Informatikbildung als Chance

Shownotes

In der vierten Episode des Projekts „Nachhaltigkeitsutopien aus/von/für Niedersachsen“ stellt Professorin Dr. Ira Diethelm die Utopie einer umfassenden Informatikbildung als Chance für alle Kinder, und besonders für Mädchen, vor. Sie zeigt, warum Informatikunterricht weit mehr ist als Programmieren und wie dieser Kompetenzen für kritische Reflexion, gesellschaftliche Teilhabe und den Umgang mit digitalen Technologien vermittelt. Anhand praxisnaher Beispiele aus der Didaktik wird deutlich, wie Kinder spielerisch an grundlegende Konzepte der Informatik wie Automatisierung, Vernetzung oder Künstliche Intelligenz herangeführt werden können. Informatikbildung erweist sich dabei als Schlüssel, um Chancengleichheit zu stärken, digitale Teilhabe zu ermöglichen und nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

Mit Video bei YouTube

sscm@uni-oldenburg.de

Didaktik der Informatik

Prof. Dr. Ira Diethelm

Lehrstuhl für Sustainability and Supply Chain Management

Prof. Dr. Christian Busse

Begriffserklärungen

**MINT-Fach: ** Ein Akronym für die Schulfächer bzw. Studienbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften (wie Physik, Chemie, Biologie) und Technik

**Bildungsauftrag: ** In den Schulgesetzen der Bundesländer verankerte gesellschaftliche und gesetzliche Verpflichtung von Bildungseinrichtungen, z.B. Schulen, Bildung zu vermitteln

**Artikel 2 Grundgesetz, Abs. 1: ** Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

**Sachkompetenz: ** Sachkompetenz bezeichnet die Fähigkeit, Fakten, Begriffe, Zusammenhänge und fachliches Wissen korrekt zu verstehen und darzustellen

**Beurteilungskompetenz: ** Beurteilungskompetenz bezeichnet die Fähigkeit, Fakten, Zusammenhänge oder Probleme mit geeigneten Kriterien zu bewerten und eine reflektierte Position zu entwickeln

**Informationen vs. Daten: ** Daten sind unverarbeitete Zeichen oder Werte, die für sich genommen keine Bedeutung haben. Informationen entstehen, wenn Daten in einen Zusammenhang gebracht und interpretiert werden

**Digitalisierung: ** Die Erfassung, Verarbeitung und Nutzung von Informationen in digitaler Form mit dem Ziel, Prozesse effizienter, vernetzter und innovativer zu gestalten

**Automatisierung: ** Arbeits- oder Steuerungsprozesse werden selbstständig durch Maschinen, Computer oder digitale Systeme ausgeführt, ohne dass der Mensch im laufenden Prozess eingreifen muss

**Vernetzung: ** Der Begriff bezieht sich auf die Verbindung von Computern, Geräten, Systemen oder Programmen zu einem Netzwerk, sodass sie Daten austauschen und miteinander kommunizieren können

Reflexionsfähigkeiten: Fähigkeiten, über das eigene Denken, Handeln, Fühlen und Lernen nachzudenken, es zu hinterfragen und daraus Schlüsse zu ziehen

**Dagstuhl-Dreieck: ** Ein Modell aus der Informatikdidaktik, das die Phänomene, Situationen und Gegenstände der digitalen vernetzten Welt in Beziehung zueinander setzt

**Ziele für Nachhaltige Entwicklung: ** Von den Vereinten Nationen verabschiedete Liste an 17 Nachhaltigkeitszielen, z.B. zu hochwertiger Bildung, Geschlechtergerechtigkeit sowie Innovation & Infrastruktur

**IT2School: ** Praxisorientiertes Bildungsprojekt, das Kindern der Klassenstufen 4 bis 10 grundlegende IT-Kompetenzen vermittelt und ein Verständnis für dahinterstehende Prozesse fördert

**Scratch: ** Eine visuelle Programmiersprache, die speziell dafür entwickelt wurde, Kindern und Jugendlichen einen spielerischen Einstieg ins Programmieren zu ermöglichen

**Makey Makey: ** Eine Platine, die als Tastaturersatz an einen Computer angeschlossen werden kann und vor allem im Bildungsbereich eingesetzt wird, um Menschen spielerisch an Technik heranzuführen

**Anton-App: ** Die Anton-App ist eine kostenlose, werbefreie Lernplattform für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10 sowie der Vorschule

Machine Learning: Fähigkeit von Computern, aus Daten zu lernen, Erfahrungen zu verallgemeinern und Vorhersagen zu treffen, ohne explizit programmiert zu sein

**Curriculum: ** Systematisch aufgebauter Lehrplan für ein Fach, eine Schulform oder Bildungsstufe, der festlegt, was, wann und wie gelernt werden soll

**Blockbasiertes Programmieren: ** Kindgerechte und visuelle Methode, um die Grundlagen des Programmierens zu erlernen, ohne dabei Codes schreiben zu müssen

**Physical Computing: ** Bereich der informatischen Bildung, bei dem digitale Systeme meist unter Einsatz von Mikrocontrollern physische Objekte steuern oder mit der realen Welt interagieren

**Calliope Mini: ** Kleiner Computer auf einer einzigen Platine, der speziell für den Einsatz im Schulunterricht entwickelt wurde

**Integrales Produktdesign: ** Design, bei dem die Komponenten eines Produktes in ihrer Funktionsweise erheblich voneinander abhängig sind. Häufig können sie auch nicht schadensfrei voneinander gelöst werden.

Transkript anzeigen

00:00:00: Liebe Zuhörende, ich heiße Sie herzlich willkommen im Podcast zu den Nachhaltigkeitsutopien.

00:00:04: Mein Name ist Christian Busse und meine Gesprächspartnerin in der Folge vom achtzehnten März zwanzig fünfundzwanzig war Professor Dr.

00:00:12: Ira Diethelm, Professoren für die Daktik der Informatik an der Uni Oldenburger.

00:00:17: mit ihr habe ich Ihre persönliche Utopie gesprochen informatik Bildung nämlich als Chance zu verstehen Und das Gespräch hat in ihrem Büro stattgefunden.

00:00:28: Interessanterweise hat sie einiges an analogen Materialien dabei gehabt, deswegen für Sie noch einmal der Hinweis sollte Ihnen hier die Tonspur nicht reichen gibt es das Ganze auch als Videoformat auf YouTube?

00:00:40: Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Spaß mit der Folge.

00:00:43: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich heiße Sie ganz herzlich willkommen zum Projekt Nachhaltigkeitsutopien aus von Fürn Niedersachsen.

00:00:50: Heute mit unserer Expertin Prof.

00:00:52: Dr.

00:00:52: Ira Dieteln ihres Zeichens Professoren für die Daktik der Informatik.

00:00:57: Heute ist er acht Cent im März.

00:00:59: Ira, ich heißt dich ganz herzlich Willkommen!

00:01:01: Schön dass du dir Zeit für uns nimmst und schön das Projekt unterstützen magst.

00:01:05: Ich steige direkt ein was es deine Utopie

00:01:09: Ja, erst mal vielen Dank lieber Christian dass ich mitmachen darf.

00:01:11: Ich finde Utopien schon immer spannend und auf meinem Dr.

00:01:16: Hut steht ja auch schon Weltenretterin haben wir eben gerade beim Einstellen hier schon festgestellt.

00:01:22: meine Utopie ist Informatikbildung als Chance.

00:01:28: Für wen soll sie eine Chance sein?

00:01:29: Eigentlich für alle Kinder aber speziell auch für Mädchen.

00:01:33: Für Schulkindameis schon.

00:01:35: Okay,

00:01:35: d.h.,

00:01:36: die Dark-Lite Informatik richtet sich auch an Schulkinder mehr als an Studierende?

00:01:41: Warum besonders für Mädchen?

00:01:43: Ja wir haben in der Informatikkbildung schon eine noch nicht so lange Tradition.

00:01:49: Wir haben eine lange Traditions.

00:01:51: allerdings im Wahlunterricht also schon seit den Siebzigern und den Ansätzen auch schon seit dem Sechzigern hat man Informatik auch an der Schule wählen können, manchmal hieß es ganz früher auch Rechnerkunde.

00:02:05: Und das haben typischerweise – zu den Gründen kommen wir vielleicht später auch noch – eher Männer oder Jungen angewählt und so hat sich eine Tradition ausgebildet, dass wenn es als Wahlkurs angeboten wird, dann in erster Linie eben männlich gelesenen Menschen anwählen und auch Eltern dementsprechend die Entscheidung beeinflussen.

00:02:28: Deswegen ist für mich die Informatikbildung für alle, speziell eben auch mit dem Punkt dann aber auch für alle Mädchen eine Chance sozusagen die Welt zu verbessern.

00:02:39: Das heißt du stellst dir vor dass es auch ein Informatikkpflichtunterricht geben soll?

00:02:43: Ja den gibt das ja auch in einigen Stellen also seit kurzem auch in Niedersachsen, aber noch nicht überall in Deutschland.

00:02:50: Hier liegt auch schon ein Lehrbuch.

00:02:52: Wann ist Informatirkpflichtunterrecht oder wo ist Informatiflichtunterricht?

00:02:55: in Niederachsen

00:02:56: In Niedersachsen ist es in der neunten und zehnten Klasse für alle Schulformen jeweils eine Stunde in der Woche, die aber meistens zusammengefasst wird.

00:03:07: Epochal also zwei Stunden im einen halben Jahr und null in dem anderen.

00:03:11: Und das wird dann getauscht gegen eine andere Naturwissenschaft?

00:03:14: Ist ja ein Mindfach oder wo ist es wie?

00:03:17: es ist eigentlich zufällig?

00:03:18: Es ist ein Wind.

00:03:19: Also es wird es im Bereich zäh mind eingeordnet Aber es fällt dafür nichts weg.

00:03:24: bei der Einführung von Informatik in Niedersachsen kamen die beiden Stunden oben drauf.

00:03:30: Also, die Kinder in der neunten und zehnten Klasse haben jetzt eine Stunde mehr Unterricht als

00:03:34: vorher.

00:03:36: Ja, okay interessant!

00:03:37: Und worin genau siehst du denn die Chancs?

00:03:41: Oder für... ja, lass uns mal dabei.

00:03:44: Die Chance ist eigentlich keine Chance.

00:03:47: In dem Sinne ist es eigentlich eher etwas dass alle machen sollten, weil es dem Bildungsauftrag entspricht.

00:03:57: Also wir müssen uns wenn wir etwas fordern das ist ein Pflichtfach und natürlich damit auseinandersetzen warum auch Schule überhaupt zur Pflicht gemacht worden ist.

00:04:07: also was eigentlich der Bildungs-Auftrag?

00:04:09: welcher Zweck wird damit eigentlich erfüllt?

00:04:11: Und dann kann man natürlich in die verschiedenen Schulgesetze zum Beispiel schauen Und zum Beispiel in Niedersachsen, zwar auf zwei Bildungsauftrag kann man nachlesen dass Schule eine ganze Menge an Aufgaben hat unter anderem eben die demokratische Grundordnung sicherzustellen das auch alle Kinder auch sozusagen die Gleichberechtigung wirksam werden zu lassen.

00:04:33: Das eine fundierte Berufswahlentscheidung z.B.

00:04:36: getroffen werden kann und das alles eben auch Eltern unabhängig ist.

00:04:45: ja bewusst machen, dass all diese Dinge sozusagen Pflichtunterricht oder auch der Bildungsauftrag ist dafür da, dass man das unabhängig von seinem Elternhaus eigentlich alles erreichen kann.

00:04:57: Das geht letzten Endes die Schulpflicht natürlich zurück auf Paragraph zwei Grundgesetzfreie Persönlichkeitsentfaltung, der eben besagt, dass es umzusetzen, eben diese Persönlichkeitsentfaltung auszuüben.

00:05:18: Das klingt so, als hättest du da im Hintergrund auch eine Vorstellung dass manche Kinder sonst keinen Zugriff bekommen auf zum Beispiel die ganzen Informatik-Technologien und dann im Prinzip ihnen Chancen schon in einem jungen Alter verbaut bleiben die sich sonst eröffnen könnten beziehungsweise heute zur gesellschaftlichen Teilhabe dazu gehören.

