sind ja auch nochmal zu differenzieren.

00:19:55: Ob das jetzt strukturiert ist oder nicht strukturiertes Fleisch?

00:19:57: Das magst du dann noch kurz darauf eingehen?

00:19:59: Also in der Tat strukturierte Produkte ist das was wir als Steak bezahlen und Ondreco und Co.

00:20:05: Nicht strukturiere, einfach formuliert all die Produkte wo wir Brede also Hack-Eins Ausgangsmasser haben.

00:20:11: All das funktioniert!

00:20:13: Für diese strukturierten Produkte brauchen wir noch weitere Technologien, zum Beispiel der ID-Druck etc.

00:20:18: Bei den unstrukturierten können wir bei das herstellen was wir heute auch schon können.

00:20:21: Das heißt dass Burger Petty wie schon gesagt Hackfleischbällchen in der Reihen enthüllen.

00:20:26: vielen Schickennaggels werden es dann Bratwürste gucken oder Bayern der Leberkäse die Weißwurst geht und dass das funktioniert an dieser Stelle hin daran als Jahr.

00:20:35: Weißfüsters sind ein sehr bayerisches Thema, wären doch immer gerne medial prominent gegessen.

00:20:42: Da sind wir schon fast an dem Punkt der Akzeptanz beim Kunden.

00:20:47: Vielleicht machen wir das auch, was glaubst du denn?

00:20:49: Kann man Kunden davon überzeugen die vielleicht auch eine kulturelle Prägung und Bindung haben und sagen ich habe das Tier hier im Best Case aufwachsen sehen auf der Weide Ich weiß welch Kudas war ich weiß dass den gutes Leben hatte.

00:21:03: Und jetzt sagst du denen die sollen bewusst despektierlich formuliert so ein Industrieprodukt essen Wie kriegen wir das hin?

00:21:12: Dass das Tier von dem du sprichst, was auf der Weile steht, dessen Namen ich kenne und was sich streichen kann ist glaube nicht der Standardfall.

00:21:22: Das, was wir überrehen, ist mir erstmal das ganze Thema der Massenmarkt.

00:21:25: Es ist erst mal die Intensiv-Tierheitung, die dort entsprechend vor allen Dingen zum Einsatz kommt.

00:21:29: Das ist einfach der Großteil der Produkte, die wir dort beziehen.

00:21:34: Und da kann ich mit diesem Argument nicht kommen, sondern da kann Was steckt dahinten dran?

00:21:40: Auch an ökologischen Belastungen, wie es im Thema Tierwohl gibt es auch eine ganze Menge von Aspekten über die wir entsprechend reden können.

00:21:49: Okay dann machen wir das Fass als erstes auf der Nachhaltigkeitsnutzen.

00:21:53: worum besteht er

00:21:54: also?

00:21:55: Wir haben Tierwohl.

00:21:57: ja offensichtlich ich brauche Tiere nicht mehr in engen Gehegen zu halten Ich brauch sie nicht mehr schlachten etc.

00:22:04: sondern ich kann nicht die Stammzellen habe.

00:22:05: Die kann ich im tier nahezu schmerzfrei nehmen kann ich daraus mal eine Produkte herstellen.

00:22:09: Also es gibt aktuelle Studien, die schätzen dass sie aus einer Stammzellenspende von einem Tier ganz Oldenburg und mehr mit Burgerpatties versorgen können.

00:22:19: Und man braucht auch nicht mehr... Man hat ne Weile glaube ich bei dieser Technologie so näher Serum eingesetzt wofür schwangere oder trächtige muss ich sagen trächtigen Kühe geschlachtet werden mussten Kälbchen, also das Embryos verstorben und die Kuh selbst auch.

00:22:37: Das ist heute nicht mehr der Fall.

00:22:39: Was du skizziert, ist das sogenannte fatale Kälberserum?

00:22:42: Ja genau!

00:22:42: Das hat man um einiges in der Tat so als Wachstumsfaktor.

00:22:46: Im Ende des Tages, die Technologie will wir reden, kommt aus dem Medizinbereich.

00:22:49: Also die Hauttransplantation wo ich Haut seh'n züchten muss etc... Und da hat man entsprechend um auch fatales Kälberserum eingesetzt.

00:22:57: Die Industrie weiß aber ziemlich genau Das wird so nicht funktionieren.

00:23:01: Das werden wir nicht akzeptieren, das konterkariert auch die Idee mit dieser Innovation haben.

00:23:07: An der Sprechen sind alle Unternehmen rund um dem Globus dabei zu gucken was gibt es dann Alternativen?

00:23:14: Also wie können wir serumsfrei also frei von Fetalem Kälber Serum Nährmedien herzeugen nutzen um damit entsprechend die Zellen zu füttern.

00:23:24: Da haben mittlerweile auch schon eine Reihe von Forschungsergebnissen, die zeigen ja es funktioniert.

00:23:30: Okay dann machen wir das Haken dran?

00:23:31: Machen wir ein Haken daran!

00:23:32: Auch aus Eigeninteresse der Industrie weil das vitale Kälber-Sirum ist schon ein bisschen teuer.

00:23:38: Insofern gibt's da einen eigenen Interesse zu gucken.

00:23:41: was sind Alternativen und was den Kosten?

00:23:42: günstiger Alternativ mehr.

00:23:43: Okay das heißt wir stellen uns im Prozess vor wo eine Kuh oder ein Schwein einmal ein Peaks bekommen mit einer Spritze, denen werden per Zellen entnommen dass es nicht mal groß schmerzhaft.

00:23:53: Dann gehen sie wieder auf die Weide oder an den Stall, wo auch immer Sie waren und leben weiter.

00:23:58: Und diese Zellen können entwickelt werden im Reaktor mit diesen Fermitationsprozessen und können zu den Bürgern oder was auch immer entwickelt werden.

00:24:06: Rückt!

00:24:06: Okay.

00:24:07: Und dann ist tatsächlich der Tierwohlnutzen offensichtlich?

00:24:10: Welchen Nutzen haben wir noch?

00:24:11: Das

00:24:11: Thema Treibhausgasemission sehr gut.

00:24:13: also muss erst einmal sagen Ernährungssektor ist ja einer der großen Bereiche in Bezug auf Klimagasemissionen.

00:24:21: Also man schätzt so pimal Daumen, so ein Drittel der menschengemachten Treibhausgasemissionen kommt genau aus unserem Ernährungssektor.

00:24:27: Und da wiederum über die Hälfte aus dem Bereich der tierischen Proteine.

00:24:33: Also klar ist es Fleisch, ist Milch, Eier noch mehr drin aber der Großteil wiederum entfällt darauf in der Tat auf das Thema Fleisch.

00:24:40: So und wenn man sich jetzt Studien anguckt, die wir heute haben auf Basis der bestehenden Daten dann gibt es sicherlich welche diesen pessimistischer, es gibt auch welche diesen relativ optimistisch.

00:24:50: Die arbeiten dann mit Lebenszyklusanalysen, basieren auch bestimmten Annahmen.

00:24:54: Und die kommen dann mal beim Rind weil das Rind halt den höchsten CO²-Fußabdruck.

00:24:58: Beim Rind kommen sie zu dem Ergebnis dass wir so in der größten Ordnung von ja, von neunzig Prozent Treibhausgasemission reduzieren können.

00:25:06: Übrigens ähnlich bei für einer Größenordnung auch beim Thema Flächenverbrauch und beim Thema Wasserverbraucht.

00:25:14: Flächen Verbrauch oder Wasser.

00:25:15: Verbraucher hat dann auf mehrere Treiber.

00:25:18: Tier selbst braucht die Fläche, auf der es idealerweise weidet.

00:25:22: Aber du musst auch die ganzen Futtermittel herstellen.

00:25:24: Also da muss man das mal einzuordnen!

00:25:26: Wir reden ja darüber dass wir über siebzig Prozent der globalen Agrarflächen dafür nutzen um Futtermittel anzubauen und das können wir mit dieser neuen Technologie deutlich effizienter gestalten.

00:25:38: Ja, das ist ein ganz erheblicher Nachhaltigteilsnutzen.

00:25:41: Das würde ich auch so einschätzen.

00:25:44: Es ist ein tolles Potenzial.

00:25:47: Dann lass uns doch mal zu der Frage von eben zurückgehen, der Akzeptanz der Kunden.

00:25:51: Du hast eben schon formuliert und ich verstehe auch warum du es suchst?

00:25:54: Es ist das selbe Produkt!

00:25:55: Ich glaube aber dass der Kunde da noch nicht gleich mitspielt wenn du dem sagst, oh das ist doch das selben Produkt weil halt ja Prozess so anders war.

00:26:05: wie will man das hinkriegen dem Kunden zu erklären guck mal es ist doch wirklich dasselbe Produkt

00:26:10: an Aufklärung.

00:26:12: was wir brauchen ist wirklich Aufklärung in der Stelle und zwar frühzeitig.

00:26:15: Also bevor die Produkte markieren, dass wir im gesellschaftlichen Diskurs Informationsmöglichkeiten haben damit wir eben nicht das Feld auch denjenigen überlassen, die das nicht haben wollen – da gibt es nämlich auch einige – sondern möglichen Erlagesin, dem Konsumierenden am Ende des Tages auch die Entscheidung zu überlasten und zwar infundierte Art und Weise.

00:26:33: Es wird ja niemand sagen du darfst nur das oder das Produkt essen Sondern wir sind am ende des Tages an der freien Marktwirtschaft mit der Auswahl Und da kann jeder für sich selbst entscheiden, möchte ich das nicht.

