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Projektepilog

Projektepilog

72m 11s

Im Epilog des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ schauen Julien Minnemann und Prof. Dr. Christian Busse gemeinsam zurück. Die zehn vorherigen Folgen behandelten viele spannende Ideen, Forschungsergebnisse und Perspektiven rund um eine nachhaltige Zukunft. Die Gespräche haben gezeigt, dass es ganz unterschiedliche Wege geben kann, um Nachhaltigkeit voranzubringen, ob durch politische Entscheidungen, neue Technologien oder gesellschaftliches Engagement. Wichtig ist vor allem ein intelligentes Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Neben den inhaltlichen Themen behandelt der Epilog auch methodische Erfahrungen aus dem Projekt und einen inhaltlichen Ausblick. Eine kurze Diskussion zur Wissenschaftsethik, speziell zu der Frage, inwieweit aus der Wissenschaft heraus...

Sprunginnovationen für Nachhaltigkeit

Sprunginnovationen für Nachhaltigkeit

74m 28s

In der zehnten Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ ist Prof. Dr. Nick Lin-Hi zu Gast bei Moderator Prof. Dr. Christian Busse. Das Gespräch fokussiert sich auf Sprunginnovationen als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung. Die Folge behandelt Ideen und Technologien, die unser Verhalten und unsere Wirtschaft verändern können. Oft handeln Menschen nicht so, wie es eigentlich für mehr Nachhaltigkeit notwendig wäre und wie sie es auch selbst anstreben. Diese sogenannte Intention-Behavior-Gap zeigt, dass gute Absichten allein nicht reichen. Damit nachhaltiges Handeln gelingt, müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die nachhaltiges Handeln einfacher und attraktiver machen. Ein wichtiges Beispiel ist kultiviertes Fleisch, das im...

"Wandel durch Handel": Eine Retrospektive

108m 0s

In der neunten Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ spricht Prof. Dr. Hans-Michael Trautwein über die vergangene Utopie „Wandel durch Handel“, und wie sich diese Vision im Laufe der Zeit entwickelt hat. Handel gilt als wichtiger Motor für Wohlstand und kann zur Förderung von Nachhaltigkeit beitragen. Durch Spezialisierung und sinkende Kosten entstehen Wachstumschancen, die helfen, Armut und Hunger zu verringern. Gleichzeitig profitieren nicht alle gleichermaßen. Handel schafft zwar Wohlstand, sagt aber nichts darüber aus, wie dieser verteilt wird. Für eine faire und nachhaltige Gestaltung sind politische Entscheidungen entscheidend. Im Gespräch mit dem Moderator Prof. Dr. Christian Busse geht es auch...

Eingebettete Systeme und die Welt von morgen

Eingebettete Systeme und die Welt von morgen

60m 27s

In dieser achten Folge der Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen spricht Prof. Dr. Christian Busse mit Prof. Dr. Verena Klös, Professorin für Informatik an der Universität Oldenburg und Leiterin des Lehrstuhls für Eingebettete Hardware-/Software-Systeme. Im Gespräch erläutert Verena Klös, was eingebettete Systeme sind, wie sie funktionieren und wie sie sich von klassischen Regelungstechniken und cyberphysischen Systemen unterscheiden. Sie beschreibt, dass diese Technologie in nahezu allen Bereichen des Alltags Anwendung findet, etwa in Haushaltsgeräten, Fahrzeugen oder der Medizintechnik. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Beitrag eingebetteter Systeme zur Nachhaltigkeit. Sie können durch intelligente Steuerung, vernetzte Mobilität oder Assistenzsysteme in der Pflege helfen, Ressourcen zu...

Der Nutzen von Phase-Out-Policies

Der Nutzen von Phase-Out-Policies

69m 35s

Die siebte Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ widmet sich dem Thema Phase-Out-Policies. Im Gespräch mit Prof. Dr. Jörn Hoppmann, Inhaber des Lehrstuhls für Management an der Universität Oldenburg, wird deutlich, dass politische Ausstiegsstrategien wie aus der Kohleverbrennung, beim angestrebten Ende des Verbrennungsmotors oder bei fossilen Heizsystemen wichtige Instrumente für den Klimaschutz darstellen. Solche Maßnahmen können Unternehmen durch klare Ausstiegsdaten Planungssicherheit geben und technologische Transformationen beschleunigen. Gleichzeitig werden gesellschaftliche Herausforderungen wie Akzeptanz in der Bevölkerung, Auswirkungen auf Arbeitsplätze und regionale Strukturen sowie das Risiko einer Wahrnehmung als Bevormundung diskutiert. Die Folge macht deutlich, dass Phase-Out-Policies nicht nur ökologisch notwendig, sondern...