00:05:38: Hör ich das richtig raus?

00:05:40: Ja!

00:05:40: Genau, also wir haben... Da kann man eigentlich jeder in seinen Umfeld mal genau schauen oder auf sich selbst.

00:05:46: So ist eine eigene Familie.

00:05:48: Wer kümmert sich um die Technik im Haus?

00:05:52: Wo gibt es manchmal Probleme?

00:05:54: Wer wird angerufen zu helfen?

00:05:57: Dann werde ich jetzt mal, dass in über achtzig Prozent der Fällen irgendwie eine männliche Person angerufen wird und eine männlichere Person eben die Techniker im Haus zum Beispiel Smart Home einrichtet usw.

00:06:10: Das ist bei mir zu Hause übrigens andersrum.

00:06:14: Und das bedeutet aber auch, die Menschen diese Technik aufsetzen und reparieren und auch entscheiden ob was geht und was nicht.

00:06:23: Die haben ja die Macht und die Gestaltungsmöglichkeit der Gesellschaft.

00:06:27: Wenn das nur in die eine Hälfte kann oder es eben andersrum den Mädchen zum Teil eingeredet wird dass es nichts für sie wäre dann haben Sie dort wenig... Gestaltungsmöglichkeiten.

00:06:39: Und dazu soll eben eine informatische Bildung beitragen, damit die Mädchen dann eben auch sagen können ja ne ich mach das mal lieber selbst.

00:06:48: oder wenn jemand behauptet dass und das würde nicht gehen, dass man dann sagt nee doch muss aber gehen sozusagen was man sich das weniger gefallen lässt so zeigen das aus vielleicht auch aus Faulheit.

00:07:00: das Gegenüber sagt mir es geht mich.

00:07:03: Ich erwarte übrigens, dass das bei uns und Panern auch mal eher meine Tochter sein wird.

00:07:07: Mal gucken aber diese jetzt noch zehn.

00:07:10: Okay sehr gut.

00:07:11: ich verstehe jetzt also diese individuellen Chancen ist die Kinder den Zugang zur Technologie bekommen?

00:07:17: Du hattest eben schonmal was angedeutert.

00:07:18: dann musst du sofort an die sozialen Medien denken.

00:07:22: Geht es denn nur um Technologiekentnis und Technologie beherrschen kann oder spielen sie Themen wie kürtische Reflexionen da auch noch Rolle?

00:07:32: Natürlich, um etwas beurteilen zu können.

00:07:35: Also Beurteilungskompetenz erfordert Sachkompetenz.

00:07:38: Wenn ich nicht weiß wie etwas funktioniert kann ich eigentlich auch nicht wirklich einen Urteil darüber abgeben ob das so sein kann.

00:07:47: also Bildung allgemein jetzt unabhängig von der informatischen Bildung speziell die naturstenschaftliche Bildung Allgemein ist dem Ziel verschrieben dass man die alltäglichen Phänomene einordnen kann und Dazu brauche ich eben ein bestimmtes Grundwissen.

00:08:04: Wenn ich zum Beispiel denke, dass die Erde eine Scheibe ist dann komme ich mit der Klimawandel-Diskussion nicht so richtig weit und so ist es eben auch mit dem Internet.

00:08:15: wenn ich denke das Internet ist eine Scheiben nämlich meine Matscheibe auf meinem Handy oder auf mein Laptop oder Tablet Dann komme ich nicht so wirklich weit mit vorzustellen was für ne weltweite Auswirkung das eigentlich.

00:08:30: Ja, verstanden.

00:08:31: Auf der individuellen Ebene hattest du im Vorgespräch auch noch einen Aspekt erwähnt?

00:08:35: Du hast jetzt bis auf den Geschlechteraspekt eingegangen.

00:08:37: Du meinst aber auch Informatik, das wird selbst für Nichtakademie keine Chance.

00:08:40: Kannst du das noch ein bisschen

00:08:42: ausführen?

00:08:43: Gerne!

00:08:44: Es ist ja so dass wir – oder es ist natürlich in Deutschland und da war auch in anderen Ländern gerade auch in Deutschland schon so, dass man stark eine Berufswahl von seinen Eltern beeinflusst wird.

00:08:57: Und wir wissen, dass weltweit Eltern die Kinder entsprechend beraten und Berufe eher gewählt werden, die neben Spektrum sind von denen was die Eltern machen.

00:09:09: Also auch vom Bildungsstand her.

00:09:12: Bei der Informatik ist es so, leider kann ich die Zahlen nicht sagen aber wir haben tendenziell bundesweit einen recht hohen Anteil von Nichtakademiker.

00:09:23: Kindern Informatik studieren, auch eben diesen Weg einschlagen.

00:09:29: Und das ist finde ich deswegen eine große Chance wenn man dann vorankommt und in seiner Berufswahl nicht so sehr beeinflusst wird.

00:09:43: Das ist in deinen Fachbereichen natürlich viel eher haben.

00:09:47: Also sozusagen Wirtschaftsnahlberufe, BWL-Studies haben erst in aller Regel Eltern die auch irgendwas in der Richtung gemacht haben und bei Ärzten und Lehrern usw.

00:10:01: haben wir das auch.

00:10:03: Und in der Informatik ist es aber ganz häufig eben nicht so und das finde ich gut.

00:10:06: Ja, die BWR ist ja auch ein bisschen verschrien dafür dass viele Personen hier nicht so richtig wissen was sie machen sollen an BWF studieren.

00:10:13: Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass Informatik irgendwie zugänglich ist.

00:10:16: Weil es glaube ich relativ leicht bei euch hat den praktischen Nutzen zu beschreiben.

00:10:20: Genau!

00:10:20: Es ist ganz leicht im praktischen Nutz zu beschreiten zum Beispiel für alle Wissen das Handy-Apps für ein paar Cent zu kaufen sind.

00:10:31: Das ist also relativ leicht.

00:10:34: Das hat jeder Gefühl schon mal gemacht oder mein Kind hat mich natürlich auch schonmal wahr.

00:10:39: überredet irgendwo für Geld auszugeben, weil es irgendwie dann das spielen möchte.

00:10:44: Und wenn man feststellt dass man relativ schnell mit sehr wenig Aufwand eigentlich, mit relativ geringen Ressourcen, nämlich eigentlich nur ressourcen die da sind, nämlich einen Tablete zum Beispiel und ein bisschen Zeit und vor allen Dingen guten Ideen auch eine App entwickeln kann und sie dann auch verkaufen kann.

00:11:04: Das ist sehr sehr schnell Einsehbar, dass das ein Geschäftsmodell sein kann und dass man da wenn es gut läuft natürlich dann auch sehen wir ja auch an den üblichen Ikonen aus den großen Tech-Unternehmen quasi aus dem Nichts.

00:11:21: Aus der Garage, aus dem Studentenbrunnheimzimmer dann zu einem Techmeer der Tiere vom Zweifelsfalle werden kann.

00:11:32: In extremem Fall!

00:11:33: Das ist sicherlich sehr motiviert für Kinder.

00:11:39: Das impliziert aber so ein bisschen, dass man sich darauf spezialisiert auf Informatik.

00:11:43: Kann man sinnvoll differenzieren was es Grundlagen wissen?

00:11:47: Was sozusagen jeder mitnehmen soll.

00:11:50: das gesagt in der neunten Zehnklassisten wieder sechs Informatiker zum Schulfach.

00:11:53: Das wird ja nicht darauf abzielen aus all den Kindern Informatiken und Informatika zu machen sondern das wird ja wahrscheinlich darauf abziehen erstmal Grundlagen Wissen mitzugeben, wir haben jetzt ein bisschen gesprochen über die Möglichkeit sich später mal auf Informatik zu spezialisieren und das zu studieren.

00:12:09: Was ist denn Informatikk Grundlagenwissen?

00:12:11: Also abstrakt vielleicht noch... was kommt jenseits Technologie-Kennes und Technologie anwenden können noch dazu, was jeder mitnehmen sollte?

00:12:22: Ja also es ist natürlich schwierig sozusagen von Informatikum zu reden.

00:12:27: deswegen vielen Dank für die Frage ohne zu wissen was drinsteckt.

00:12:31: Was macht man denn da?

00:12:33: Viele Menschen haben im Laufe ihrer Schullebens mal irgendwelche Kurse besucht und das war alles meistens ein bisschen unbefriedigend.

00:12:40: Und man stellt sich natürlich sehr berechtigt die Frage, was davon kann denn so lange andauern, dass es auch nachhaltig ist, dass man das noch Jahre später gebrauchen kann.

00:12:51: Diese Frage stellt man sich in allen anderen Fächern auch.

00:12:54: Deswegen stellen wir uns jetzt für uns in Informatikgedaktik erst recht.

00:13:01: Und es lassen sich durchaus Themen identifizieren, die universell sind auch für verschiedene Bereiche.

00:13:07: Also das gibt ein paar Grundprinzipien, die zum Beispiel den Unterschied zwischen Information und Daten.

00:13:17: Ich habe eine Information, die möchte ich gerne irgendwie verarbeiten.

00:13:21: Um sie verarbeiten zu können muss sich natürlich erstmal den Zweck kennen und dann erst wenn ich den Zwecke kenne – es ist ganz wichtig, das vergessen viele – kann ich eine vernünftige Darstellungsform auswählen in der diese Information dann modelliert wird um damit dann eine Maschine damit irgendwas macht.

00:13:39: Und dass dabei auch bestimmte Facetten verloren gehen, die ich dann reduxiere bei diesem Modellierungsprozess.

00:13:47: Die wir später vielleicht nicht mehr zur Verfügung stehen.

00:13:51: Das ist zum Beispiel erstmal ein Weg über Information und Digitalisierung im engeren Sinne.

00:13:59: Ich habe eine Information, die muss ich irgendwie digital darstellen oder sonst die Maschine damit nichts anfangen kann um diesen Schritt zu gehen.

00:14:08: Dass ich zum Beispiel eine Zeichenfolge von Null, Eins, Eins und Null.

00:14:13: So dann kann man sich fragen was ist denn das?

00:14:15: Wenn ich den Kontext nicht habe, ich hab erstmal nur eine Zahlenfolge, der geneigte Informatiker im sagt okay das ist vielleicht sechs Kann man machen, vielleicht ist aber auch etwas ganz anderes.

00:14:30: Man kann mal an das angucken und sagen wenn ich aus dem Kulturkreis komme was nicht aus so einem amerikanischen zum Beispiel, dann würde man sagen okay das ist der zehnte Januar.

00:14:40: Es könnte eine Darstellerzeit für den zehnten Januar, wenn ich in Europa bin es ist aber vielleicht erst Oktober und dann habe ich zumindest erstmal eine Idee dafür wie man etwas darstellt.

00:14:54: und das gleiche das brauche ich auch natürlich wieder wenn ich etwas verschlüssele.

00:14:58: und man hat natürlich schon lange verschlüsselt, aber Verschlüsselung ist natürlich immer ein aktuelles Thema immer wieder in den Medien und dann wird ... In der Popgeltour natürlich immer gerne, ähm... Der ... Gerne- und nördartig dargestellte Mensch gezeigt, der denn innerhalb kürzester Zeit das alles knacken kann.

00:15:17: Äh aber also sozusagen diesen Unterschied zum Beispiel ist erst mal, äh natürlich auch Teil der Informatik, das vergessen auch viele.

00:15:25: Also wir haben sozusagen einmal im Blog der ... der Digitalisierung.

00:15:31: Dann gibt es natürlich alles was irgendwie mit Automatisierung zu tun hat, dass ich wenn dies passiert dann jenes also das man es relativ leicht programmieren kann.

00:15:45: Die Grundprinzipien dafür, dass sich eine Unterscheidung habe sozusagen eine Verzweigung wenn dies dann jenis auch in jedweder Programmiersprache umsetzbar ist gibt auch da wie ich im Prinzip sechs Bausteine aus den jedweder Programmiersprachen zusammengesetzt ist egal wie modern oder wie alt.

00:16:05: So was wie die Elemente in der Chemie gibt es bei uns auch.

00:16:10: Und dann natürlich Vernetzung, das heißt wie das Internet funktioniert.