00:26:44: An der Stelle bin ich sehr pragmatisch.

00:26:46: Es gibt eine Reihe von Vorteilen wie wir schon hatten Nachhaltigkeitsvorteile Tierwohl-Vorteile.

00:26:51: Ich glaube gar nicht dass die im Ende des Tages entscheidend sein werden Wenn wir über darüber sprechen ob das Produkt im Markt Assetanz findet oder nicht und ich glaube dass wir wirklich dann auf der Stelle sind Dass es um die Kosten gehen wird.

00:27:03: Du glaubst dass es sogar so viel günstiger wird?

00:27:06: Also in dem Moment wo wir die Preisparität haben oder sogar drunter liegen.

00:27:11: Und ich probiere es einmal als Konsumierender und stelle fest, es schmeckt ja genauso vielleicht sogar ein bisschen besser kann ja auch sein und ist das gesünder.

00:27:17: Es ist noch mal ein anderes Thema was man damit machen könnte dass sich dann in dem Moment für mich aus Savi okay, ich spare Geld.

00:27:24: Das ist genau so wie das was ich kenne Dass ich dann an der Stelle glaube ich gut in den Markt reingekommen.

00:27:30: Ja das ist eine ganz spannende Frage wenn ihr die anguckt, dass Donald Trump in den USA gerade versucht irgendwie die erneuerbaren zu stoppen.

00:27:36: Photovoltaik-Energie ist häufig schon die günstigste Energiequelle.

00:27:41: Ich bin mal gespannt, wie er in seinem Land die Leute dazu kriegen will dass sie dann noch mehr Fracking betreiben oder noch mehr Öl ausbuddeln.

00:27:50: wenn du einen weiten Teil der USA billige Landflächen mit viel Sonne hast, die eigentlich ideal sind und das ist ja hier dieselbe Analogie also wenn das Fleisch halt tatsächlich einfach billiger ist und Konsumenten entscheiden so preisgetrieben wie du das ja schon geschildert hast liegt es nahe, dass die dann auch sagen ja dann probiere ich doch einfach gerade aus.

00:28:08: Aber davon so weiß ich sicherlich auch noch ein paar Jahre weg.

00:28:10: Das wird noch

00:28:11: ein bisschen dauerliger.

00:28:12: Gibt's dazu irgendwelche Prognosen?

00:28:13: Weil typischerweise du kennst wahrscheinlich das mursche Gesetz für Halbleiter, dass alle x Monate sich die Ausbeute erhöht oder die Kosten um Faktor X senken so ähnlich würde das hier aus sein.

00:28:27: also das kann man ja tatsächlich stückweit extrapolieren, gibt es dazu Prognosen wann so eine Preisparität erreicht sein könnte?

00:28:34: oder ist das zu wild angesichts der unsicheren Entwicklungen der Technologie sowas seriös prognostizieren zu wollen?

00:28:41: Also es ist in der Tat schwierig.

00:28:44: Wenn wir uns vor zwei Jahren unterhalten hätten hätte man gesagt ja dass läuft noch in diesem Jahrzehnt sicherlich.

00:28:49: jetzt sehen wir die Situation.

00:28:50: Wir haben Veränderungen auch auf der Kapitaseite also gerade was Finanzierung betrifft.

00:28:55: Ja wir kommen hier aus dem Bereich von null Zinsen und man ohne Geld anlegen musste Und da wurden die ganzen Start-ups aus diesem Bereich quasi mit Geld überschwemmt, entsprechend hatten mehr oder weniger unendliche Ressourcen zur Verfügung.

00:29:06: So in dem Moment wo wir das den Senzinswandel hatten vom Niveau her gesehen sehen wie es wird deutlich schwieriger mit der Finanzierung hinten dran und entsprechend verlängert sich dann auch wiederum der Zeitraum, wo man dann die Schritte erreichen kann, die man braucht in Richtung Preisbarität.

00:29:22: Weil tatsächlich jetzt weniger Kapital zu

00:29:23: weniger Schapelteil hat.

00:29:24: Wir sehen ist es härter auch geworden im Markt?

00:29:28: hinten dran.

00:29:29: Die Situation war ja so, wenn du unendlich viel Geld hast dann baust du erst mal wirklich auf sei es an Manpower, sei es einen neuen Produktionsstätten etc.

00:29:38: und die Burnrate also das was wirklich an Geld dort verbrannt wird pro Monat ist schon enorm.

00:29:44: Das kann man davon nicht unterschätzen.

00:29:46: und gleichzeitig habe ich halt nahezu null Einnahmen aktuell draus.

00:29:49: Also muss sie wirklich gucken wie kann ich es so gesteigen dass ich auch als Startup entsprechend ein gesunden Weg verfolge Und dann gut meine Forschung und Bicklung bis zur Marktreife verenden kann.

00:30:03: Okay,

00:30:04: ich hatte auch nicht wirklich erwartet dass wir da eine Prognose abgeben können ist aber das wäre interessant.

00:30:08: Wenn ich jetzt auf die Ernährungsgewohnheiten der Menschen abstelle zukünftig Ernährungskewohnheiten Dann hast du jetzt deine persönliche Utopie des kultivierten Fleisches als Sprungen Innovation.

00:30:18: Du hast daneben den Anteil der Personen der immer weiter wächst die sich vegetarisch oder vegan ernähren.

00:30:24: Du hast die ganz traditionellen, die sagen ich will weiter mein Fleisch essen und dann hast du.

00:30:29: Potenzial auch noch habe ich zumindest mal gehört als Innovation für Ernährung irgendwelche Insekten basierte Ernährungen weil die auch sehr proteinreich ist und das ist ja ein Argument für viele Menschen.

00:30:40: deswegen sie dass womöglich konsumieren würden.

00:30:44: wie schätzt du da die Marktchancen und Akzeptanzchancen für kultiviertes Fleisch?

00:30:50: Man kann es ja ein bisschen so ein Orte von dem, wo wir gerade stehen.

00:30:52: Auf wieder hier zu lange.

00:30:54: vegetarische Produkte also gerade pflanzmessende Fleischersatzprodukte sind ja im Kommen oder im Kommengewesen haben sie jetzt so auf einem Niveau stabilisiert und das ist für Menschen die sagen ich mag den Geschmack vom Fleisch möchte darauf auch nicht verzichten aber ich weiß halt um auch etwas negativeren Auswirkungen darum und deswegen gehe ich auf diese pflansmesseende Fleischersatsprodukte da sehen.

00:31:16: wie aber der Markt ist dort beschränkt.

00:31:20: Es gibt noch genauso diejenigen, die sagen nein ich möchte weiterhin mein echtes Fleisch essen.

00:31:25: Also die klassischen Fleischliebhabenden und genau für diese Gruppe ist das Produkt kulturelles Fleisch interessant weil sie bleiben bei ihrem Produkt.

00:31:34: Sie müssen da nichts in ihren Gewohnheiten verändern, sie müssen keinen neuen Zettel lernen Sondern können einfach aufs andere Produkt überwechseln Weil wie gesagt es ist das Leiche Es schmeckt so, es riecht so, sieht so aus Wie das was wir kennen.

00:31:46: Netzerpunkt Insekten hattest du angesprochen?

00:31:48: ist sicherlich ein spannendes Thema grundsätzlich.

00:31:51: Die Frage ist, ist es hierzulande erfolgsversprechend im Bereich der humaner Ernährung?

00:31:56: Das würde ich bezweifeln.

00:31:57: also da sehe ich eher so einen Nischensegment alleine schon aufgrund unserer kulturellen Prägung.

00:32:00: wir wissen Essen hat auch sehr viel mit Kultur hinten dran zu tun und wir sind einfach nicht gewohnt Insekten zu essen jenseits von der kleinen Larve Pekila oder so.

00:32:09: das wird wahrscheinlich noch funktionieren weiterhin.

00:32:12: aber das ganz große sehe ich an dieser Stelle nicht wenn wir darüber sprechen ob wir Insekte als Futter mitte nutzen können.

00:32:17: anderes Thema Ich glaube, in der Humananero hierzulande wird das so nicht funktionieren.

00:32:23: Finde ich ein ganz wichtiges Stichwort was du da bringst.

00:32:26: Essen ist auch ein kulturelles Thema und damit kann man es vielleicht auch nicht so wie jede rein technologische Innovation betrachten.

00:32:32: irgendwas fast keine Ahnung Prozess Effizienz irgendwo im Maschinenbau verlässert oder so.

00:32:38: Und Man sieht ja also ich habe das eben schon mal so ein bisschen im Spaß gesagt und zwar nur am Spaß gemeint wenn Herr Söder alle naselang mit irgendeiner Wurst und irgendeinem Burger auf einem Bild zu sehen ist, dann arbeitet er ja genau damit.

00:32:52: Er arbeitet ja genau dafür dass er sich identifizieren will mit einem Teil der Bevölkerung, der sagt hey meine Traditionen will ich nicht aufgeben müssen und möchte auch nicht das mir andere sagen die wären irgendwie problematisch die waren immer okay?

00:33:06: Und das macht es so ein potenziell kulturell umkämpften Thema.

00:33:10: und das ist auch der Grund was ich glaube... Ich glaub du hast eben einmal das Wort einfach benutzt.

00:33:14: Ich weiß nicht, ob das so einfach sein wird.

00:33:17: Dass die Menschen wirklich sagen, ah ja dann ess ich jetzt den Burgers ist ja dasselbe Produkt.