Ein partizipatives und wohlstandsförderndes Smart Grid

Ein partizipatives und wohlstandsförderndes Smart Grid

86m 57s

Die sechste Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ widmet sich mit Prof. Dr. Astrid Nieße von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg der Frage, wie digitalisierte Energiesysteme die Energiewende voranbringen können. Diskutiert wird, wie Stromnetze durch intelligente Steuerung, Softwareagenten und neue Geschäftsmodelle resilienter und partizipativer werden können. Professorin Nieße entwirft dabei ihre persönliche Utopie eines partizipativen, klimaneutralen und wohlstandsfördernden Smart Grids, das nicht nur technische Effizienz, sondern auch gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Ihre Vision verdeutlicht, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen gedacht werden können, um eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.

Für eine einfache und soziale Klimapolitik

Für eine einfache und soziale Klimapolitik

81m 26s

Die fünfte Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ widmet sich der Frage, wie eine einfache und zugleich gerechte Klimapolitik gelingen kann. Im Gespräch mit Prof. Dr. Carsten Helm, dem Inhaber des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, wird deutlich, dass einzelne Maßnahmen wie Subventionen für Elektromobilität oder Flotteneffizienzstandards zwar sinnvoll erscheinen, ihre Kombination jedoch unbeabsichtigte Nebenwirkungen haben und klimaschädliche Alternativen fördern können. Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, wie ein sektorenübergreifendes Emissionshandelssystem in Verbindung mit sozial ausgerichteten Fördermaßnahmen einen fairen Weg eröffnen könnte, verbindliche CO₂-Ziele tatsächlich zu erreichen. Dabei werden sowohl politische und gesellschaftliche Hürden als auch übersehene...

Informatikbildung als Chance

Informatikbildung als Chance

79m 41s

In der vierten Episode des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ stellt Professorin Dr. Ira Diethelm die Utopie einer umfassenden Informatikbildung als Chance für alle Kinder, und besonders für Mädchen, vor. Sie zeigt, warum Informatikunterricht weit mehr ist als Programmieren und wie dieser Kompetenzen für kritische Reflexion, gesellschaftliche Teilhabe und den Umgang mit digitalen Technologien vermittelt. Anhand praxisnaher Beispiele aus der Didaktik wird deutlich, wie Kinder spielerisch an grundlegende Konzepte der Informatik wie Automatisierung, Vernetzung oder Künstliche Intelligenz herangeführt werden können. Informatikbildung erweist sich dabei als Schlüssel, um Chancengleichheit zu stärken, digitale Teilhabe zu ermöglichen und nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

Industrie-strategische Realisierung der Windausbauziele

Industrie-strategische Realisierung der Windausbauziele

68m 31s

Die dritte Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ beleuchtet mit Dr. Stephan Barth vom Zentrum für Windenergieforschung ForWind die industrie-strategische Umsetzung der Windausbauziele. Im Gespräch wird deutlich, wie stark sich die Windenergie in den letzten Jahren verändert und weiterentwickelt hat. Thematisiert werden sowohl Unterschiede zwischen alter und neuer Technologie als auch die besonderen Herausforderungen von Windkraftwerken auf See, die extremen Bedingungen wie Salzwasser, Korrosion und stärkeren Winden standhalten müssen. Die Folge führt außerdem in die aktuelle Forschung ein: von realitätsnahen Windkanal- und Laborexperimenten bis hin zu hochsensiblen Lidar-Messsystemen. Aus Sicht unseres Experten ist es für die Energiewende notwendig, technologische Innovationen...

Zero Defect Manufacturing: Die Rolle digitaler Zwillinge in der Batterieproduktion

Zero Defect Manufacturing: Die Rolle digitaler Zwillinge in der Batterieproduktion

62m 52s

Die zweite Folge des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ beschäftigt sich mit der Vision von Prof. Andreas Rauh zu einer Produktion ohne Ausschuss, auch bekannt unter dem Schlagwort Zero Defect Manufacturing. Ziel ist es, Rohstoffe effizienter zu nutzen, Emissionen zu reduzieren und Produktionsfehler beispielsweise mit Hilfe Digitaler Zwillinge frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Am Beispiel der Batteriezellfertigung, einer Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität und die Energiewende, wird deutlich, wie groß das Potenzial ist. Heute liegt der Ausschuss prozentual häufig im zweistelligen Bereich, was enorme Ressourcen bindet. Die Folge zeigt, dass Europa durch den Aufbau eigener Fertigungskapazitäten und innovativer Modelle nicht nur...