00:16:14: Viele Leute wissen nicht dass das Internet auf Prinzipien basiert, die über fünfzig Jahre alt sind.

00:16:22: Wo es darum geht überhaupt die Verbreitung, dass die so ... Das System so stabiles und immer und auch so verbreitet ist, dass so viele verschiedene Geräte miteinander klarkommen, also so ein Schnittstellenprinzip und die Protokolle, die da wirken.

00:16:42: Das wären sozusagen auch gleich drei Bereiche, die eben auch in so einem Lehrplan gleich am Anfang sozusagen auch in Niedersachsen natürlich Teil des Lehrplans sind aber auch in allen anderen Bundesländern.

00:16:54: Super das ist extrem konkret.

00:16:56: vielen Dank dafür.

00:16:58: ich würde gerne mal an einer Stelle nachfragen.

00:17:01: Ich denke an das Stichwort Social Media.

00:17:03: Wir reden gerade alle darüber, wie Ex sich verändert hat seitdem es mal Twitter war Und natürlich müssen die Kinder eben auch diese Reflexionsfähigkeiten haben.

00:17:11: Also nicht nur wissen, wie die Technologie funktioniert sondern auch diskutieren ja was das eigentlich heißt.

00:17:17: selbstbestimmter Umgang mit der Technologie?

00:17:18: Was passiert eigentlich alles mit meinen Daten?

00:17:20: Wo landen die überhaupt welche Daten rezipiere oder welche Informationen rezipier ich da eigentlich?

00:17:25: wer hat die wie gefiltert und sowas?

00:17:28: siehst du so etwas als Teil des Informatikunterrichts oder ist es dann ein Gemeinschaftskunde?

00:17:33: Das ist natürlich eine ganz große Frage.

00:17:37: dass lässt sich nicht so leicht nicht trennen.

00:17:42: Die Kultusmüsterkonferenz hat natürlich auch dafür Vorgaben gemacht, dass die Strategie zur Bildung in der digitalen Welt, in der unter anderem auch dieses Schützen und Sicherargier noch gerade abhebst einen großen Teil einnimmt.

00:17:58: Und man kann jedweder Phänomene im Internet aus verschiedenen Perspektiven betrachten.

00:18:05: Und je nachdem was welcher Perspektive man kommt, wäre eben dann auch vielleicht ein anderes Fach dafür zuständig oder hat zumindest Berührungspunkte und das ganze beurteilen zu können.

00:18:16: kann man zum Beispiel als Darkstuhldreig nehmen des letzten Endes so funktioniert dass man Phänomene in die Mitte setzt sondern gibt es drei Phänome, drei Perspektivien darauf.

00:18:25: also ich kann einmal drauf gucken wie benutze ich das?

00:18:29: Oder kann natürlich auch das ergänzen die Frage indem ich sie frage, wie und warum nutze ich das?

00:18:34: Und da bin ich dann schon einen Schritt weiter.

00:18:36: Dass sich mich fragt, wie bin ich eigentlich selber dazu gekommen mit diese App zum Beispiel zu benutzen?

00:18:40: aber auch was bietet die App mir vielleicht gerade nicht an, an Interaktionsmöglichkeiten oder es könnte dahinter stecken.

00:18:49: Meistens ein Geschäftsmodell.

00:18:52: Und wenn ich nach dem Geschäfts-Modell frage dann kann ich natürlich auf die gesellschaftlich kulturelle Perspektive in den Blick nehmen die eben auch fragt, wie und warum wirkt das.

00:19:02: Das heißt, warum ist die Software überhaupt so verbreitet?

00:19:07: Was für Auswirkungen hat sie?

00:19:09: aber warum existiert sie auch?

00:19:10: Also zum Beispiel hat Social Media an sich also egal welche Sorte Facebook

00:19:16: usw.,

00:19:18: hat ja ein Grund, warum Sie so verbereitet sind.

00:19:22: Nämlich weil zunehmend durch die Globalisierung auch die Menschen den Kontakt mit ihren früheren Freunden gerne behalten möchten, obwohl sie eben woanders hingegangen sind.

00:19:32: So dass eben die Globalisierung da einen starken Faktor hat.

00:19:34: das wäre zum Beispiel etwas was man durchaus im Gemeinschaftskundo oder Plätschwirtschaft Unterricht andocken könnte.

00:19:43: und die dritte Perspektive ist eben dann die Perspektiven die Frage wie und warum funktioniert das überhaupt?

00:19:49: Denn wenn ich zum Beispiel bei Social Media bleiben, ich persönliche Daten von mir freigebe und kann mich meistens ja einstellen.

00:20:00: Das ist nach dieser anwendungsorientierten Perspektive wo ich sagen kann wie und warum nutze ich das?

00:20:05: Es eben auch, wo ich kann nicht einstellen wer alles zum Beispiel meinen Profil sehen kann was ich dort nicht abstellen kann dass die Entwicklerinnen und Entwickler also Facebook zum Beispiel dann meine Daten sehen kann können.

00:20:21: Und das ist eben die Perspektive, durch technologische Perspektiven, durch vielleicht die Kenntnis in der Informatik erhalte ich die Möglichkeit mir vorzustellen wie das überhaupt funktioniert, dass die das dann alles auswerten und wie es dazu kommen kann überhaupt, dass mir Dinge vorgeschlagen werden, die zum Beispiel Suche im Internet nach irgendwie einer neuen Lampe.

00:20:49: wird mir dann eine neue Lampe auf einer ganz anderen Webseite, wenn ich zum Beispiel einen Zeitung lese.

00:20:55: Dann da Werbung für Lampen angezeigt und wenn ich das ein paar Tage mache, dann wird das immer spezifischer.

00:21:04: Das kann man auch für sich arbeiten lassen.

00:21:06: also ich habe oft die Art und Weise in mir eine neue Küchenlampe ergoogelt.

00:21:12: Weil ich weiß dass es manchmal ein bisschen dauert bis einem vernünftige Sachen vorgeschlagen werden.

00:21:19: Ja, es ist einfach abgewartet.

00:21:24: Es kann man auch nutzen.

00:21:25: aber man kann das natürlich auch abstellen und wenn man weiß wie's funktioniert dann kann ich das auch abställen.

00:21:29: Also ich hab zum Beispiel auf meinem Handy nur Software drauf dass mir völlig egal ob ich die Cookies akzeptiere oder nicht.

00:21:36: Es wird sowieso nichts rausgeschickt oder mein Kind eine neue App installieren will wo ich halt aus meiner Erfahrung heraus schon sehe ach so das Geschäftsmodell ist eben kein Abo.

00:21:49: Also, werden die irgendwie anders Geld machen?

00:21:52: Und dann weiß ich über die Daten wahrscheinlich.

00:21:55: Dann guckt man tatsächlich... Ich gucke ab und zu tatsächlich in die AGWs oder in die Datenschutzbestimmung, den man dann zustimmen soll.

00:22:04: Da stehen manchmal sehr hane Büchen drin.

00:22:07: Zum Beispiel dass es der App gestattet ist auch wenn die App nicht läuft den Browserverlauf mitzuschneiden.

00:22:15: Krass!

00:22:16: Und dann installiere ich dann quasi halber mal so eine App erstmal auf meinem Handy, gucke mir das oft der Blockade-Software an die ich dann laufen lasse und es leuchtet dann quasi wie ein Weihnachtsbaum.

00:22:29: Weil...und jetzt funktioniert dann auch gar nicht wenn ich das alles blockiert habe.

00:22:33: Ja das kannst du natürlich auch machen weil Du die Expertise hast?

00:22:35: Genau!

00:22:37: Das ist aber, wenn man sich viel und das eben der Teil den ja Informatikunterricht leisten soll, dass man sich überhaupt solche Praktiken vorstellen kann dass das funktioniert, dass das geht.

00:22:48: Denn erst wenn man sich das vorstellen kann, dass es geht, dass wenn ich sozusagen durch so ein Cookie, die im Prinzip die Information auf welchen Webseiten ich war und was ich gesucht habe dann eben auch übergreifend ausgetauscht wird oder sowas wie Google Ad Services, dann eben Leute für die Auswertung dieser Daten dann bezahlen um mir spezifische Sachen anzeigen zu lassen.

00:23:12: Erst wenn man weiß, Wie das ungefähr funktioniert, und dass es überhaupt geht.

00:23:18: Erst dann kann ich das ja vernünftig beurteilen und überhaupt Gegenmaßnahmen ergreifen.

00:23:21: Überhaupt

00:23:22: erst mal debilisiert werden für die ganze Problematik.

00:23:25: Ja super!

00:23:28: Einmal nochmal ganz kurz eine Brücke geschlagen.

00:23:30: Das haben wir bisher so ein bisschen übergangen.

00:23:32: aber vielleicht ist auch selbstverständlich, wie soll uns einmal aussprechen?

00:23:37: Wir sprechen über Nachhaltigkeitsutopien und du hast die Informatikbildung ganz klar als Teil, als Nachhaltigkeit Utopia platziert.

00:23:45: Warum tust du das?

00:23:49: Das ist natürlich eine gute Frage warum ich das als nachhaltig keits utopie platziere.

00:23:57: Es gibt sich erstmal aus dem Wort heraus ja nicht.

00:23:59: Natürlich ist es relativ schnell gemacht.

00:24:02: sozusagen wann hat Bildung was mit Nachhaltigkeiten zu tun?

00:24:06: Ja natürlich!

00:24:08: Genau, es ist ein eigenes Bildung für ihr.

00:24:11: Vier hochwertige Bildungen und eben auch der Teil mit dem Mädchen ist gleich fünf nämlich die Gleichberechtigung sind wir gleich dabei und sozusagen gibt's natürlich auch noch ich glaube das ist neun so sagen Innovationen und Fortschritt.

00:24:31: Diese drei Ziele sind eigentlich diejenigen, die da in erster Linie natürlich wenn ich Informatikbildung betrachte und dann auch gleich mit dem Zusatz für alle.

00:24:39: Das heißt auch für alle Mädchen.

00:24:41: Dann sind alle vier miteinander verbunden.

00:24:46: Ja finde ich total wichtig weil das erklärt ja auch den gesellschaftlichen Nutzen der Informatikum Bildung.

00:24:51: also unser Land ist sozusagen beruhigt dafür dass es sehr wenig digitalisiert ist.

00:24:57: Wenn wir mehr Informatik-Bildung hätten, könnte das jetzt zumindest langfristig dazu beitragen dass wir da auch ein bisschen proaktiver werden.

00:25:04: Also es gibt ja nicht nur Innovationsgenerierung, sondern Innovationsadoptionsprozesse.

00:25:08: erstmal Innovation mal übernimmt und einführt.

00:25:13: sehr schön weil damit kann man glaube ich vorhin über die sozusagen individuellen Nutzen von Informatika Bildung gesprochen.

00:25:20: aber es gibt eben ganz klar auch den gesellschaftlichen Nutzern der kommt hier dann zum Ausdruck eine digitale Infrastruktur zu schaffen oder eine analoge Infrastruktur ein bisschen digital aufzuwerten.

00:25:31: Genau, Digitalisierung ist ja nicht nur das Benutzen von Social Media sozusagen und da kann ich natürlich entscheiden ob ich das benutze oder nicht wobei man sich natürlich auch zurecht fragen kann wie stark kann ich das wirklich selber entscheiden weil natürlich auch mein soziales Umfeld ein gewissen Druck auf mich ausübt den einen oder anderen Service zu benutzen.

00:25:52: also habe ich jetzt eine WhatsApp-Gruppe oder nicht, will ich mir das antun?

00:25:56: Ist natürlich am Ende des Tages zwar theoretisch meine eigene Entscheidung.

00:26:01: Aber natürlich ist es auch mal mit sozialen Zwängen versehen.

00:26:05: aber es gibt natürlich auch Digitalisierung die ich nicht beeinflussen kann wo ich also zum Beispiel eben bei der Strom und Wasserversorgung oder so.

00:26:14: Das wird halt getan.

00:26:16: Es ist auch gut so damit eben dass alles effizienter gestaltet ist.

00:26:20: Das wirkt dann auch über den technologischen Fortschritt, der wirkt eben wieder in Richtung Energieeffizienz mit ein.

00:26:33: Sehr schön!