00:33:21: Ich kann mir vorstellen, dass die Überzeugungsarbeit relativ anspruchsvoll sein wird aber... ...das ist kein Grund warum sie nicht gelingen soll.

00:33:30: Ja genau!

00:33:35: Aber wir müssen was darüber sprechen.

00:33:37: Wir reden jetzt hierzulande erstmal.

00:33:39: Es gibt andere Länder da ist man deutlich offener.

00:33:41: also wenn wir nach Asien zum Beispiel schauen haben wir das andere Spiel Aber auch die Insektenburger.

00:33:47: Natürlich, ja!

00:33:47: Auch die Inseckenburger haben eine ganz andere kulturelle Prägung.

00:33:50: Wir essen in mehr Ländern der Welt Insekte als dass wir das Länder haben, wo wir es nicht tun.

00:33:56: Insofern gibt's da wirklich Unterschiede und einfach mal was man sich mal völkigen werden kann.

00:34:01: auch wenn wir ein Land haben wie China mit eins, zwei, eins, drei Milliarden Menschen und sie sagen und wir wollen diese Technologie nutzen und sie hannt schon vor einigen Jahren in fünf Jahresplan reingeschrieben, dass man das machen möchte Und dann bring ich dort die Produkte in Markt.

00:34:14: Dann habe ich eine ganz andere Situation, weil auf einmal in einer ganz anderen Größenordnung drin was sich ein Produktionsvolumina etc.

00:34:21: generieren kann und das können wir so natürlich so einen richtig starken Effekt auslösen auf das ganze Thema auch nochmal weiterentwickeln der bestehenden Technologien und damit auch verbunden auf das Thema

00:34:32: Preis.

00:34:34: Kann ich nachvollziehen, es wäre lustigerweise ein ganz ähnlicher Effekt wie in der Photovoltaik die wir eben auch schon mal erwähnt haben Technologie aus Deutschland raus mitentwickelt.

00:34:42: Produktionen in China, Produktion in Deutschland tot aber die Produkte kommen zurück nach Deutschland was man für sich genommen in epischer Breite diskutieren kann, die anderswo aber auch schon einmal gemacht hat.

00:34:52: Wobei das Flasch ist ja spannende dass sie es dezentraler zäumen können.

00:34:56: also ich habe mir eine Technologie.

00:34:58: du

00:34:58: müsstest diesen Kamenter irgendwo hinstellen, dann geht's los.

00:35:01: Ich hab die Technologie, die kann ich unabhängig von klimatischen Bedingungen... ...von Bodenbedingungen entsprechend nutzen.

00:35:06: Deswegen ist sie für mich auch der Resilienstechnologien-Zeiter des Klimawandels.

00:35:10: Weil wir wissen ja, ihr verlieren ja entsprechend Agrarflächen!

00:35:13: Wir haben entsprechende Regionen wo es schwierig wird Menschen zu versorgen.

00:35:17: Da!

00:35:17: Kommen wir mit der Technologie rein.

00:35:19: Finde ich total super, dass du das Stich fortreinbringst.

00:35:21: Das hätte ich nämlich auch noch mal bringen wollen.

00:35:23: Du hast deine Professorin nun gerade in Fechter also mitten im Oldenburger Münsterland sozusagen der konservativsten Region.

00:35:29: die wird zumindest so Norddeutschland haben.

00:35:31: was sagen die Landwirte da denn dazu?

00:35:33: Wie leicht fällt es dir die zu überzeugen?

00:35:36: Ich glaube das ist typischerweise etwas... Da muss man auch ehrlich sein, das ist hart!

00:35:40: Also wenn ich entsprechend ein Geschäftsmodell habe was darauf ausgrillt ist, Tiere entsprechend zu züchten und daraus dann Fleischwurstwaren zu generieren.

00:35:51: Dann habe ich natürlich erst nicht das neue sehe vielleicht auch ein bisschen Angst mit der Frage wurden Was heißt denn das für mich?

00:35:57: Also bei neuen Technologien sehen wir es typischerweise nicht dass die bestehende Industrie da sofort selbige mit offenen Armen empfängt sondern wir sehen erst immer mal so eine gewisse Skepsis.

00:36:07: Wir sehen auch durchaus Widerstände.

00:36:10: also zum Beispiel in Österreich gab es jetzt vor einiger Zeit eine Petition, die dort angestrebt wurde mit dem Ziel, Kurt über das Fleisch leicht zu verwäten.

00:36:18: Wir sind in Italien und haben sie faktisch verboten.

00:36:20: Es war nicht konform mit der EU-Mitdeneu-Vorgabe aber man hat's erst mal so gemacht... ...es gibt einige Länder in der Tat wo man genau auch aus Richtung der Agrarindustrie schaut was ist denn das eigentlich?

00:36:33: Und haben ja vielleicht auch die Möglichkeit da vorher schon Stopp zu sagen.

00:36:37: Also insofern es ist glaube ich immer schwierig an der Stelle und die Aufgabe, da sehe ich auch uns als Vorschnull drin.

00:36:42: Ist auch zu schauen wie kriegen wir denn dann auch die Akteure von etablierten Industrien mit auf diesen Zukunftsweg?

00:36:48: Weil das wird wesentlich einfacher wenn mir das entsprechend darüber bespielen.

00:36:52: Ich glaube man muss aber auch sich das mal angucken was wir reden.

00:36:56: Wir reden ja erstmal jetzt noch über ein steigendes Völkerungswachstum.

00:36:59: Wir sind ja jetzt global, acht Milliarden global.

00:37:01: Die sind bei zweizig fünfzig so zehn Milliarden wird prognostiziert Die Fleischnachfrage wird überproportional steigen.

00:37:08: Also steigendes Einkonstribut, sehren wir ja das heißt auch entsprechend Überproportionale Nachfragen nach Fleisch weil es auch ein Statussymbol

00:37:14: ist?

00:37:15: Genau kleine Anmerkung in die Kamera von so Zuschauen.

00:37:17: Das gilt insbesondere im globalen Süden wo das Wohlstands-Niveau einfach sich entsprechend entwickelt und dann auch die Fleischnachtfrage steigt.

00:37:23: bei uns würde es glaube ich nicht mehr so gelten.

00:37:25: Wir sehen bei uns tendenziell rückläufige Fleischnachtsfrage.

00:37:27: Global gesehen sehen wir das Gegenteil.

00:37:30: also man rechnet so Pima in Daumen bis zu zweizig fünfzig mit der Nachfragesteigerung in der Größe nur von sechszig Prozent.

00:37:35: Das heißt, wenn ich mir das anschaue und mir auch die aktuelle Industrie anschaue.

00:37:41: Die Möglichkeiten diese Nachfrage zu bedienen, die habe ich so eigentlich gar nicht.

00:37:45: Also gerade wenn ich mich angucke das Ganze aus dem Hintergrund von Nachhaltigkeitsaspekten was können wir da einen noch tun?

00:37:51: Das heißt diese neue Technologie über die wir besprechen wird erstmal auch dafür genutzt werden können um die steigende Nachfrage entsprechend hier abdecken zu können.

00:38:00: also insofern glaube ich muss man sich als Landwirt als Landwirtin stand heute nicht sorgen, dass man direkt morgen vom Markt ist.

00:38:08: Gleichwohl glaube ich es ist aber clever und schlau ein Auge drauf zu haben das da was passiert und gleichzeitig für sich zu überlegen Was könnten denn meine Möglichkeiten in diesem neuen Feld sein?

00:38:19: Genau und das ist das hier auch für wichtig das Landwirten zu kommunizieren die ja typischerweise zum Beispiel die Flächen im Eigentum haben oder Pachten die sie bewirtschaften Das natürlich Alternative Flächennutzung zum Beispiel geben, das man sagen könnte ja da können ja Ökosystemdienstleistungen erbracht werden.

00:38:39: Da kann ja Biodiversität wieder gefördert werden auf diesen Flächen denen es heutzutage aus der Perspektive sehr schlecht geht.

00:38:46: Da könnten Photovoltaik-Freiflächen sein was auch immer und ihr würdet dafür natürlich auch kompensiert werden monetär sind würde mal auch dafür zahlen dass diese Flächen jetzt so einen anderen Nutzen erzeugen.

00:39:00: Wenn die Landwirte sich öffnen würden für diese Technologie oder für meinen Tourismus, dann würden sie auch persönlich ausgelastet werden können.

00:39:07: Insofern müsste die Technologie glaube ich keine Bedrohung sein.

00:39:11: Das ist ja der typisch deutsche Reflex.

00:39:15: Neue Technologie ist erstmal eine Bedrohr.

00:39:17: Photovoltaik hatten wir schon erwähnt.

00:39:19: Elektromobilität ist das Trauerbeispiel was jeder auch vor Augen hat und da wäre es auch wieder so.

00:39:25: man muss es nicht einfach runter raus ablehnen.

00:39:27: Man könnte sich dafür öffnenden Du wirbst ja dafür und sagen, ich kann da irgendwie mitspielen.

00:39:34: Wir sprechen auch immer wieder über Amidexte Strategien.

00:39:38: Das heißt mit der einen Hand mache ich mein bestehendes Geschäftsfeld weiter, sichern mir die Renten... ...und mit der anderen investiere ich gleichzeitig in neue Möglichkeiten.

00:39:45: Und wenn es dann entsprechend runter geht bei dem bestehenden Geschäft habe ich halt mein neues Business was ich weiter fahren

00:39:50: kann.

00:39:50: ... Cash-Erträge aus dem einen und investiert es in das zukünftige.