00:26:36: Jetzt können wir aber ja... Wenn man so ein bisschen Challenge will sagen, naja klar braucht es Informatikbildung macht das doch einfach.

00:26:42: Und du bist ja aber jetzt Professorin speziell für die Didaktik der Informatika.

00:26:45: nicht einfach für didaktik oder auch nicht einfach informatik sondern didaktiqe der Informatiqe.

00:26:49: Das lässt mich denken dass es ja ganz spezifische Herausforderungen in der Informatieg-Didaktik gibt.

00:26:57: Kannst Du da was zu sagen?

00:26:58: Naja also erst mal ist es ja nichts Ungewöhnliches Dass Man Für Entschulfachende Die Daktikprofessur hat Ganz Im Gegenteil.

00:27:05: Also man soll auch Informatik überhaupt Lehrkräfte nur ausbilden für einfach, wenn es professoral die Bedaktik besetzt ist.

00:27:15: Da sind wir erst mal genauso wie Chemie, Deutsch, Mathe.

00:27:20: Aber ich glaube ihr habt eine sehr spezifische Herausforderung?

00:27:22: Ja natürlich!

00:27:23: Wir haben spezifikere Herausforderungen und Informatikumterricht kann nur stattfinden, wenn wir die Lehrkräften haben.

00:27:30: Das ist größte Herausforderung was auch immer gerne... Und auch natürlich zu Recht als Hindernungsgrund zur Einführung von Informatikunterricht genommen wird.

00:27:41: Aber wer die Lehrkräfte nicht haben, aber natürlich können wir auch die Lehrkäfte nicht erst auf Halde produzieren und dann wenn wir sagen oh jetzt haben wir genug jetzt führen bitte Schulfach ein.

00:27:51: das ist natürlich auch Unsinn so dass wir sozusagen bei der informatik auch anders als bei anderen schulfächern nicht nur vor der Situation stehen, dass wir ja nicht genug Lehrkräfte für dieses Fach haben.

00:28:06: Das haben auch andere Leute, andere Fächer das Problem zum Beispiel Physik, die auch schon ungefähr fünfzig Prozent Lehrkräftee einstellen, die gar nicht Lehramt gelernt haben.

00:28:19: Es ist noch ein anderes Problem und das haben wir in der Informatik aber natürlich kann man es sehr... Quereinsteigeranteibe uns nicht so groß in diese Richtung.

00:28:30: Was wir eher haben, ist Lehrkräfte die andere Fächer unterrichten auch fachfremd Informatik und das ist bei Informatikum deswegen besonders herausfordernd weil diese Lehrkräften in der Regel selbst gar kein Informatikanterricht als Schülerinnen und Schülern hatten.

00:28:52: und ich persönlich bin jetzt auch keine ausgebildete Physikliererin hatte aber die ganze Strecke bis zum Abitur Physikunterricht und ich würde sagen, fachfremd Physik-Unterrichten.

00:29:06: Ja natürlich hätte ich das ein bisschen einarbeiten in den unteren Jahrgängen oder so mit Anleitung von Kollegen wahrscheinlich hingekriegt.

00:29:15: Bei Musik z.B.

00:29:16: wird es schon ein bisschen schwieriger.

00:29:19: Ich hatte Musikunterricht... ...und würde mir das aber jetzt nicht unbedingt zu trauen.

00:29:26: Also ich kann so sehr bruchstückhaft T-Noten lesen.

00:29:33: Aber ich glaube nicht, dass irgendjemand wollen würde, dass ich Musik unterrichte.

00:29:38: Das ist ja auch etwas, was man erst mal anerkennen muss.

00:29:40: Dass es lehrkräfte gibt.

00:29:42: Die Kinder brauchen die Informatikbildung und die da auch in der gewissen Weise ins kalte Wasser springen um irgendwo der Herausforderung, die sich einfach stellt dann gerecht zu werden.

00:29:53: Weil ihr ja auch die glaube ich... also ich erkläre diese Herausforderungen, die wir jetzt eben geschildert hast auch so, dass euch da auch die Leute, die richtig extra diese haben.

00:30:01: nö kann man nichts vom Arbeitsmarkt weggesaugt werden.

00:30:03: Also wenn ihr gute Informatiker ausbildet und Shopes haben die auch einen Job und verdienen gutes Geld entwickeln irgendwelche Technologien oder führen Technologin ein, die vom Markt nachgefragt werden, die landen dann ja auch kaum mal an der Schule.

00:30:17: Wahrscheinlich könnten selbst die Lehrkräften, die jetzt so wichtig Informatik-Experten sind.

00:30:21: Auch wenn es irgendwie auch vom autodidaktischen Weg wäre... ...auch in Null kann man nichts irgendwo in die Wirtschaft abspringen.

00:30:25: Sofern wirkt das auf mich als wäre das Inherentso bei der Dynale Gießen eurer Disziplinen gibt?

00:30:31: Dass dass immer diese sozusagen Laien als Lehrer gibt

00:30:35: oder...?

00:30:35: Genau aber da haben sie Laien Als Lehrer und da sind wir uns glaube ich mit der Physik natürlich sehr ähnlich.

00:30:46: Quereinsteigende haben sozusagen die nur aus dem Fach kommen und gar mal keine Expertise haben im Unterricht, dann ist das auch schwierig umsetzbar.

00:30:58: Also sozusagen nur weil jemand ein super Informatiker ist muss er noch lange nicht ein guter Informatikler sein.

00:31:06: Und das gilt sozusagen natürlich nicht umgekehrt.

00:31:10: also wenn ich Informatik gut unterrichten will, dann sollte ich auch natürlich eine vernünftige Informatikkundlage haben.

00:31:20: Aber um aus diesem Träufelskreis eigentlich rauszukommen... Ich habe irgendwie keine Informatiklehrkräfte gesehen, gibt es keinen Informatikumunterricht, deswegen hab' ich nicht mehr genug Kinder die Informatiken interessiert sind oder auch Informatikanung haben und wieder Lehrer werden.

00:31:40: kann man eigentlich nur rauskommen, indem man natürlich auch viel mit Fortbildungen arbeitet.

00:31:46: Wo man dann eben fachfremde Informatik-Lehrkräfte ausbildet oder denen zumindest hilft.

00:31:53: Denn also die Gruppe der Lehrkräfte, die für irgendeinfach eine sehr gute Lehrkraft sind, die eine gute Ausgangslage oder die bilden auch eine gute Gruppe von Leuten, die auch dann gut Informatik unterrichten können.

00:32:11: Irgendwann nach einer Vollbildung.

00:32:15: Welche Rolle spielen denn für euch regulatorisch und vielleicht auch die Diszipline?

00:32:21: Die Entwicklung der Disziplin selbst also ich erlebe die Informatiker als ein Diszipplinie sich unfassbar schnell immer wieder weiterentwickelt.

00:32:31: Ich habe vor Mittlerweile, ist mir überlegen.

00:32:35: Wir hatten im Hauptstudium einen Studium abgeschlossen und wir hätten ein bisschen auch im Wirtschaftsingenieurwesen, das ich studiert habe auf Informatik spezialisieren können.

00:32:44: Ich hatte das Gefühl, oh, ich hab schon zu wenig Ahnung, ich brauch's gar nicht erst so versuchen.

00:32:47: Und seitdem ist so unfassbar viel passiert.

00:32:51: Das muss es doch auch nochmal schwieriger machen.

00:32:53: also wenn wir jetzt auch gleich konkret über die Inhalte mal sprechen was ihr den Kindern eigentlich beibringen wollt oder was deine Vision davon ist was sie lernen sollten So eine Disziplin, die sich dauernd neu erfindet.

00:33:05: Wo fängt man an?

00:33:06: Wo hört man auf?

00:33:08: Das ist natürlich sehr schwierig.

00:33:10: Wir können den Ansatz fahren, dass wir versuchen zu antizipieren was die Kinder mal brauchen später uns darauf vorzubereiten.

00:33:21: und das was du gerade sagtest eigentlich ist das Gegenargument Dafür, dass es nicht funktioniert.

00:33:27: Wir können nicht antizipieren was irgendwie mal in der Zeit ist nach der Schule und die Kinder dafür vorbereiten sondern wir müssten die Kinder eigentlich, das ist genau das was wir versuchen vorzubereiten auf diesen stetigen Wandel.

00:33:47: Dass man nicht lernt einfach nur irgendwas zu benutzen tatsächlich zu verstehen, was da passiert.

00:33:53: Damit man eben auch morgen und übermorgen und in zehn Jahren auch Strukturen vielleicht wiedererkennt, wo man sagt ach so das kommt daher.

00:34:03: Also die Prinzipien, die ich auch vorhin schon erwähnt habe sozusagen für wie das Informationen in Daten irgendwie dargestellt werden muss dass man aus bestimmten Gründen Bausteinenprogramme zusammensetzt, dass Vernetzung bestimmten Regeln folgt die es wieder erleichtern das kompatibel ist.

00:34:22: Das sind alles Dinge die auch noch in hundert Jahren oder später ganz normal eben auch die Grundlage bilden.

00:34:33: um viele Tiele ja geht wie die Thematik in der Informatik.

00:34:39: Also was sich da bewegt, ist natürlich immer in vielen Spezialfällen und was wir ja gerade auch erleben, ist eine zunehmende Geschwindigkeit oder wir fühlen eigentlich eine zunähmende Geschwindlichkeit in der Veränderung.

00:34:52: Das ist aber tatsächlich etwas das für die Informatiker ganz normal ist, weil wir das gut mit dem wir arbeiten... hat keine Materie.

00:35:01: Das heißt, die Ressourcen, die wir lieber verwenden – das sind ein paar Maschinen, die immer schneller rechnen können und Speichersysteme, die mal größer werden

00:35:12: usw.,

00:35:13: aber letzten Endes ist dem jetzt nicht so eine Grenze gesetzt, dass ich unheimlich viel Geld oder unheimliche Material benötigen würde.

00:35:28: kann eben auf viele Menschen relativ schnell zu einer Veränderung beitragen, auch wenn man eben gerade nicht diese großen Hosen hat.

00:35:35: Und das macht ... Das ist eine der Gründe dafür warum Informatik sich so schnell weiterentwickelt weil es einfach jeder kann!

00:35:42: Ist theoretisch jeder kann, es ist nicht in großen Laboratorien oder andere Maschinen gebunden.

00:35:48: Das hätte ich schon total wertvoll hinweisen.

00:35:50: Ich wünschte jetzt schon dass viele Schulleiter sind und Schulleite zuhören und dann auch ihre Ohren geöffnet haben weil ich mir auch vorstellen würde das man erstmal denkt oh da muss erst mal jeder ein Rechner bekommen.

00:35:58: das ist so ressourcenintensiv.

00:36:00: Und tatsächlich hast du ja deine eigenen Lehrmaterialien entwickelt In einem ganz spannenden Projekt was IT to school heißt.

00:36:11: Vieles davon sieht erstaunlich analog aus.

00:36:13: Wollen wir da mal einsteigen?

00:36:14: Magst du das mal vorführen?

00:36:16: Genau, also hier liegt ja schon so einiges und wenn ich mit irgendeinem kleinen Programmierumgebung wie zum Beispiel Scratch die schon für die Grundschule funktioniert mir ein kleines Programm zusammenbaue dann macht es einfach viel mehr Spaß auf Knete oder Bananen oder an einem Menschen rumzudrücken als und damit das Spiel zu steuern als auf meiner schwarzen Tastatur.

00:36:42: Und es wirft diese Frage auf, was funktioniert das und warum ist das jetzt für den Computer total unspannend?

00:36:48: Das wird erkannt als Tastatur.

00:36:52: Aber für die Menschen ist es irgendwie ein neues Erlebnis.

00:36:57: Das hat man eben gerade nicht zu Hause.

00:37:00: Es ist so eine kleine Übertragung.

00:37:04: Ich bin auch gelernte Chemielehrerin und natürlich gibt es ein paar Leute am Chemiebaugasten zuhause Experimente oder so Phänomien, dass sich irgendwie die Farbe ändert.

00:37:14: Wenn ich zwei Sachen zusammenschilde oder so gewöhnt aber die meisten halt nicht.

00:37:20: das heißt wir benutzen im Chemieunterricht auch ganz manchmal eben auch das Experiment zur Motivation und das wäre jetzt hier ein Experiment zur Motivation sich überhaupt damit auseinander zu setzen obwohl man ja eigentlich im Alltag ständig mit Informatiksystem interagiert.

00:37:39: Und ich war gewalt zu behaupten, dass die meisten Leute zu Hause noch nie mit Knetekomputer gesteuert haben.

00:37:45: Das

00:37:45: glaube ich dir absolut

00:37:46: ja!

00:37:46: Genau und das ist eben dann der Teil der didaktik, dass man sich fragt wie kann Ich Kinder überhaupt dazu bringen so etwas zu hinterfragen Dass sie und auch motivieren selber kleine Programme Zu bauen?

00:38:06: Also hier kommt dann noch ein USB-Kabel ran.

00:38:10: Genau!

00:38:11: Als wir das entwickelt haben, hatte ich ein bisschen als Testballon das auch einem Lehrer aus Oldenburg gegeben und dachte, soll er das vielleicht mal ausprobieren?

00:38:23: Und da telefonierten wir und sagten ja, wie soll ich denn das jetzt machen?

00:38:27: Wir haben erst einmal ganz niederschwellig zu diesem Gerät hier.

00:38:31: Zu den Melke-Melke gibt es im Internet einen Video.

00:38:34: was kann so... den Schülerinnen und Schülern zeigen.

00:38:37: Und sagen, das probieren wir dann.

00:38:38: in der Arbeitsgemeinschaft war das zu einem Zeitpunkt keinen Pflichtunterricht.

00:38:42: Einfach mal aus!

00:38:44: Also na gut okay also ist keine große Vorbereitung macht er das halt.

00:38:48: Das war bei der ... Die hatten so eine Werbeveranstaltung immer für den siebten Jahrgang glaube ich.

00:38:55: Für die Arbeitsgemeinenschaften hat sich jeder AG vorgestellt, damit die Kinder sich aussuchen können zu welcher Arbeitsgemeindschaft sie denn gehen.

00:39:02: Eine Woche später rief mich der Lehrer an und sagte, du, ihr werben ein Problem.

00:39:06: Von den ninety-vieren Kindern im Jahrgang haben neunzig meine AG

00:39:10: gewählt.".

00:39:11: So da war klar das hat Potenzial, dass kann und muss irgendwie in dieses Set und damit müssen wir dann natürlich dann später sozusagen das vernünftige Unterricht einbinden.

00:39:22: Und das Unterrichtsmaterial was sie entwickelt haben das enthält halt viele von diesen Dingen.

00:39:28: also zu verschiedenen Aspekten zum Automatisierung zur Vernetzung.

00:39:32: Also wir haben zum Beispiel auch das Internet komplett analog da, also ist es das Internet in der Schachtel.

00:39:38: Da sind hier so kleine Papp-Aufsteller und da fragt man sich auf wie man damit eigentlich das Internet erklärt.

00:39:45: Das haben wir auch mal für Grundschule entwickelt funktioniert aber auch in der neuen Szene oder auch im Leistungskurs sodass wir zu verschiedenen Aspekten informatik uns Unterrichtsmaterial ausgedacht haben Reihen richtig ausgedacht haben, das heißt wir sozusagen nicht beschreiben.

00:40:06: Nicht nur eine kleine Idee so könnte es gehen sondern was ist mit Stundenverlaufsplanen?

00:40:10: Was in welcher Minute quasi passiert auch ob man jetzt eine Gruppenarbeit macht und wenn man die Arbeitsteilig oder Arbeitsgleich die Gruppen wählt usw.

00:40:21: bis hin zu einem Art Drehbuch dass mit diesem Internetspiel durchzuspielen in der Doppelstunde dass die Kinder dann auf die Rollen übernehmen von einem Router, von einem Webserver und so weiter.

00:40:34: Da gibt es unsere Art Drehbuch zu.

00:40:36: All dieses Material haben wir ja wirklich so entwickelt, dass die Lehrer das eigentlich einmal durchlesen und dann zumindest bei den Basismodulen auch einen nächsten Tag gleich unterrichten können.

00:40:49: Und alles zusammen mit verschiedenen Reihungen bereitgestellt, da auch ein Paket haben für einen oder zwei inzwischen mit der Allweiterung zu künstlicher Intelligenz, auch drei Schuljahre dann Material haben wo sie sich auch dran festhalten können.

00:41:08: Das ist großartig und gleichzeitig wenn der Engpass bei den Lehrkräften ist, am meisten mal darüber nachgedacht das noch so weiterzuentwickeln dass die Kinder ein Stück weit das auf sich selbst erarbeiten können, so extrakurikular oder eine AG oder irgendwie so wenn die Lehrkräfte eben partout einfach nicht verfügbar sind.

00:41:29: Wir haben ein paar Sachen, das sind wir dabei zu überlegen.

00:41:32: Ob wir das vom Analogen, also auch wenn ich jetzt mal das mit den Kabeln hier mal als Analog bezeichnen darf ins Digitale zu übertragen.

00:41:42: aber da haben wir das gleiche Problem wie zum Beispiel Chemieunterricht oder in anderen Naturwissenschaften.

00:41:48: dann würden wir auch ein Stück weit ja den Reiz nehmen, wenn wir das wieder vitalisieren

00:41:53: und im Analygen ist es doch zu teuer.

00:41:56: So ein Satz von den Materialien kann man nicht so eben ohne weiteres kaufen.

00:42:01: Na doch, also kann man tun.

00:42:02: aber die Frage ist zu welchen Zweck?

00:42:04: Also ich habe ja auch einen Matheunterricht oder einen Deut-Unterricht kann ich wo sehr begrenzt mit den Kindern allein überlassen und im Informatikunterricht gilt das Gleiche natürlich auch.

00:42:20: Ich kann natürlich Freierbeitsphasen, es ist auch sozusagen... essentiell eigentlich für ein Informatikunterricht, dass sie zu einem nicht dauernd aber also einen bestimmten Zeitpunkt irgendwann mal im Laufe des Schuljahres natürlich auch selber ein eigenes Produkt und eigenes Programm erstellen.

00:42:36: Und das dann vielleicht auch anderen zeigen und da arbeiten Sie dann auch natürlich eine ganze Stück weit allein.

00:42:43: Aber sich lernen ist halt ein sozialer Prozess und das sollte man nach wie vor in der Gruppe Natürlich tun mit anderen und auch dann braucht man entsprechende Lehrpersonen dafür.

00:42:58: Ich glaube, Informatik lässt sich genauso gut oder genauso schlecht unbeaufsichtig durchführen wie Chemieunterricht.

00:43:07: Frage ich jetzt mal zu behaupten.

00:43:11: Der Hintergrund der Frage war, dass du vorhin diese Eiproblematik geschildert hast.

00:43:15: Dass die Lehrkräfte fehlen und dann die Kinder nicht den Unterricht kriegen und dann natürlich die Kinder auch eines Tages mal nicht so gut ausgebildet sind in Informatik, wie sie es sein könnten.

00:43:25: Aber ich verstehe das ist eigentlich.

00:43:26: der Reiz besteht genau in dem analogen Zugang zu dem Thema und den würde man dann wieder kaputt machen.

00:43:31: Ich habe mir eben so ad hoc vorgestellt oh jetzt könnte ja ein Modul auf der Anton App sein die wir bei beide kennengelernt haben als Eltern zur Corona Zeit und die ich eigentlich ganz toll fand und die jetzt irgendwie wieder so ein bisschen aus den Schulen verschwunden ist.

00:43:45: Da gibt's sogar ein bisschen informatik inzwischen.

00:43:47: Ja?

00:43:50: In solcher begrenzter Weise, wenn es darum geht bestimmte Begriffe kennenzulernen.

00:43:57: Es gibt natürlich auch viele Umgebungen die Kinder dabei unterstützen wollen dass sie sich selbst das Programmieren beibringen zum Beispiel auf den Webseiten von Bundesweltbewerb Informatik.

00:44:09: Da gibt es im Bereich des Jugendwettbewerbsinformatik auch einen ganz guten Lernfahrt und so weiter.

00:44:14: aber da Ja, es ist dann eben die Schwierigkeit, die Motivation aufrecht zu erhalten.

00:44:22: Und das sozusagen für bestimmte Dinge funktioniert aber ich glaube für den großen Zusammenhang und gerade eben auch das was wir am Anfang besprochen haben Die Verknüpfung um da den Alltag mit einzuordnen.

00:44:38: Was hat jetzt der Pfeil eigentlich?

00:44:47: Meine Knie, die hier wie ein Pfeil geformt ist wird ja noch lange nicht das Signal als Reis übertragen.

00:44:52: Sondern in dem Fall von der Leertaste.

00:44:56: Das ist natürlich auch eine kleine Metapher dafür dass nicht alles so aussieht im Internet wie es ist.

00:45:02: So vieles kommt als zum Beispiel als Spiel daher und ist eigentlich nichts anderes als eine Datensammelmaschine.

00:45:10: Und diese Übertragung funktioniert ja auch in anderen Fächern und war ausmichtig, sondern für solche wie gerade für diese Reflektionsleistungen da braucht man dann natürlich den normalen Unterricht.

00:45:25: Ja okay verstanden ich finde es auch ganz interessant dass was du mir jetzt hier gezeigt hast das hat alles erstmal nichts mit programmieren zu tun was irgendwie so glaube ich das erste wäre was zumindest fachfremde Menschen wie ich mit Informatik assoziieren würden.

00:45:38: mich das ist doch bewusst

00:45:40: oder?

00:45:40: Genau das ist bewusst so denn Mir ist wichtig, dass Informatik nicht auf Programmieren reduziert wird.

00:45:53: Es ist natürlich eine wichtige Handlung, sozusagen eine ganz typische Handlung die wir im Informatikerunterricht haben genauso wie beim Chemieunterricht zum Beispiel mit chemischen Geräten und Wunsenbrennern reagenzglas und so weiter arbeiten.

00:46:10: Also sozusagen das chemische Experimentieren, aber man macht auch ja im Chemieunterricht das chemisch experimentieren nicht einfach nur das experimentieren zu wegen.

00:46:17: Man muss natürlich lernen mit diesen Geräten vernünftig und sicher umzugehen also sicher dann eben auch nicht nur dass man selbstsicher damit umgeht sondern dass man natürlich auch die Sicherheitsbestimmung einhält.

00:46:31: Die Jubeln sind kein Problem hier kommen höchstens fünf Volt durch.

00:46:35: Und wenn ich andere Menschen an den Computer anschließe, das nur so als kleinen Disklemer ist.

00:46:40: Ist das in einem Bereich der na kultusminister Konferenz hat dafür natürlich auch Richtlinien verabschiedet?

00:46:47: Oh, dass es natürlich in Ordnung ist.

00:46:49: Sonst würden wir das... Hattest du ich vermute, dass der kleine Diskleverer... Einige Leute sind ein bisschen irritiert, wenn man dann Menschen an dem Computer...

00:46:59: Der Menschen-Anschließend klingt erstmal sehr informatik oder sehr informantikermäßig.

00:47:04: Genau, du da.

00:47:06: Das ist mir wichtig und deswegen auch mit der Reihung von dem was ich heute erzählt habe aber auch in dem Unterrichtsmaterial.

00:47:15: das ist natürlich ein Vorschlag aber er ist eben aus verschiedenen Gründen so gereiht dass wir mit vergleichsweise analogen Zugängen anfangen eben wie das mit den Blinzeln.

00:47:27: es braucht ja tatsächlich nur Primärmedien also nur Menschen.

00:47:31: dann haben wir hier ein bisschen Papier fürs Internet Und erst die später, sozusagen programmieren wir und auf einem Gutband programmieren haben wir auch haptisches Unterrichtsmaterial als Einstieg zum Vorschlag.

00:47:46: Es raschelt das auch, ne?

00:47:49: Und nüsst mal in die Hand.

00:47:52: was ist so deine Assoziation?

00:47:55: Ich habe noch gar keine Idee was da drin steckt

00:47:56: oder wie fühlt sich das an?

00:47:58: Sehr leicht!

00:47:59: Genau und das ist auch ein... So ein kleiner Link in die Richtung.