00:39:54: Wir sehen auch deinem Beispiel, dass dieser Wege durchaus vielleicht der Bessere ist... Ich denke jetzt mal an das Thema Fotofilme.

00:40:03: Also es gibt ja vielleicht...

00:40:05: Das hat es irgendwo gehabt.

00:40:06: Unternehmen.

00:40:06: genauer kommt gleich?

00:40:07: Ja das hätte ich jetzt nicht mehr.

00:40:08: Ich habe zwei Fujifilm und Kodak.

00:40:12: Koda gibt's heute nicht mehr in der Form.

00:40:13: die haben uns nicht geschafft.

00:40:14: FujifILM hat es anders gemacht.

00:40:16: Die hatten damals dann gesehen ja die neue Technologie die kommt wir haben nicht die Kompetenzen ohne mitzuspielen Was machen wir?

00:40:22: Und die haben dann für sich internen Prozess gestartet, was sind eigentlich unsere Kernkompetenzen.

00:40:26: So und da haben wir festgestellt naja Ende des Tages machen wir sowas wie Oberflächenbehandlung also dass die Filme entsprechend nicht ausbleichen das die Bilder eine gute Qualität haben und dann geschaut was in den anderen Bereichen wo wir diese Kompetenz nutzen können sondern darauf entkommen dass das Thema Haut eigentlich sehr ähnlich ist also jetzt auch um Sonnenschutz um Eiterungsprozessen vorzubäugern usw.

00:40:45: Wir haben dann daraufhin ja einen neuen Zweig gegründet im Bereich der Kosmetik mit AsterLift Und haben dort dann entsprechend ihr Business weiterentwickelt und das andere auch gegeben.

00:40:53: Genau,

00:40:54: jetzt muss ich aber das eine Eudenburger Beispiel bringen.

00:40:56: CW Collore hat genau den Umstieg geschafft von der analogen Fotografie auf die digitale Fotografien handjetzt seine Fotobücher, die es als Geschäftsmodell entwickelt hat und die haben richtig gut intern around geschafft.

00:41:08: Das Unternehmen ist heute kerngesund.

00:41:10: also die Beispiele gibt's.

00:41:14: Genauso gibt's die Bespiele, die am Anfang des Tages blockieren, die nicht wollen... Die gibt's dann heute nicht mehr, die Unternehmen.

00:41:21: Genau das ist aber auch der natürliche Lauftötting.

00:41:24: ja sehr gut.

00:41:26: Vielen Dank für die Einblicke.

00:41:27: du hast mich ganz schön geistert für die Technologie.

00:41:29: Du willst probieren?

00:41:31: Ich bin seit ein dreißig Jahren Vegetarier.

00:41:33: Das ist ja noch spannender

00:41:34: würde wahrscheinlich dabei bleiben.

00:41:36: aber ich weiß ja du bist durchaus Fleisch begeistert und du wirst ja selbst kunde richtig?

00:41:42: Ich wäre definitiv Kunde.

00:41:47: Du hast gesagt, du beforst Sprung-Innovationen im Plurail.

00:41:51: Hast du noch ein paar andere Beispiele für mich?

00:41:53: Also ich habe mich ja auch lange mit dem Thema Nachhaltigkeit und Lieferketten beschäftigt.

00:41:58: War ja auch viel in China gewesen, habe mit Fabriken vor Ort gearbeitet, habe auch in Pakistan noch einen Projekt.

00:42:03: Der Fokus lag immer oder liegt immer auf dem Thema wie kriegen wir es hin Arbeitsstandards abzusichern.

00:42:08: Wie kriegen wir's hin Menschenrechte entsprechend dort abzusickeln?

00:42:12: und das was wir wissen ist das, was ich mache vor allem in der Textilsektor.

00:42:16: Dass wir gerade im Textisektorsituation haben, dass es, nehmen wir es mal tendenziell intransparent ist und dass wir immer wieder Situationen haben, daß die Sachen nicht so gut funktionieren.

00:42:27: Es gibt Ausweigmöglichkeiten, es gibt doppelte Buchführung bei Arbeitszeiten und

00:42:31: Co.,

00:42:32: was wir sehen in den Produktionsländern.

00:42:34: Und ich habe mich an dieser Stelle dann gefragt, was sind denn alternative Wege?

00:42:38: Also klar!

00:42:39: Wir können hier immer weiter vorgeben unsere ganzen Nachhaltigkeitstandards Aber wir haben Probleme, es vor Ort zu überprüfen.

00:42:45: Wir können nicht Vierundzwanzigsehne dreifinden, dass die Tage voraus sind und uns das angucken.

00:42:49: Weil die Supplychins einfach maximal intransparenz?

00:42:51: Die sind intransparent.

00:42:52: gerade wenn ich weiter runter gehe und ich habe auch eine Möglichkeit Subcontracting zu machen Das ist schon ein dickes Brett was man dort entsprechend bohren muss.

00:43:01: Und die Grundidee die dann daraus entstanden ist ist zu sagen Am Ende des Tages ist es die Intransparens dem Problem verursacht, die die Möglichkeit hinten dran auch ergibt zum Manipulieren.

00:43:13: Das heißt, wenn wir diese Intransparenz rausnehmen, dann müsste es eigentlich besser funktionieren.

00:43:17: Und das war so der Grundgedanke, warum ich dann angefangen habe mich mit Blockchain oder IDDAT Distributive Letter Technologies zu beschäftigen.

00:43:27: Blockchain nur weil das dem meisten keine Griff ist.

00:43:30: Also gibt's nicht nur für Kryptowährung sondern auch für Informationen etc.

00:43:34: und der Vorteil der Blockchain was wir dort haben dass die Informationen, die einmal dort drin sind nicht veränderbar sind.

00:43:41: Sich kann nicht manipulieren wenn sie dezentralen Sprechen aufgesetzt ist.

00:43:44: Wenn wir diese Technologie nutzen und haben ein Projekt zugemacht und gesagt okay wie könnte so was aussehen?

00:43:50: Wie könnten wir zum Beispiel den Näherinnen an der Maschine Vierundzwanzig Sieben über Sensorik ihre Arbeitsstunden erfassen in eine Blockschelle reinschicken?

00:43:59: da läuft ein Algorithmus drüber der prüft das Ganze ab.

00:44:01: Wir verknüpfen es mit dem Geheilskonto usw.

00:44:04: Sehen wer wird sich richtig bezahlt Und darüber können wir Manipulationen deutlich reduzieren.

00:44:10: Also es ersetzt gewissermaßen die Überwachung, die wir in den Sieben bräuchten mit der Technologie.

00:44:19: Welche Art von Informationen würdest du da sammeln?

00:44:21: Das finde ich total fasziniert.

00:44:23: mich stimmen ja auch voll zu Mit der Grundargumentation dass diese Informationsasimetrien zwischen unserem Kontext und dem Kontext im globalen Süden das zentrale Problem sind zusammen mit der Tatsache oder ist das der Problem?

00:44:38: sozusagen der Moderator, der Faktor, der das Problem verschlimmert.

00:44:41: Das Problem als ich natürlich, dass man Kosten spart wenn man die Leute dort übers Ohr haut und sehr salopp formuliert und dann wird es unter der Informationsasimitrie viel problematisch sein.

00:44:53: so finde ich das total faszinierend.

00:44:55: aber in welche Art von Informationen will man reinschreiben?

00:44:58: Du sagst Arbeitszeiten.

00:45:04: knüpfen Personen an die Maschinen.

00:45:06: Wir haben oftmals das Problem auch, dass mit einem ID Card nicht immer so ganz genau genommen wird.

00:45:13: All das könnte man dadurch reduzieren.

00:45:20: Ich habe eine relativ hohe Skepsis.

00:45:23: und jetzt ist natürlich das Problem.

00:45:24: wir wollen ja gerade Utopien transparent machen und ich bin jetzt als typischer deutscher Forscher natürlich auch erstmal prompt kritisch.

00:45:34: Wir beforschen das selbe Thema ja auch, tatsächlich auch die Textilindustrie im globalen Süden.

00:45:39: In unserem Fall in Indien und Bangladesch nicht in Pakistan aber es ist gerade nebenan.

00:45:45: Und in China haben wir das auch schon gemacht.

00:45:47: Wir haben da viele soziale Nachhaltigkeitsteam, die mit unglaublich vielen Dilemmate habe haftet.

00:45:53: Zum Beispiel bei den Arbeitszeiten haben wir herausgefunden dass häufig wie aus unserer Perspektive aus dem globalen Norden kommt ... den Menschen sozusagen vorschreiben möchten, was sie glücklich macht.

00:46:03: Und die wollen im Zweifelsfeier aber über Stunden machen... ... weil die sich wirtschaftlich weiterentwickeln wollen und die wollen ja gar nicht von uns aus gebremst werden.

00:46:11: Aber ich glaube du redest ja zuvor, da ist es über unbezahlte Überstunden wo die sozusagen übers Ohr gehauen werden... ...und nacharbeiten und so was richtig?

00:46:20: Du hast das nochmal einen neuen Aspekt aufgemacht also... Wir geben mir die Standards vor!

00:46:24: Das ist ja das was die westliche Welt Jahrzehnte lang gemacht hat als Voraussetzung, um mit uns Geschäfte machen zu dürfen.

00:46:31: Und was die Menschen im globalen Siedeln durchaus nicht beklatschen?

00:46:34: Richtig!

00:46:35: Sie haben andere Beabvorstellungen.

00:46:36: Damit man jetzt entsprechend streiten kann.