00:48:07: viele Menschen glauben mir, dass Programmierend schwer wäre.

00:48:09: Natürlich hat er das mit der Masse zu tun, aber so ist eben auch diese Box absichtlich leicht gewählt um da einen kleinen Denkkonflikt auszulösen.

00:48:24: Genau, es ist ein Spatch Bausteine hier auf den zwei Würfeln, die wir gerade ausgepackt haben Und das sind die aus Papier, die kann man sich natürlich als Lehrkraft auch einfach zusammen basteln.

00:48:36: Genau wie alles andere übrigens.

00:48:38: Also das Material ist komplett Creative Commons.

00:48:41: Man kann es sich runterladen und selber zusammenbasteln weiterentwickeln, weiterteilen usw.. Und diese beiden Würfel hier gibt es deswegen weil wir wissen dass Kinder und auch Lehrkräfte gerne.

00:48:57: bei so einer Programmierumgebung, die man dann aufmacht sind ja die Möglichkeiten unbegrenzt.

00:49:04: Und das überfordert natürlich, dass die Kinder von Anfang einruhen und sagen, woher mitspielen?

00:49:09: Jetzt denkt ihr mal was aus!

00:49:10: Es gibt verschiedene Ansätze da hineinzukommen und einer der Ansätze, den wir versucht haben hier mit den Würfeln schon so ein bisschen umzusetzen ist das Trimmkonzept, das dem man so ein bißchen übersetzen kann mit erst lesen dann schreiben.

00:49:28: Das heißt, bei den beiden Würfeln.

00:49:32: Die Idee ist, dass man sich mit beiden Würffeln verschiedene Bausteine zusammen erwürfelt und dann den Auftrag hat die erstmal in der Programmierumgebung zu finden das heißt es erst mal ein Erkundungsauftrag und zu überlegen was würde da... Was würden eigentlich die einzelnen Bausteinen eigentlich tun?

00:49:55: Also sich erstmal zu fragen was versteht man also sozusagen diese Baustein erstmal zu lesen Und die dann zu irgendetwas zusammenzusetzen und sich zu überlegen, was macht das wahrscheinlich?

00:50:08: Und dann es auszuprobieren.

00:50:09: Also auch tatsächlich zu experimentieren, sich die Funktionalität von diesen einzelnen Bausteinen durch einfach hin- und herschieben.

00:50:21: Man kann ja auch nichts kaputt machen, einfach zu erschließen.

00:50:25: Das machen Kinder in Gruppen natürlich unterschiedlich, weil sie unterschiedliche Dinge würfeln.

00:50:30: Kombinationen davon würfeln.

00:50:32: Das kann man dann ganz gut in der Klasse vergleichen.

00:50:34: und dann auch das erste kleine witzige Programmchen, die irgendwas tun den anderen eben auch vorstellen und da auch gleich so eine Die Selbstwirksamkeit Der Kinder eben auch unterstützen dass sie sagen okay das habe ich jetzt herausgefunden Dass das so geht Und wenn man das dann auch noch hier anschließt Dann ist der Knete dann das eigene erste kleine Programm damit streuern kann.

00:51:02: Dann haben sie auf jeden Fall etwas, was man zu Hause erzählen kann und das ist auch eigentlich die Grundidee in all diesem Material zugrunde, die wir wollen gerne eine sogenannte Auf-Abendbrotgesprächspieligkeit herstellen.

00:51:18: Was man ja alle kennenlernt, dass zumindest ich jetzt aus Elternperspektive aber auch andere haben, dass sie immer nach Hause kommen wie war dein Tag?

00:51:28: Was hast du gelernt?

00:51:28: Was hattest du in der Schule

00:51:29: gemacht?"

00:51:32: Dass das nicht nur gefragt wird und man dann eine vernünftige Antwort hat als Kind, sondern dass man vielleicht tatsächlich sogar freiwillig anderen Leuten auf meiner Ziel ist.

00:51:39: Heute haben wir Knete an den Computer angeschlossen oder ich habe irgendwie hier mit meinem erstes Programm erwürfelt.

00:51:48: oder wusstest du, dass man mit Blinzeln einen Buch schreiben kann?

00:51:53: Das sind alles so Dinge die vergisst man dann erstmal nicht mehr.

00:51:57: Ich kenne aus Elternperspektive eigentlich nicht sehr lange Gespräche über die schulischen Inhalte.

00:52:03: Wie war's denn jetzt, Ulle?

00:52:05: Gut!

00:52:09: Deswegen bin ich dazu übergegangen zu fragen was hat dir heute am besten gefallen?

00:52:14: Da kann man nämlich nicht gut darauf antworten.

00:52:18: Das nehme ich auch mal mit.

00:52:19: Ja super vielen Dank.

00:52:21: das Programmieren ist ein schönes Stichwort dafür dass sich auch Informatik Skills verändern, glaube ich.

00:52:29: Also Webpages kann man heute schon im Baukastenprinzip zusammenschieben, programmieren macht vielleicht in ein paar Jahren die AI?

00:52:36: Ich verstehe sofort oder macht sie auch heut schon wenn ihr das sagt.

00:52:41: Ich versteh sofort dass ihr natürlich trotzdem den Kindern die Grundzüge beibringen wollt damit vorhin gesagt ist das verstehen wie es funktioniert und dann auch erst reflektieren können.

00:52:51: aber wir gehst du trotzdem damit um Die Skills sich ja auch ändern, was die Leute heute in der Praxis brauchen.

00:52:58: Das muss doch irgendwie eine Herausforderung sein!

00:53:01: Ja das ist ja glaube ich auf das Missverständnis von Informatikunterricht.

00:53:03: Wir machen ja den Informatikanterricht nicht so dass wir die Skills vermitteln, die Kinder als Informatiker später in einer Praxis brauchen.

00:53:12: Da

00:53:14: sieht es

00:53:14: aus... Sondern

00:53:15: höhere Abstraktion eben, wo ihr Kind Lagen bei

00:53:18: bleibt?

00:53:18: Genau, wir wollen ja den Unterricht gerade für diejenigen machen Die möglicherweise hinterher keinen Informatikberuf ergraben.

00:53:27: Natürlich freuen wir uns über jeden, der anschließend dann trotzdem in die IT-Branche geht.

00:53:33: aber was wir hier versuchen zu vermitteln ist ein Grundwissen und eben Grundkompetenzen um jedweder Entwicklung beurteilen zu können Und dazu gehört natürlich KI auch.

00:53:45: das heißt wenn wir KI jetzt natürlich im Alltag haben und die Phänomene rund um KI so aufarbeiten wollen, dass Kinder sie beurteilen können.

00:53:58: Weil wenn sich die Kinder dafür befähigen wollen, das sie das beurteilten können dann müssen wir ihnen beibringen wie KI funktioniert was KI eigentlich ist oder was KI-Systeme sage ich eigentlich lieber tun und was sie können, was sie vielleicht auch nicht können.

00:54:15: Was für verschiedene Sorten von KI System es gibt.

00:54:19: Es ist sozusagen ganz einfacher, regelbasierte Systeme gibt wie wenn dann.

00:54:23: Das kann ich auch ein regelbasiertes System mit Squatch schreiben.

00:54:27: Ich kann inzwischen auch ein lernendes System mit Squad schreiben.

00:54:31: Aber dazu muss ich erst mal wissen, wie überhaupt dieser Unterschied ist und was für verschiedene lernende Systeme es gäbe, dass ich zum Beispiel erstmal überwachendes Lernen habe... das ist das, was die meisten vielleicht sich noch sozusagen unter maschinellen Lernen vorstellen, dass ich habe irgendeinen Datensatz, der ist beschriftet.

00:54:51: Wir machen das hier auch, hab' ich jetzt nicht hier gerade aber mit Affen die beißen und Affe die nicht beißen.

00:54:56: Und dann kann man sich anhand dessen wie die aussehen überlegen, ah okay wenn das der Affe eine Brille hat oder die Décene zeigt, also es sind natürlich Gezeichnete einfach alles klar... Dann weiß er Erlächelt, dann weiß es ja nicht oder so.

00:55:15: Eigentlich also Regeln aufstellen anhand eines Datensatzes der beschriftet ist und das ist auch das was Machine Learning in erster Nährung erst mal tut.

00:55:27: man kann der Maschine sagen Das gehört zur einen Kategorie, das gehört zu anderen Kategorien.

00:55:33: Denkt dir selber Regeln aus nach denen das aussortiert wird.

00:55:37: Und dann nehme ich einen neuen Datensatz und dann gucke ich mal wie gut das auf dem neuen Datenschatz funktioniert.

00:55:43: Und wenn ich zum Beispiel mit Äffchen im Zoo mir einen Datensatz zusammengesucht habe, wann die weißen und nicht beißen ist für uns klar dass es diese Regeln nichts taugen, wenn ich das dann auf Krokodile zum Beispiel anwende.

00:56:00: Aber das ist ja auch schon das erste Problem was wir in vielen Stellen haben und wo dann so einem Spielchen überhaupt der Einsatzbereich von solchen Systemen natürlich auch gleich mit den Kindern unterfragt werden kann.

00:56:13: Wenn ich ein System habe, was auf das eine trainiert wurde, kann ich das andere überhaupt verwenden und es ist dann klar dass das vielleicht keine gute Idee ist.

00:56:24: wenn ich jetzt zum Beispiel in einem medizinischen Datenbank nur weiß nicht Krankheitsgeschichten von Männern abgelegt habe und danach, dass trainiert wird.

00:56:35: Und dann versuche ein Krankheitbild bei einer Frau von einer KI entdecken zu lassen oder bewerten zu lassen.

00:56:41: Also ja die Herzinfarkt zu Tome ganz anders?

00:56:43: Genau!

00:56:43: Das ist ein Reispiel.

00:56:45: Dann sind wir da gleich auch an Dingen, die man gut mit Kindern oder Jugendlichen diskutieren kann.

00:56:54: Es gibt natürlich noch mehr verschiedene Sorten von Lernensystemen, so unbeschrift also unüberwachtes.

00:57:02: Unüberwachtes Lernen oder im Verstärkungslernen, wie man auf sozusagen während des Betriebs dazu lernt.

00:57:09: Und wenn man das verstandert dann kann man mit einem ganz anderen Auge auf zum Beispiel generativem Fachmodell kaufgucken und sagen, na ja womit wurde das denn gefüttert?

00:57:22: Warum gibt er zum Beispiel... Tete Petit, Spaß ist halber.

00:57:28: Am achtundzwanzigsten Februar diesen Jahres gefragt welcher Tag es morgen.

00:57:34: So was kommt raus?

00:57:35: Das

00:57:35: ist halt der erste März, oder?

00:57:36: Nicht der Erste März sondern das kommt raus morgens der neunzwanziger Februar.

00:57:41: zwei tausende fünf zwanzig ein Schalltag.

00:57:45: Warum?

00:57:45: Weil das letztes Jahr so war.

00:57:48: Das heißt man hat auf den Daten von vor einem jahr gelernt oder von irgendwelchen und dann kommt da eben nichts raus, weil diese Maschine einfach nicht weiß.

00:58:01: Sondern sie hat nur sich irgendwelche Regeln zusammengebaut.

00:58:06: Sehr gut!

00:58:07: Vielen Dank.

00:58:07: das klingt tatsächlich extrem zeitlos wie du das Ganze ausgestaltet hast.

00:58:12: Trotzdem würde ich zum Abschluss einmal noch mal so ein bisschen kritisch drauf gucken.

00:58:15: Ich frage eigentlich alle Kollegen und Kollegen mit denen ich über ihre persönlichen Utopien auch immer Was dem denn im weh gestehen könnte bei der Realisierung.

00:58:23: was ich bei dir insbesondere sehe ist die Frage nach den Opportunitätskosten hast jetzt vorhin gesagt also.

00:58:30: Den Nutzen, denen ich eben nicht erziele dadurch dass meine Zeit mit Informatik verbringen.

00:58:33: das vorher gesagt.

00:58:34: in Niedersachsen wurde tatsächlich eine zusätzliche Stunde eingeführt im Curriculum.

00:58:39: viele Eltern schimpfen natürlich auch dass die Kinder eh schon sehr viel Zeit in der Schule verbringen und dass unser Curriculum nie entschlagt wird.