00:46:38: aber auf jeden Fall ist es nicht so dass mein Dorbit offenen Arm entfangen wird wenn man entspricht mit dem Logo von Standards kommt.

00:46:44: und für die Fabriken vor Ort bedeutet das vor allen Dingen okay ich gucke wie kann ich das was mir offen Papier dort vorgelegt wird kosten günstig erfüll bzw.

00:46:52: Wie kann ich ja schauen Das ist so aussieht, dass ich das erfülle.

00:46:55: Sehr gut.

00:46:56: Ja.

00:46:56: Das ist dieser Punkt den wir an der Stelle haben und insofern können wir es natürlich über unterhalten wie fernen unsere Standards eigentlich sinnvoll sind.

00:47:05: Klassisches Beispiel ist vor einigen Jahren noch die ausgeprägte Bandarbeiterin in China.

00:47:12: Wir sind von der Familie getrennt.

00:47:13: hier kommen die großen Industriezonen rein arbeiten dort.

00:47:18: Die wollen möglichst viel Geld in einem kurzen Zeitraum verdienen weil sie wieder nach Hause wollen.

00:47:22: Genau, und die gibt es in Indien aus.

00:47:24: Das Amt wird dasselbe

00:47:25: Phänomen.

00:47:25: Die haben kein Interesse dran, das wir zu unserer Seite weg, ich nehme über sechzig Stunden einfach nur einen Raum gebrüfen, dass wir sagen, das ist unser Standard, ihr dürft nicht mehr machen.

00:47:34: Und insofern müssten wir auch ehrlich darüber reden.

00:47:37: was sind eigentlich Sinn von den Standards, die wir haben und die wir durchsessen können?

00:47:40: Aber du hast recht, das verschiebt ein bisschen das Problem.

00:47:42: wenn man einfach mal sagt, das is der Standard und den versuchen wir zum Monitoren dann könnte das potenziell zur Transparenz führen unter der Prämisse, dass es praktikabel ist.

00:47:53: und das wirft natürlich die frage auf.

00:47:56: wenn ich mir jetzt so eine textil fabrik also jeder vielleicht kennen viele unserer zuschauendes beispiel prana plaza wo ein textilfabrik zusammen gekracht ist.

00:48:05: two thousand thirteen war's glaube ich und über tausend einhundert menschen ums leben gekommen und ich glaube tausendeinhalb sechs oder so hat man mal gezählt.

00:48:13: Das sind wirklich sehr prekäre bedingungen.

00:48:17: Die vorstellung man da so viel Technologie reinbringen kann und auch bezahlen kann, um in diesen Textilfabriken dann die einzelnen Personen zu monitorn sozusagen.

00:48:29: Die klingt mir schon nach ganz schöner Zukunftsmusik.

00:48:34: Übersehe ich da irgendwas oder würdest du das auszusehen?

00:48:37: Also wenn einfach die Technologie als solches die Kosten erzeugt ein Zeug jetzt bei den Transparenzen Nutzern aber der Mehrpreis muss natürlich trotzdem bezahlt werden.

00:48:44: Wir haben verschiedene Faktoren.

00:48:45: also technologisch glaube ist das weniger eine Herausforderung.

00:48:48: Der rechtliche Rahmen ist auch was anderes, da haben wir noch einen Datenschutz und ein Code.

00:48:52: Lassen wir das mal außen vor, dass wir uns darauf fokussieren auf deinen Aspekt, was du gesagt hast kosten.

00:48:56: Das aktuelle System verursacht hier auch enorme Kosten.

00:48:59: Ich habe ja jetzt ganz in den Hemen

00:49:00: wie Audits,

00:49:01: Auditing ohne Touring

00:49:02: usw.,

00:49:03: die Audits sind immer wieder angekündigt.

00:49:05: Wir kennen das Spiel, wie das Ganze läuft.

00:49:07: Auf Fabrikseite habe ich ja schon gesagt manchmal mehrfache Buchführung etc.. Ich war selbst in Fabriken dabei beim Audit Und ich war dabei einen Tag nach dem Ordnit, wie es dann aussah.

00:49:21: Da sind schon deutliche Abweichungen hinten dran die man wahrnehmen kann.

00:49:24: also das Problem ist faktisch vorhanden an der Stelle.

00:49:29: Das Problem ist ganz klar vorhandene, da bin ich völlig bei dir.

00:49:33: Die Frage ist nur wenn du sozusagen, ich sag mal wenn du Cent-Beträge zahlen müsstest aus unserer Perspektive also Eurocent damit es den Näherinnen zum Beispiel subzanzial besser ginge und ihr müsstes aber Ich sage mal, Euro-Beträge bezahlen um diese Technologie zu implementieren.

00:49:49: Dann wird es auch nicht funktionieren.

00:49:51: Ja, ich

00:49:51: würde auch sagen dass die Firmen ja sehr eigentlich schwarz auf weiß sagen das ist unsere Standards und damit arbeiten wir.

00:49:58: Dieses Versprechen was sich abgebe muss sich einhalten können.

00:50:02: so und entsprechend muss ich auch sicherstellen dass ich die notwendigen Ressourcen dafür habe um genau das umzusetzen.

00:50:08: Und dann kommen andere Probleme rein an Ende des Tages.

00:50:10: Wir sehen ja die Diskussion um Lieferkettengesetz und Co.

00:50:14: Da sind ja nicht alle groß begeistert von.

00:50:17: Wenn man es mal ganz böse formuliert, könnte man ja auch durchaus ich sage bewusst Böse sagen der Wettbewerbsvorteil von Deutschland in der Textinustrie liegt darin dass wir Menschenrechte verletzten.

00:50:29: Das kann's ja nicht sein!

00:50:30: Wenn das Lieferketten-Sorgfaltpflichtengesetz geeignet wäre diese Menschenrechtsverletzung abzuschreien dann würde man sein müsste man machen und würde die Diskussion wieder verschieben.

00:50:39: ist es denn dazu geeignete?

00:50:40: Dann wüsste man nochmal neue sechzig

00:50:42: Minuten... Ich habe das auch so klar gesagt, weil ein Interesse an der Perspektive hinten bei ist.

00:50:48: Nämlich Arbeitsstandards kosten immer Geld.

00:50:51: Ja!

00:50:51: Ist ja bei dir auch ein bisschen rausgekommen?

00:50:53: Ja würde ich auch gerne die Rase sehen.

00:50:55: Ich würde das gar nicht so klar formulieren.

00:50:58: und wir haben uns auch Studien angeguckt und auch selber durchgeführt in der chinesischen Fabrik.

00:51:03: was passiert denn wenn sich Arbeitsbedingungen verbessern?

00:51:06: Was wir gesehen haben?

00:51:07: in der Tat wir haben Produktivitätsteigerung generieren können.

00:51:10: also wir haben es auch experimentell uns angeschaut was wir dort gemacht haben Und wir reden da durchaus über eine Größenordnung.

00:51:16: Ich meine, das waren dreizehn-völzehn Prozent Protobjektivsteigerung.

00:51:20: Klar war ein Experimental Setting, war eine abgeschlossene Phase ist nicht langfristig untersucht worden aber es ist zumindest was da und ich glaube an der Stelle dass wenn man Arbeitskräfte besser behandelt am Ende des Tages werden stärkere höhere Motivationen und höhere Identifikation haben und entsprechend all die positiven Arbeitsrelevanten Einstellungen, Verhaltenswerte dahin bringen können.

00:51:49: Das ist am Ende des Tages auch positiv auf den Kvoffelt draufliegt.

00:51:54: Wir reden immer Visionen?

00:51:55: Ja!

00:51:57: Würde

00:51:57: ich mir natürlich auch wünschen dass das so wäre.

00:51:59: Ich weiß nicht ob ich glaube dass es so ist leider.

00:52:01: Dass es so eine unangenehme Wahrheit

00:52:03: hat.

00:52:03: anderes Beispiel ganz konkretes Beispiel jetzt ohne das näher hint einzugrenzen Wir hatten eine Situation, dass wir uns angeschaut haben in einem Land auch Kostenstrukturen in der Textilindustrie und dort gab es für den Management immer die Ansage müssen günstiger werden bei Arbeitskräften.

00:52:21: Bei mit Vergleich Bangladesh ist so günstig da müssen wir rein.

00:52:24: So dann schauen wir uns mal an wie viel Prozent machen eigentlich Arbeitskosten aus?

00:52:29: Das variiert müssen je nach Produkt.

00:52:31: aber sind wir also bei zehn, fünfzehn Prozent in der Größenordnung Und was wir sehen ist, ein viel größerer Batzen ist das ganze Thema Material.

00:52:41: Dann schauen wir uns an – Was ist denn der Materialverschnitt?

00:52:43: Und dann stellen wir fest dass es in dem vorliegenden Fall, dass wir so bei forty Prozent Materialverschnitte liegen.

00:52:50: und dann hinten dran haben wir ganz klar die Frage formuliert, was würdet ihr machen wenn wir diesen Materialverschneid runterkriegen und die freien Ressourcen wir hinten zum Beispiel nutzen können um das Thema Arbeitsstandards besser zu machen.

00:53:03: Wollte dann ein Stuhl draus, weil die Leute haben dann auch verstanden.

00:53:06: Okay!

00:53:06: Wenn ich selber... Ich mach ja wenn ich Kleidung mache puzzelig quasi.

00:53:11: Ich lege entsprechend meine Schablonen drauf schneide die aus.

00:53:13: wie leg ich sie zusammen nicht da ein bisschen mehr darauf achte Wie ich das entsprechend puzzle?

00:53:19: Dann kann ich hinterein wirklich nochmal Vorteile generieren.

00:53:22: und ein anderer Punkt der gerade in China relevant ist Ist das Thema Mitarbeiterbindung.

00:53:28: Also wir haben sehr deutlich gesehen, dass sich über das Thema Arbeitsstände und Co die Fluktuationsquoten deutlich reduzieren können.

00:53:36: Wir reden jetzt in China im Produktionsgewerbe nach Chinese New Year teilweise von sechzig-sechzig Prozent der Leute, die nicht wiederkommen also von den Wanderarbeiten entsprechend noch dran.

00:53:45: Und da habe ich insbesondere auch an meine Starten ökonomischen Hebel und das haben wir ja auch in der Tat gesehen, Dass die Flukturationsquote deutlich runtergehen.

00:53:51: Die Leute sagen hier werde ich gut behandelt, dann will ich wieder hin.

00:53:55: Ja, das letzte was ich wollte wäre mich natürlich gegen Supply Chain Nachhaltigkeit auszusprechen als Forscher in dem Bereich der da seinen Schwerpunkt hat.

00:54:02: Wir bewegen uns ein bisschen weg von unserem Sprung-Innovation.

00:54:04: Die Sprunginnovation war ja die Blockchain-Technologie oder die Distribute Ledger Technologie zu nutzen um die Transparenz zu schaffen.

00:54:14: Ein zweites Beispiel mit Blick auf die Zeit wo wir noch kurz ein drittes anreißen.

00:54:19: hast du noch etwas?

00:54:21: Sozialpolitisch gerne Roboter!

00:54:23: Cool Was ist das?

00:54:26: Das ist relativ neu.

00:54:27: Also ich habe vor einigen Jahren in Fechter an der Uni ein Lehr-Lernlabor aufgebaut für kollaborative Roboter, also hinten dran auch die Idee zu sagen wir müssen, man nennt es das auch demokratisierende Technologie Wir müssen Menschen Zugang zu Technologien bringen geben ihnen ermöglichen sie auszuprobieren, sie nutzen zu können und selbst erfahren zu können.

00:54:47: So was wir dann dort gemacht haben ist die Leute halt in spielerischer Art und Weise als mit Gamification mit den Robotern Interaktion zu bringen Und sie damit für eine Offenheit weiter zu fördern und auch idealerweise zu begeistern.

00:55:03: Das hat durchaus gut geklappt, also wir hatten viele Besucher die gar nicht mal rausgehalten aus dem Roboloppen.

00:55:08: das war wirklich vom Kindergartenkind bis zum Senior-Senior gewesen.

00:55:16: Das war schon ganz interessant zu sehen!

00:55:18: Dass das Thema interessiert mich für den Hintergrund dass wir in vielen Bereichen Fachkräfte mal gehabt haben.

00:55:24: Medizinischer Bereich, Pflegebereich.

00:55:27: Das sehen wir ja tagtäglich wie es in den Kliniken aussieht wo da wirklich echt auf Kante genäht ist.

00:55:35: und mit der demografischen Entwicklung können wir ja um für uns anschauen, wie sieht's uns beiden später aus?

00:55:42: Unsere Chancen wenn wir im Altersheim sind das wir noch gut versorgt werden die sollten wir realistisch einschätzen und insofern aneinander ein Interesse war.

00:55:50: dann die Frage, was sind die Alternativen?

00:55:52: Da kommen wir im Bereich der Roboter rein.

00:55:54: Also Pflegerobotter ist ein Forschungszimmer, gibt es ja schon und das Thema sozial-inkligente Roboter kam mit rein vor dem Hintergrund dass wir hier wissen wenn ich Menschen pflege, wenn nicht die Versorge medizinischen Kontext Dann geht's ja nicht nur um die richtigen Handgriffe sondern es geht auch um die Interaktion miteinander.

00:56:11: Es geht darum emotional den anderen abholen zu können darauf eingehen zu können.

00:56:15: Das sind wichtige Faktoren die aus Wohler gehen einzahlen Und genau dafür brauchen wir die soziale Gelegenheit Roboter, dass sie mit uns interagieren können.

00:56:22: Ich finde das so ein spannender Bereich, weil ich das dann eine Möglichkeit wähle in diesen Situationen oder in diesem Branche wo wir wirklich Probleme haben perspektivische Lösungen generieren zu können für uns damit wir eine gute Versorgung kriegen.

00:56:35: Sehr

00:56:35: spannend!

00:56:36: Ganz kurze Anmerkung unsere Zuschauer.

00:56:38: mit meiner Kollegin Verena Klüß habe ich über eingebettete Systeme gesprochen und eigentlich über dieses Beispiel aus der technologischen Perspektive soziale Seite und die Interaktionsseite mit diesen sozial intelligenten Robotern geschaut, finde ich sehr spannend.

00:56:53: Und das Potenzial würde ich aussehen in der Pflege.

00:56:55: Verena hat mir unter anderem erzählt dass zum Beispiel in Japan die Menschen auch sehr viel aufgeschlossen sind als in Deutschland.

00:57:02: Japan ist ja auch ein Land was ein massives Demografie-Problem hat und gleichzeitig Menschen wie zu großen Anteil noch wesentlich älter werden jetzt in Deutschland weil sie sich super gesund ernähren unter andermann und gesund leben Und die sind aber auch aufgeschlossen dafür.

00:57:19: Was hast du denn rausgefunden?

00:57:21: Wer ist bereit – euch war Paltz, das eure Forschungsfrage war – wer ist denn bereit mit so einem Roboter sozusagen zusammenzuarbeiten?

00:57:29: Wir mussten erst mal angeschaut wie wirken sich verschiedene Kontexte aus auf Akzeptanz also überhaupt erstmal die Interaktion.

00:57:36: Das war jetzt nicht ganz überraschend zu sagen.

00:57:37: Interaktionen mit Robotern führt dazu dass wir tendenziell eine höhere Akzeptenz hinten dran haben uns angeschaut, auch Wettbewerbssituation.

00:57:43: Was passiert denn wenn ich mit dem Roboter kooperiere?

00:57:45: Der ist besser als ich!

00:57:47: Naja aber es ist schon wertvoll.

00:57:48: also ja das nicht so mega überraschend aber es wie immer wird der Bauer nicht kennt und frette er nicht.

00:57:53: So ähnlich ist es hier auch.

00:57:54: man muss es halt erstmal kennen dann sinken die Berührungsängste.

00:57:58: Das gilt für so viele Dinge des Lebens.

00:58:01: Flüchtlinge werden genau dort abgelehnt wo Menschen keinen Kontakt zu Flüchtlingen haben und dort wo sie mal kennenlernen rausfinden aus den netten Menschen, die irgendwie ein krasses Schicksal haben und sind plötzlich viel aufgeschlossen.

00:58:14: Das gilt wahrscheinlich genauso für das kultivierte Fleisch.

00:58:16: wie wird es für die sozial-intelligenten Roboter?

00:58:19: Das ist finde ich schon total wertvoll dass sie einfach diesen Erfahrungsaustausch überhaupt ermöglicht hat mit eurem Grobo Lab.

00:58:29: Also keine Kleinigkeit.

00:58:31: also wer den Austausch hatte der ist aufgeschlossener.

00:58:34: nehmen wir mit

00:58:36: Das andere, was mich besonders interessiert ist auch das Thema gibt es einen Gefahrpotenzial der Stelle.

00:58:42: Also was wir ja sehen ist wenn man uns anschaut Entwicklungen im Bereich Robotik sind ja enorm.

00:58:47: also wenn man sich anschaut Boston Dynamics zum Beispiel eine Führung an Wiedern der Welt mit dem Atlas was er vor zehn Jahren konnte nicht so viel der ist immer wieder gestolpert.

00:58:54: und was der heute kann er macht dort ein Flickflag.

00:58:58: Also da passiert richtig viel.

00:58:59: wir sehen es dann auf der Seite von KI & Co was wir gerade an massiver Beschleunigung wo technologische Frutschritte kriegen.

00:59:05: Also da kommt genau was.

00:59:07: Und diese zwei Sachen, wenn die dann zusammen reinkommen, gehen wir rein in eine so zweitliche Legende Roboter und möglicherweise auch noch verbunden mit mehr humanoiden Robotern?

00:59:15: Ja das hätte jetzt genau meine Frage.

00:59:17: Ich werde uns ähnlicher abboten, dass der ja genau.

00:59:19: Und für mich ist es nach wie vor eine spannende Frage, akzeptieren wir das?

00:59:24: also wir haben ja eine Identität und die wird ja prinzipiell infrage gestellt, wenn jetzt ne neue Gruppe Roboter auf einmal kommt die so ähnlich ist oder vielleicht noch ähnlicher ist, um das mal so zu formulieren als das was wir kennen.

00:59:37: Ob ich dann nicht so Gruppeffekte habe dass ich sage okay ich grenze mich abbewusst von den anderen und grenze die Anderen aus.

00:59:45: Ich mache etwas Werbung für ein Blade Runner an dieser Stelle?

00:59:48: Ja du solltest jetzt nicht mit dem dystopischen...

00:59:51: Wiederschimpf!

00:59:52: Das kontakariert das eigene Projekt sehr spannend.

00:59:58: Und was hast du dabei rausgefunden, wie ähnlich darf der Roboter uns sein?

01:00:03: Wir wissen ja es gibt dir das Uncanny Valley.

01:00:06: Das ist dieser Effekt.