00:58:50: Wie siehst du das?

00:58:52: Siehst du dich da in einem Streit, dass du erklären musst warum jetzt keine Ahnung katholische Religion oder Sport oder was auch immer weniger relevant sind als Informatik.

00:59:00: Oder wie windest du dich daraus wenn du sagst oh wir brauchen ja es unbedingt auch informatik und die Musiklehrer sein.

00:59:05: Wir brauchen unbedingt Musik?

00:59:06: musischer Erziehung ist wunderbar fürs Kind stärkt die Persönlichkeit lässt sich später mal gut tanzen.

00:59:12: keine ahnung was alles.

00:59:13: kann jeder von seinem Fach erzählen warum es so besonders relevant ist?

00:59:17: Ja, die Frage ist, wenn man den Spieß einfach umdreht.

00:59:20: Also natürlich ist das das erste was immer gefragt wird, wenn Politikerinnen und Politikern also zum Beispiel bin ich auch in Beratungsprozesse in Bremen zur Einführung des Schulfachs Informatik eingebunden und eine der ersten Fragen war wer soll denn dafür wegfallen?

00:59:36: Das ist ein ganz normale Frage Und glücklicherweise gibt es darauf vergleichsweise unabhängig geantwortet, denn der Stifterverband hat nämlich die Quirkula in Deutschland untersucht und sie stundentafeln.

00:59:55: Und auch das Mal mit dem KMK-Standard verglichen und sehen sozusagen was machen die einzelnen Bundesländer?

01:00:02: Es gibt ja Vorgaben wie viele Stunden in welchem Fach eigentlich mindestens gegeben werden müssen und darüber hinaus können die Bundesländern natürlich noch andere Dinge frei entscheiden.

01:00:15: Zum Beispiel für Bremen kamen daraus, das ist ganz klar zu sehen.

01:00:18: Weil Bremen hat den höchsten Anteil an Projektstunden die noch irgendwie frei sind.

01:00:23: also in Bremen gibt es viele Schulen die einen stark ausgebildeten Profil haben und Das ist dann der Bereich wo wahrscheinlich diese Stunden hergenommen werden können und sollten weil man eben auch schon relativ weit oben an der Grenze ist.

01:00:41: von den Stunden die insgesamt erteilt werden dürfen kommt eben das in Bremen zum Beispiel, nicht infrage was Niedersachsen gemacht hat.

01:00:49: Niednersachsen hatte in diesem zusammen im Prozess erst auf G-Acht runter zu gehen und dann wieder auf G neun zurückzugehen genau diesen Entschlackungsprozess ja durchgeführt auch was die Stunden angeht aber auch was Dekrykular angeht und konnte deswegen vergleichsweise einfach die Stunden oben drauf tun, wobei man natürlich weiß es sind jede Stunde mehr, die gegeben werden muss.

01:01:17: Man wird ja auch bezahlt.

01:01:18: Die sozusagen kosten dann ja einfach Lehrerstunden und in Bremen werden dafür dann wahrscheinlich Projekt-Stunden wegfallen kann man sich natürlich fragen ist ja Schadung die Projekte natürlich.

01:01:32: aber die Frage die man sich aufstellen muss ist was wären die Kosten immer keine Informatikunterricht hätte?

01:01:39: Und diese Da sind

01:01:41: wir wieder bei den gesellschaftlichen Nutzen und dem individuellen Nutzen.

01:01:44: Ja,

01:01:45: also sagen ist es der Nutzen... Also sozusagen der Schaden, der entsteht wenn in einem Bereich, indem es zum Beispiel sechs oder zum Teil vierzehn Stunden, also Jahreswochenstunden werden da über die ganze Sekundarstufe eins rechnen.

01:02:01: Also man genommen ich habe vierzehnt Jahreswochestunden Projektstunden, die ich verteilen kann auf Klasse sieben bis zehn oder fünf bis zehn Beweise aber am meisten machen Sie, bis zehn.

01:02:14: Wenn ich davon zwei Stunden zum Beispiel wegnehme ist der Schaden also diese Kosten wahrscheinlich geringer als wenn ich es nicht täte, das wenn ich also Informatikunterricht wegliese.

01:02:29: Das muss man im

01:02:31: Aus

01:02:31: meiner Perspektive natürlich.

01:02:33: Super!

01:02:34: Aber das hat...das ist immer eine Entscheidung.

01:02:36: die musste jeweilige Bildungsbehörde vor dem eher vor ihren Aufgaben und Zielen aus dem Bildungsauftrag ableisen.

01:02:46: Das ist keine Aufgabe, die wieder InformatikdidaktikerInnen lösen können.

01:02:51: Wir würden natürlich Empfehlung geben aber diese natürlich aus unserer Perspektive.

01:02:55: wir können die Gesamtsicht das kann immer nur jeweilige Bildungsbehörde tun und man muss aber bei diesen dass es auch noch eins was mir wichtig ist Es wird immer gesagt man nimmt ja dann dem anderen Fach etwas weg.

01:03:08: Die Frage ist wen nimmt man da eigentlich was weg?

01:03:10: ganz häufig werden dieser Argumentationsketten geführt aus der Sicht von Lehrkräften.

01:03:16: Ich nehme dann nämlich den Lehrkräftin ja die Chance, in noch mehr oder in der ehemaligen Zeit sozusagen die Kinder zu für ihr Fach zu begeistern zum Beispiel oder eben in die Zeit den Lehrplan umzusetzen.

01:03:34: aber ich nehme vor allen Dingen sollte man es aus der sich der Schülerinnen und Schülern betrachten wenn nicht kein Informatikunterricht zulasse verpflichtend, dann nehme ich den Kindern glaube ich eine ganze Menge mehr weg als den Lehrkräften.

01:03:51: Das fühlt mich eigentlich ganz schön.

01:03:52: zum einer anderen Frage die auch noch loswerben wollte nämlich der Tatsache hat es die Kinder eh den ganzen Tag mit irgendwelchen digitalen Medien zu bringen?

01:04:02: und das hat jetzt ja nicht wieder dein IT-to school Projekt oder einen tollen haptischen Materialien?

01:04:07: Die sind super, aber typischerweise wird der Informatikunterricht wahrscheinlich nicht so aussehen.

01:04:13: Typischerweise würde es doch vergangen zu sein die sitzen dann doch wieder von noch einem Bildschirm.

01:04:18: Noch länger.

01:04:19: Wie siehst du irgendein Spannungsfeld?

01:04:22: Also vielleicht gibt's das ja auch einfach gar nicht.

01:04:23: Aber siehst Du irgendeinen Spannungfeld dass die Kinder ja auch ganz viel analoge Fähigkeiten brauchen sowas wie Rechnerlesen schreiben kommunizieren miteinander sozial interagieren miteinander und Wenn wir das eine fördern könnte, dass andere geschwächt werden.

01:04:38: oder ist es.

01:04:39: Ist das was ich jetzt nur aus meiner großen Distanz?

01:04:42: Ja

01:04:43: einerseits

01:04:45: bin ich ja dankbar dafür, dass du die Frage stellst und das aufbringst weil das Bild, was du gerade gezeigt hast vom Informatikunterricht, das ist ja genau.

01:04:57: also Informatikunterricht funktioniert nicht so, dass jeder dieses Kind vor einem Rechner sitzt und dann irgendwie vor sich hin werkelt.

01:05:04: Dann könnten wir ja auch das Ganze irgendwie durchdigitalisieren und zu irgendeinem Zeitpunkt unbeaufsichtig durchführen lassen.

01:05:11: Mein einziger Informatikerfahrung ist tatsächlich eine AG in einer neunten oder zehnten Klasse als ich damals zwei Stunden von seiner Kiste saß und sollte irgendwelches Zeug im Pascal programmieren und wusste eigentlich gar nicht, wozu ich das machen sollte und habe relativ schnell bereut, dass ich das gewählt habe.

01:05:27: Ja, ich habe ja auch ein paar Mal Informatik abgewählt, bevor ich jetzt dazu gekommen bin, Informatiklehrerin zu werden.

01:05:40: Und davon ist natürlich auch meine Arbeit stark beeinfluppt, dass ich es eben gerade besser machen wollte.

01:05:49: Aber Informatika hat ... glaube ich auch gegen, sozusagen eine große Chance.

01:05:55: Nämlich ist es etwas wo man viel in der Gruppe machen kann und man sich viel gerade viel kommuniziert, viel kooperiert mit den Nachbarn, sich gegenseitig auch Arbeits Zwischenstände vorstellt, sich gleichzeitig helfen können.

01:06:09: also gerade das blockbasierte Programmieren funktioniert ganz toll dass die Kinder sich gegeneinander helfen um Fehler zu finden weil man relativ schnell sieht wo vielleicht ein Fehler ist weil es auch mal angezeigt wird was grade ausgeführt wird und so weiter.

01:06:25: Und eben auch die, sowohl die Kreativität fördert als auch eine Selbstdifferenzierung.

01:06:31: Das heißt, die Kinder können ... Man kann sehr schnell mit der einfachen Mitteln etwas erreichen was ja blinkt und piept.

01:06:40: also Chemie ist wenn es kalt und stinkt und Informatik wenn es piept und blinkt.

01:06:45: Ich kann aber auch sehr komplizierte und komplexe Programme bauen Also dass die Kinder, die mehr Zeit haben dann nicht einfach fertig sind oder schneller sind und dann die Zeit vertrödeln.

01:06:57: Sondern in der Regel nutzen sie sich um mehr Programm noch schöner, noch schicker, noch grafinierter zu machen.

01:07:04: Ich habe das von Scratch gerade ganz gut erkannt weil mein Sohn ab beim RoboCup mitgemacht hat.

01:07:09: in so einer AG Und das war auch so.

01:07:10: Die haben uns zwei Jahrteigen gearbeitet, haben ihrem Roboter beigebracht wie der auf so eine Linie lang fährt Hatten da auch unheimlich viel Spaß dran.

01:07:17: Und tatsächlich war das genau so, wie du es gesagt hast.

01:07:19: als Teamarbeiter ist quasi auch Informatik.

01:07:22: Genau!

01:07:24: Es fördert Teamarbeit, es fördert auch Fustrationstoleranz.

01:07:27: Man muss die blöde Maschine, wenn man sie anschreit, hilft nichts.

01:07:31: Aber man muss es eher richtig sagen und auch genau arbeiten.

01:07:35: Sie tut nur das was man ihr sagt nicht, was man von ihr möchte.

01:07:40: Und man lernt dann eben, sich auch genau auszudrücken.

01:07:43: Also ich glaube es hat auch viele Chancen für Kompetenzen die es anderswo vielleicht nicht so sehr hat und vielleicht noch einen ja auch noch einen kleinen Aspekt.

01:07:55: wir müssen auch sehen dass wir gar nicht so viel technische Fächer in der Schule haben aber natürlich technisches auch haptisches Arbeiten und damit meine ich nicht unbedingt nur das Tippen sondern eben auch hier mit Mit solchen Dingen oder meinetwegen auch mit einem drei D Drucker.

01:08:12: Ich habe noch so einen kleinen Einkaufsschiff, den man relativ schnell basteln kann.

01:08:17: Da steht jetzt Informatik drauf und man könnte ja auch seinen eigenen Namen darauf schreiben und hat dann gleich wieder eine persönliche Bindung, die man dann herstellen kann.

01:08:26: Und dann hat man vielleicht auch eine positive Bindung zu Technik.

01:08:30: also wir haben was in den letzten Jahrzehnten passiert ist ich muss nicht mehr zwingend meinen Rechner selber zusammenbauen.

01:08:39: Ich muss keine Kabel, nicht mal mehr den Monitor anschließen an den Rechners oder die Tastatur oder die Maus um das Ganze zu benutzen, weil es ja alles integriert ist.

01:08:50: Alles eingerät.

01:08:51: ich habe ein Tablet und dann war's das.

01:08:54: Also es gibt auch schon Uni-Kollegen, die sich beschweren dass die neuen Studierenden gar keine Tastatur im Maus benutzen können.

01:09:05: Das darf vielleicht von den hattischen Fähigkeiten, was verloren gegangen ist.

01:09:11: Ist das vielleicht auch etwas... ...was wir als Chance begreifen sollten?

01:09:15: Dass wir ein Informatikunterricht eben auch die Möglichkeit haben mit sogenannten Physical Computing zu arbeiten und dass es dann die letzte Kiste dich auspacken.

01:09:24: Und zum Beispiel mit so Mikro-Kontrollern zu arbeiten.

01:09:28: Die man in die Hand nehmen kann.

01:09:30: Okay, das ist jetzt ein Calliope Mini aber es gibt natürlich auch andere Hersteller von sowas Platine, die ein vollständiger Computer ist und ich kann es anfassen.

01:09:40: Es piekt so ein bisschen wenn man hier auf die LEDs drauf drückt oder zumindest anfasst sind paar Knöpfe drauf aber ich kann eben auch das Ding einfach auf der Erde schmeißen und es geht nicht kaputt.

01:09:53: Ich weiß gar nicht ob die Kinder das lernen sollen, dass es nicht kaput gibt, sondern...

01:09:56: Das Bintest ist wichtig, dass man einfach auch lernt mit Dingen umzugehen dass man keine Angst davor hat.

01:10:07: Das

01:10:10: schmeiß ich jedes Mal auf den Tisch und zucken gegenüber immer so ein bisschen zusammen, wie du hockst.

01:10:17: Weil das natürlich auch einen Ausdruck ist von selbstbewussten Umgang mit der Technik, was ich weiß, was sich damit machen kann oder was nicht.

01:10:27: Natürlich möchte ich nicht, dass die Kinder das vollständig respektlos durch die Gegend werfen.

01:10:32: Aber es ist eben möglich und wenn ich das als Lehrerin mache... dann ist das kein Aufreger mehr!

01:10:39: Dann lassen sie es wahrscheinlich auch erst recht sein, das durch die Gegen zu werfen.

01:10:43: Also im Chemieunterricht war's auch so, wir waren relativ egal, wenn mal was kaputt ging.

01:10:49: Die Reagenzglas ist nicht so teuer.

01:10:51: Gut hier ist teurer als die Reagenzklas aber es geht auch nicht so schnell kaputt, wenn ich sie hinwärfe.

01:10:59: Der Umgang muss eben den Blick aufs Wesentliche sich konzentrieren.

01:11:03: Dass ich halt fragen kann, was ist denn hier eigentlich so?

01:11:05: Was ist nämlich für Bauteile drauf?

01:11:07: Aha da gibt's irgendwie sowas wie ein Prozessor und allein sozusagen im Umgang mit solchen Geräten lernt man auch glaube ich ein paar Kompetenzen die es vielleicht in anderen Fächern nicht mehr so gibt oder jetzt auch im Alltag einfach nicht mehr So viel auftreten, wie es früher aufgetreten ist.

01:11:26: Wenn wir ehrlich sind hatten wir solche Kompetenzen in der Schule ja sowieso wenig und... Aber es

01:11:36: gab diese Leute die früher mal irgendwie keine Ahnung jedes jedes elektrisch angetriebenen Gerät irgendwie auseinander bauen konnten und schnell einen Teil wechseln konnten oder so.

01:11:44: das werden weniger und das glaube ich auch.

01:11:48: Es gibt ja auch viel mehr integrale Produktdesigns, wo irgendwie so ein Handy z.B.

01:11:53: alles verklebt und so.

01:11:54: oder kannst du nix basteln?

01:11:56: Früher war das Modular aufgebaut dann konnte ich theoretisch irgendeine Komponente austauschen.

01:12:01: Also da gibt es natürlich auch Telefone.

01:12:05: schonen die man auseinander nehmen und selbst reparieren kann aber selten also sozusagen auch zur Nachhaltigkeit ein bisschen beitragen.

01:12:15: zumindest

01:12:16: Super.

01:12:17: Ira, ich danke dir ganz herzlich.

01:12:18: Ich habe noch eine allerletzte Frage die mir wiederum sehr am Herzen liegt.

01:12:22: Warum ist es wichtig dass Hochschullehrerinnen oder Hochschulehrer die Daktik-Forschung betreiben?

01:12:29: Allgemein oder in meinem Fall?

01:12:32: Die Lehrkräfte vor Ort sind in der Regel ja so das sie in Unterricht für ihre Schülerinnen und Schüler machen aber keine Zeit haben mal was Neues wirklich... Zeitintensives auszuprobieren.

01:12:50: Insbesondere eben solches Unterrichtsmaterial zu entwickeln, das eben und das ist glaube ich der entscheidende Punkt für mehr als sie selbst funktioniert.

01:13:04: Das ist zumindest ein Teil natürlich sozusagen der direkte Nutzen für die Informatik-Lagheften.

01:13:11: in diesem Fall ist natürlich das Unterrichtsmaterial vergleichsweise sicher auf der sicheren Seite sein können, dass sie halbwegs vernünftigen Unterricht machen auch wenn Sie selber diese Planung nicht selber durchgeführt haben sondern Sie können sich darauf verlassen das das Halbweg schon passt.

01:13:33: Dafür können wir jetzt sagen brauchen wir ja keine Lidaktik.

01:13:35: naja gut wir haben um das zu entwickeln natürlich und das habe ich oft versucht ein bisschen anzudeuten natürlich auch sind wir auch viele Forschungsergebnisse natürlich zurückgegangen, also haben uns natürlich eine Psychologie beschäftigt oder natürlich auch mit den Vorstellungen wie zum Beispiel Kinder denken dass das Internet aufgebaut ist.

01:13:54: Das haben wir selber auch mal erforscht und festgestellt dass diese Vorstellung dass es verteilt ist eigentlich gar nicht so verbreitet ist sondern dass viele Kinder eigentlich eher denken, dass es irgendwo ein großer Computer, auch wenn man mal so bisschen in der Popkultur guckt.

01:14:15: Dann wird das häufig mal als ein großes Gerät dargestellt und bei KI-Systemen natürlich dann auch noch personifiziert, ob das Hell ist oder der Terminator oder weiß nicht irgendwelche anderen meistens bedrohliche KI Systeme die dann meistens die Menschheit ausrotten wollen oder so.

01:14:42: Aber das ist eine verteilte Aufgabe.

01:14:45: Die einen Geräte machen dies und die anderen machen jenes, und sie arbeiten einfach aufgrund eines Protokolls eben so schnell und so toll zusammen.

01:14:53: Diese Vorstellung gibt es vergleichsweise wenig.

01:14:55: Viele Kinder denken auch noch, dass hat irgendwas mit Satelliten im Weltraum zu tun.

01:14:59: Okay, die könnte man sagen, die sind ja verteilt!

01:15:04: Wenn man die Vorstellung hat, dass etwas so verteilt nicht verteilt ist, dann kann man ja auf bestimmte Entscheidungen nicht treffen.

01:15:12: Zum Beispiel sind auch viele politische Vorstöße zum Beispiel was so Internetfilter angeht und glaube ich sind auf eine Vorstellung zurückzuführen das es auch so einen großen Computer gibt den man irgendwie kontrollieren kann.

01:15:29: internet steuert.

01:15:32: Manche Vorderungen klingen so, als ließe sich das so leicht umsetzen.

01:15:37: Liesse sie sich auch, wenn es tatsächlich diesen einen zentralen Computer gäbe?

01:15:40: Ist es aber nicht.

01:15:42: Das wird, kann man jetzt sagen, Google oder YouTube oder so haben als Plattform natürlich auch ihre eigenen großen Systeme.

01:15:51: Aber ist eben trotzdem verteilt.

01:15:54: Das Internet besteht nicht aus Google und deswegen haben wir ein Material entwickelt wo wir mit den Kindern das durchspielen dass sie verschiedene Rollen einnehmen.

01:16:04: Der eine ist den Heiminternat-Huter, der eine ist der Klein, der andere ist der Webserver und das funktioniert trotzdem miteinander auch wenn jeder nur eine Aufgabe ausführt um solche ja auch Unterrichtsmaterial zu erzeugen was tatsächlich an dieser Stelle dann Wirkfuß gebraucht wird wo ich auch vielleicht Vorstellungen identifiziere bei den Kindern und Jugendlichen die eben Ja, vielleicht auch so eine Meinungsbildung am Ende, eine fundierte Meinungsbildung zu etwas behindern.

01:16:41: Dafür braucht man dann Forscherinnen und Forscher, die sowas machen, abgesehen davon.

01:16:46: Das braucht man zusätzlich natürlich auch noch Personen, die dann beforschen ob das funktioniert oder ob das was gebracht hat, die Kinder was gelernt haben, ob dieser oder jene Weg der richtige ist.

01:16:57: Also ich habe am Anfang ja die Reihenfolge betont, die mir wichtig ist aber... Aber warum das wirklich richtig zu unterrichten ist, welche Reihenfolge dem größten Effekt am Ende hat?

01:17:12: Das haben wir noch nicht erforscht.

01:17:14: Dafür brauchen wir einfach viel mehr Probanden und Messinstrumente um das eben dann auch überhaupt sicher sagen zu können.

01:17:22: hinterher weil wenn wir auch nicht kontrollieren können was sozusagen in welcher Reihenfolge von welchem Lehrkraft unterrichtet wird, dann kann man das auch schwer beforschen.

01:17:30: Also viele Sachen sind davon auch schwer beforschbar?

01:17:33: Ja da müssen wir natürlich ganz kritisch über Lehrkräftautomie aussprechen.

01:17:37: Die Teilreise ist jetzt auch ein bisschen dysfunktional erleben manchmal.

01:17:42: Da müssen wir ja natürlich auch noch ethisch überlegen.

01:17:44: sozusagen ist es wenn ich von einer Sache vielleicht schon weiß dass es nicht so gut funktioniert sollte ich das dann überhaupt einmal so durchführen oder sollte sich am besten so durch führen?

01:17:56: Nur die Sachen, wo ich schon weiß... Wo ich noch nicht weiß.

01:18:01: Ist es besser oder ist das nicht besser?

01:18:03: Da gibt's halt viele Variablen aber dafür braucht man jeden tatsächlich die Döktikerin und die Döktiker und damit beschäftigen sich natürlich auch andere Fächer.

01:18:10: Und genau solche Dinge zu beforschen.

01:18:12: der Unterschied ist vielleicht dass es uns noch gar nicht so lange gibt.

01:18:16: Also wir haben da um neunzehnt sechsechs neunzig gab´s die ersten Erstprofessur für die Diktikanformaten.

01:18:22: Ich war tatsächlich gedanklich auf dieser ganz allgemeinen Ebene.

01:18:25: Ich staune immer jetzt wieder aus der Perspektive als Vater.

01:18:31: In einem Gymnasium in Niedersachsen fangen die Kinder mit thirty-two Kindern in der Klasse an und dann werden zehn, zwölf verloren irgendwann bis zum Abitur was wir unseren Kindern dazu wohnen im Land, das quasi keine natürliche Rohstoffe hat und was ja eigentlich nur davon lebt viel geköpfe zu haben gerne hohe Löhne zahlen will, das funktioniert natürlich nur wenn die Leute gut ausgebildet sind.

01:18:56: Und tatsächlich glaube ich deswegen schon immer ohne dass sich jetzt noch sozialisierter Didaktikforscher wäre, dass wir gerade didaktik Forschung brauchen und dass es sich gestärkt gehört.

01:19:08: Super!

01:19:09: Wenn du nicht noch irgendwas hast was du unbedingt loswerden wolltest, wo wir jetzt nicht gesprochen haben?

01:19:12: Nee, ich sehe ein leichtes Kopf schütteln dann... Guck ich mal wieder in die.

01:19:18: ganz herzlichen Dank, Ira.

01:19:19: Dass du dir die Zeit genommen hast.

01:19:21: Das war total erkenntnisreich!

01:19:23: Ich staune über deinen tollen Materialien aber ich danke dir auch ganz herzlich über die Einblicke, die du mir gewährt hast und von denen ich natürlich hoffe dass viele bei unseren Zuschauerinnen zu schauen bzw perspektivisch auch Zuhörerinnen und Zuhöhrern im Podcast Format mal ankommen werden.

01:19:38: Danke schön!

01:19:39: Ja, danke sehr.

01:19:39: Hat mir Spaß gemacht.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.