01:00:07: die Akzeptanz steigt wenn sie uns ähnlicher wären und dann kurz vorher bricht es ein so dass das war so der Hintergrund auch warum wir das angeschaut haben hinten dran.

01:00:17: Wir konnten nämlich mal tendenziell so ein paar Sachen finden noch nicht signifikant aber das eine oder andere würde man sagen okay das könnte sich nochmal näher anschauen.

01:00:27: Also wir haben uns zum Beispiel angeschaut, Unterstützungsbereitschaft.

01:00:31: Wenn der Roboter jetzt mit mir überlegen ist zum Beispiel unterstützt sich dann eher Roboterforschung oder ein Projekt aus dem klassischen NGO-Bereich?

01:00:41: Oder wie verhalte ich mich dem Roboter?

01:00:42: Wir sehen ja auch, der eine oder andere gibt mal den kleinen Klapps auch mit oder steckt aus Versehen den Stecker raus und so weiter.

01:00:51: Der gibt dem Robot einen Klappsmittel.

01:00:53: also das habe ich eben nicht ganz verstanden.

01:00:56: Klassischerweise das sind ja, was wir auch menschliche Weitensweisen haben so ein bisschen.

01:01:02: Auch da gibt es in der Stelle schon eine andere Forschung zu aus dem internationalen Kontext, die in der Tat zeigt sowas wie Diskriminierung bei Robotern.

01:01:11: Das ist in der Tatsche beobachtet worden.

01:01:15: Dass Roboter diskriminiert werden?

01:01:17: Inwiefern können sie überhaupt diskriminieren werden?

01:01:19: Wenn du einen Club gibst oder ihn umrempelst oder ihm despektierlich ansprichst...

01:01:26: Da aber impliziert nicht der Begriff Diskriminierung, dass es da einen Mindestens ein Bewusstsein gibt.

01:01:33: Also an Lebewesen mit einem Bewusstsein was dem diskriminiert werden kann?

01:01:36: Kann ich den Roboter diskriminieren?

01:01:38: Das ist

01:01:38: eine spannende Frage!

01:01:39: Was zumindest sich andeutet ist das Verhaltensweisen die wir im sozialen menschlichen Kontext als Diskriminierungen definieren würden.

01:01:48: Dass man diese erzieht.

01:01:49: Ja okay so...das ist interessant.

01:01:55: Wirkt so ein bisschen die Frage auf, kann man die Leute dazu kriegen, dass die Roboter diskriminieren und Menschen nicht zu diskriminierend.

01:02:00: Aber

01:02:00: das ist ein anderes Thema.

01:02:02: Ich glaube es führt ein bisschen weg.

01:02:04: Okay super!

01:02:04: Vielen Dank für den Einblick.

01:02:06: Das waren jetzt drei tolle Beispiele.

01:02:09: Einen ausführlichsten zwei kleine.

01:02:10: Für Sprung, Innovationen, Vernachhaltigkeit.

01:02:13: vielen ihm dank.

01:02:14: erstmal für deine Einblicke.

01:02:16: Würdest du dir zutrauen?

01:02:17: Deine Vision da jetzt zusammenzufassen?

01:02:21: was ist deine persönliche Utopie In dem Sprung-Innovationskontext?

01:02:26: kannst du das ausformulieren.

01:02:27: Das

01:02:27: kann ich gerne machen,

01:02:28: dann mach doch mal!

01:02:29: Also Albert Einstein hat so schön einmal formuliert, was es bedeutet immer das Gleiche zu tun oder auf andere Ergebnisse zu hoffen?

01:02:36: Meine persönliche Vision im Bereich Nachhaltigkeit wäre dass wir genau das was Einstein gesagt hat ernst nehmen und uns darauf einlassen mit Sprung Innovationen mit Dingen radikal anders zu machen, dass wir mit diesem Ansatz in der Lage sind unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

01:02:53: Vielen Dank Nick, das hat eine sehr schöne Zusammenfassung die mir aber aus einem schönen Sprungbrett bietet.

01:02:58: Ich wollte mich noch mal ganz neues Fass aufmachen und ich glaube du bist ja genau der richtige Gesprächspartner für mich.

01:03:04: das ganze Thema Wissenschaftsethik was mich eigentlich dieses ganze Projekt über begleitet hat und wo du glaube ich genau der richtige Gesprächspartner bist weil du zunächst einmal eine Professorin für Wirtschaft und Ethik hast Aber auch weil deine Forschung diese Zukunftsorientierung hast, weil du aber auch jemand bist der in den Medien sehr präsent ist.

01:03:26: Also wirklich außerordentlich präsentes.

01:03:27: also du hast schon Diskussionsrunden mit Ministerin gehabt und bis im Podcast präsend bis bei Zukunftsveranstaltung präsente Hast eine eigene Zeitungskolumnas zu mir erzählt.

01:03:39: Und dieses Statement von Einstein kann ich ja auch so ein bisschen drehen.

01:03:45: wenn ich erlebe dass Der ganze öffentliche Diskurs im Land nicht mehr funktioniert und sich immer weiter radikalisiert, dann kann ich ja die Frage aufwerfen.

01:03:57: Ist es klug dass wir im Wissenschaftssystem einfach so weitermachen wie wir es immer gemacht haben?

01:04:02: Wobei die Analogie nicht hundertprozentig trifft denn früher hat das ja so funktioniert.

01:04:07: Das Forschende an der Uni Probleme gesellschaftliche Probleme oder technologische Probleme beforst haben, haben dazu Erkenntnisse gehabt.

01:04:16: Diesen teilweise eingeflossen in Technologieentwicklung oder diesen eingeflossenen in soziale Entwicklungen in die Gestaltung von Lehr- Lernumgebung was auch immer.

01:04:29: Das hat ja alles super funktioniert am Rande angemerkt.

01:04:32: Die wurden auch an der Öffentlichkeit geachtet und geschätzt.

01:04:35: Das ist aber heute nicht mehr so.

01:04:37: Es gibt also zumindest in den USA, aber das kommt ja typischerweise alles zu uns rüber und in Deutschland sieht man glaube ich auch anfangen davon eine Wissenschaftsfeindlichkeit im Speziellen, eine Elitenfeindlichkeit im Allgemeinen einen öffentlichen Diskurs dem ein bisschen die Fähigkeit zur kollektiven Rationalität abhandengeht.

01:04:58: Und all das wirft für mich die Frage auf Ist es klug, dass wir im Wissenschaftssystem so weitermachen?

01:05:06: Es gibt ja dieses Bild von den Elfenbeintrömen was immer ein bisschen persifilierend ist für dich mal sagen und zum bisschen zuspitzen.

01:05:15: Aber ist das klug einfach so weiterzumassen oder müssen wir anders mit der Öffentlichkeit interagieren?

01:05:21: Ich lasse es mal so offen!

01:05:22: Was würdest

01:05:22: du da zu sein?

01:05:23: Also ich kann für mich sprechen!

01:05:24: Ja gerne erfinde es!

01:05:25: Für mich ist es wichtig auch das was sich in der Forschung mache... ...in die Gesellschaft zu transkortieren.

01:05:30: Ich habe ja gesagt, da waren wir uns sehr ähnlich.

01:05:33: Dass mein persönliches Anliegen damals war als ich mich für die Wissenschaft entschieden habe, positiv in der Gesellschaft zu wirken und das kann nicht nur dann wenn ich auch... ...dass ich den Dialog mit der Gesellschaft, mit dem Medien, mit der Politik führe.

01:05:51: Und ja, ich bin mir durchaus im Klaren dass das etwas ist was jetzt in unserem Fachbereich nicht unbedingt auf das ein Zeit was so die harten Leistungskriterien sind gibt es andere Publikationen, die da einfach deutlich höher gebichtet sind.

01:06:04: Ich glaube das muss jeder für sich selbst entscheiden wie man damit umgeht.

01:06:07: Also ich für mich habe dann gesagt, ich möchte eine Forschung machen, die Relevanz hat und ich möchte mit der Forschung auch reden.

01:06:15: Und ich bin mir auch bewusst was sie damit verbunden und auch Konsequenzen sind.

01:06:19: also ich beziehe ja durchaus auch Stellung in ihnen dran und das sind auch Positionen die nicht immer jedem gefallen.

01:06:28: sprechen muss man auch damit leben auch ein bisschen mal gegen den zu bekommen.

01:06:32: Und das andere, was man halt auch sich einmal vor Augen führen muss der öffentliche Diskurs ist halt begrenzt von dem, was ich machen kann und was ich reingeben kann an Ausführungen, entsprechende Differenzierungen.

01:06:46: Es bringt es zwangsläubig mit sich dass wir im öffentlichen Diskurs immer auch mit Vereinfachungen arbeiten müssen Mit zugespitzen Position.

01:06:53: Das ist natürlich kritisch.

01:06:55: In dem Moment wo ich das mache werde ich angreifbar Aber das ist der Preis, den ich entsprechend dafür zahle.

01:07:00: Wenn

01:07:04: du so richtig mitten im öffentlichen Diskurs bist... Also wenn man jetzt irgendein einzelnes Statement für eine Tageszeitung oder fürs Fernsehen abgeben würde es.

01:07:12: Dieses Format ist ja bewusst angelegt, dass wir auch mal ausführlich diskutieren und dann YouTube-Videos erzeugen, die eine Stunde oder einmal anderthalb Stunden dauern.

01:07:21: Irgendwann in der Region werden wir beide jetzt wahrscheinlich auch landen.

01:07:24: Dann ist der Preis, den wir dafür wiederum zahlen, dass sich wenig Personen komplett angucken.

01:07:28: Aber dafür hätte man dann auch mal so ein bisschen vielleicht nur massiertere Diskussion nicht sowas zugespitzt.

01:07:34: Der einen Seite hast du die Publikumsmedien mit einer hohen Reichweite und da muss ich einfach vereinfachen.

01:07:39: Und dann habe ich hier einen Formulat wo wir ausführlicher sein können.

01:07:43: aber ja wie Du gesagt hast Wir werden damit wahrscheinlich reich werden.

01:07:48: Nee das war ja gar nicht der Ansprache.

01:07:50: Ja Du weißt

01:07:50: was ich meine also werde jetzt nicht.

01:07:51: Ich weiß was Du meinst?

01:07:54: Ich habe gerade gestern einen Artikel in der Zeitung gelesen, wo jemand meinte, warum haben wir dann eigentlich noch so ein Beamten-Tum an Deutschland?

01:07:59: Und ich würde denken das genau diese Fähigkeit, diese Befähigung rauszugehen aus den klassischen Ziegkriterien zu sagen.

01:08:11: In anderen Ländern zum Beispiel hätten wir so klare Publikationsanforderungen, dass für am Prinzip immer nur den nächsten Journal-Artikel naßlaufen müssten.

01:08:29: Das ist natürlich hinten dran.

01:08:31: ein Vorteil, das wir haben mit dem Beamten tun, dass wir halt nicht permanent Angst haben müssen wenn wir unsere Meinung kommunizieren, dass das auf der Job-Ebene negative Konsequenzen in der davon haben könnte.

01:08:43: also klar!

01:08:44: Es geht immer darum es so zu kommunizierend, dass es natürlich belastbar ist und es geht darum auszuweisen welche Annahmen habe ich etc.. Wenn ich das mache und meine Position begründet, dann ist es glaube ich schon hilfreich, hinten dran das Beamtum zu haben.

01:08:58: Weil mir persönlich in der Tat auch ermöglicht, dass ein oder andere durchaus unbequemere sagen zu können und nicht nur uns haben muss... ...dass ich dann irgendwohin zitiert werde um ihr rechtfertigen musst dafür.

01:09:11: Ja genau, würde ich auch so sehen!

01:09:12: Ich würde mal einen ganz speziellen Aspekt aufgreifen weil er jetzt ein bisschen umtreibt.

01:09:18: In diesem Projekt Formulieren wir ja alle, du hast es gerade getan unsere persönlichen Utopien.

01:09:23: Und allein die Tatsache dass wir das tun ist eigentlich so ein bisschen spannend für Wissenschaftler weil wir dieses Postulate haben der Werturteilsfreiheit und wir haben da am Vorgespräch schon mal darüber gesprochen und ich habe auch vielfach diesen Aspekt schon aufgegriffen.

01:09:39: auch in unserer Einleitung Episode war das ein Thema.

01:09:43: Werturteilsfreiheit ist für mich ein Postulat an die Art der Durchführung der Forschung.

01:09:48: Wenn ich eine Forschung mache, dann muss sich das werturteilfreien machen darf also nicht irgendwie aus einer bestimmten Brille interpretieren und dass was halt rauskommt, das muss ich halt so hinnehmen ob es mir passt oder nicht.

01:09:57: Wir haben ja eben einmal ganz kurz über das Beispiel soziale Erwünschtheit gesprochen.

01:10:02: Manchmal gibt's MP-Jesische Zusammenhänge, die passen einen nicht, die sind aber so, die würde man sich anders wünschen.

01:10:09: gerade im Kontext Supply Chain Nachhaltigkeit haben wir das.

01:10:13: Wenn man jetzt eine Utopie formuliert von der Zukunft, die man sich wünscht, dann geht mal nochmal ein Schritt weiter.

01:10:19: Das hast du jetzt gemacht.

01:10:22: Du bist aber auch sozusagen bei deinem Forschungsthema geblieben.

01:10:26: Du hast eine Utopia formuliert zur Wirkung von Sprungeninnovationen und das haben vor dir alle anderen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner, die ich hatte auch so gemacht.

01:10:35: Die haben individuelle Utopien aus der Logik ihrer Forschung ihres Faches gemacht sicherlich sagen, dass es besonders stark im Einklang eigentlich mit der Wissenschaftsethik weil ich über das spreche wo ich wirklich tiefe Expertise habe und dann nicht natürlich stärker berechtigt darüber zu sprechen als so irgendwas anderes.

01:10:55: Ich stelle mir aber die Frage an die würde ich dir gerne auch mal stellen wie weit wären wir denn aus deiner Sicht berechtig umfassendere Utopien zu formulieren?

01:11:06: Im Wissen dass wir gar nicht mehr die Experten für alles sein können.

01:11:11: Aber auch im Wissen, das das Wissenschaftssystem wie das gesamte Gesellschaftssystem so fragmentiert ist, dass es aber auch keine anderen Leute gibt, die Experts für alles seien können.

01:11:20: Verstehst du was ich meine?

01:11:21: Ja, es

01:11:21: ist so ein bisschen die Frage der relevanten Alternativen.

01:11:24: Was wir hier daran haben... Also ich für mich sehe es mit als Teil meiner Aufgabenbeschreibung genau das zu tun und reite

01:11:33: umfassende Utopien zu formulieren.

01:11:35: Ich bin kein technologischer Experte!

01:11:37: Ich gucke mir Technologien an, versuche sie zu verstehen.

01:11:39: Arbeite mich ein und natürlich gibt es dann immer Leute die sind da entsprechend besser aufgestellt gerade in dem technischen Bereich.

01:11:46: Mich ist es dann die Herausforderung zu gucken okay wie kommt man miteinander ins Gespräch?

01:11:50: Das haben wir zum Beispiel gemacht im Rahmen auch der Zukunftsdiskurs, die von dieser sächsischen MBK gefördert werden.

01:11:56: zur Kultiviten Fleisch wo wir ganz verschiedene Leute aus verschiedenen Bereichen Mediziner waren dabei, aus der Agrarindustrie noch welche dabei aus der Biotechnologie usw.. Die haben ja einen Tisch gebracht im Rahmen einer Konferenz und haben miteinander gesprochen, um voneinander zu lernen.

01:12:13: Und daraus entsteht jetzt gerade ein Sammelband wo wir sagen es soll so ein Aufklärungswerk sein, wo wir aus ganz verschiedenen Perspektiven jeweils mit der spezifischen Fachexpertise rein dieses Thema beleuchten und dann hinten dran ein großes Puzzle zusammenstellen damit wir an dieser Stelle dann Lesenden die Möglichkeit geben Auf Basis des aktuellen Wissens, sich eine fundierte rationale Meinung zu bilden.

01:12:36: Mit der Hoffnung dass wir dann auch einen Rationalen Diskurs kriegen.

01:12:40: Kleine traurige Info an dich und in die Kamera Die Förderlinie Zukunftsdiskurse wurde eingestellt vom MVK.

01:12:45: Wir hatten auch zwei Zukunftskurse Und ich fand sie total super und war total überzeugt von dem Format.

01:12:52: Wo möglich hat man noch nicht die Wirkung gesehen.

01:12:54: Dieses Projekt sollte mein Zukunftskurs sein.

01:12:57: So ist das.

01:12:58: aber ja Ich bin innerlich vollkommen bei dir Super, dann glaube ich haben wir auch einen guten Schlusspunkt erreicht.

01:13:06: Es sei denn du hast noch irgendwas was du dringend loswerden wolltest?

01:13:09: Also etwas was ich gerne nochmal aufgreifen würde ist das Konzept.

01:13:13: Performativität heißt ja im Prinzip für dich mal ganz unsauber formuliere dass im Rahmen unserer Gespräche nicht einfach nur Informationen austauschen sondern auch die Zukunft mitgestalten.

01:13:26: Das gilt insbesondere natürlich für Technologien und gerade für Sprung Innovationen Und ich glaube deswegen ist es wichtig, dass wir auch genau in diesen Diskurs reingehen ums am konkreten Beispiel zu machen.

01:13:35: Die Art und Weise wie wir neue Technologien sprechen in den verschiedenen Kontexten die wir haben führt dazu oder für noch nicht dazu das wir ein Ökosystem kriegen von der Finanzierung aus bis zur Infrastruktur das solche Technologieren umgesetzt werden können.

01:13:47: Ich glaube genau deswegen ist Es wichtig auch gute große Visionen zu haben.

01:13:53: Wir müssen uns nichts vormachen.

01:13:54: Unser Zeitfenster, um Nachhaltigkeit zu erreichen, das schließt sich langsam und wir können es uns eigentlich nicht leisten auf solche Technologien zu verzichten oder sie an uns vorbeirauschen zu lassen oder die Chancen nicht zu ergreifen und sollten deswegen auch genau reingehen, um mit Visionen zu schauen.

01:14:10: wie kriegen wir das Thema Annachhaltigkeit in den Griff?

01:14:13: Nick, ein wundervolles Schlusswort.

01:14:14: Ich lasse dir das einfach so!

01:14:15: Ganz ganz herzlichen Dank, dass du heute da warst und die vielen spannenden Einblicke mit mir geteilt hast aber auch mit unseren Zuschauern denn geteilt hast.

01:14:23: Mir hat das Gespräch mit dir viel Spaß gemacht.

01:14:25: Ich danke dir.

01:14:25: Das gehe mich so zurück.

01:14:26: Ganz herzliche Dank Christian.

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